6. Erzie­hungs- und Bil­dungs­ar­beit von A‑Z

Im Zuge der Wei­ter­ent­wick­lung der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te sol­len die ver­ein­bar­ten päd­ago­gi­schen Leit­sät­ze immer stär­ker in den Schul­all­tag inte­griert und Maß­stab und Maxi­me päd­ago­gi­scher Bil­dungs-und Erzie­hungs­ar­beit wer­den. Dem­entspre­chend gilt es die Umset­zung im Kon­text der Akti­vi­tä­ten in der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te regel­mä­ßig zu reflek­tie­ren und kon­zep­tio­nell und kom­pe­tenz­ori­en­tiert auf­zu­ar­bei­ten.

Die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te umfasst die Klas­sen 5 bis 10 in der Sekun­dar­stu­fe I und die Jahr­gangs­stu­fen 11 bis 13 als gym­na­sia­le Ober­stu­fe in der Sekun­dar­stu­fe II. Sie bie­tet allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern mit ihren indi­vi­du­el­len Lern­vor­aus­set­zun­gen und Fähig­kei­ten als Schu­le des län­ge­ren gemein­sa­men Ler­nens im Rah­men des Ganz­tags die Mög­lich­keit, Lauf­bahnent­schei­dun­gen mög­lichst lan­ge offen zu hal­ten und eine best­mög­li­che indi­vi­du­el­le För­de­rung und Aus­bil­dungs­vor­be­rei­tung durch Lehr­kräf­te ver­schie­dens­ter Pro­fes­sio­nen und inter­dis­zi­pli­nä­re Koope­ra­ti­ons­part­ner. Die in der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te erreich­ba­ren Abschlüs­se:

  • Abitur nach Klas­se 13 (berech­tigt zum Stu­di­um an allen Uni­ver­si­tä­ten)
  • Fach­hoch­schul­rei­fe nach Klas­se 11 und 12
  • Fach­ober­schul­rei­fe mit Berech­ti­gung zum Besuch der gym­na­sia­len Ober­stu­fe – FORQ (Mitt­le­rer Schul­ab­schluss nach der 10. Klas­se m. Qua­li­fi­ka­ti­on für die gym­na­sia­le Ober­stu­fe)
  • Fach­ober­schul­rei­fe – FOR (Mitt­le­rer Schul­ab­schluss nach der 10. Klas­se)
  • Haupt­schul­ab­schluss nach Klas­se 10 (HA10)
  • Haupt­schul­ab­schluss nach Klas­se 9 (HA 9)

rich­ten sich nach den gel­ten­den Bil­dungs­stan­dards und wer­den auf die glei­che Wei­se ver­ge­ben wie im drei­glied­ri­gen Schul­sys­tem, d.h. auf der Basis der Leis­tungs­be­wer­tung mit Zif­fern­no­ten, durch die Kurs- bzw. Bil­dungs­gangzu­ge­hö­rig­keit und in Abhän­gig­keit von den Ergeb­nis­sen zen­tra­ler Leis­tungs­an­for­de­run­gen (Ver­gleichs-arbei­ten – Lern­stand 8, Ori­en­tie­rungs­ar­bei­ten – Kom­pe­tenz­tests ande­rer Bun­des­län­der, beson­de­re Leis­tungs­fest­stel­lung Klas­se 10 – ZP 10).

Der mitt­le­re Schul­ab­schluss mit Berech­ti­gung zum Besuch der gym­na­sia­len Ober-stu­fe ermög­licht den Über­gang in die gym­na­sia­le Ober­stu­fe der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te, wobei gene­rell der Weg zum Abitur in neun Jah­ren vor­ge­se­hen ist. Bei guten Leis­tun­gen kön­nen die Schüler*innen gege­be­nen­falls direkt in die Jahr­gangs­stu­fe 12 wech­seln und damit durch indi­vi­du­el­le Lern­zeit­ver­kür­zung das Abitur nach acht Jah­ren errei­chen.

Da die Aus­bil­dung an der Bochum-Mit­te im Rah­men des Ganz­tags in spe­zi­fi­sche För­der-und For­der­an­ge­bo­te (z.B. Begab­ten­för­de­rung, Unter­stüt­zung bei Lern­schwie­rig­kei­ten und Teil­leis­tungs­stö­rung, Nach­teils­aus­gleich, Lern­zei­ten, Indi­vi­dua­li­sier­te Prü­fungs­vor­be­rei­tung, unter­richt­li­che Bin­nen­dif­fe­ren­zie­rung, inter­es­sen­ge­lei­te­te Arbeits­ge­mein­schaf­ten und offe­ne Mit­tags­pau­sen­an­ge­bo­te) und Unter­richts­ein­hei­ten mit selbst­or­ga­ni­sier­tem Ler­nen (Lern­zei­ten), Ler­nen mit- und von­ein­an­der, Metho­den­trai­ning und spe­zi­fi­scher Kom­pe­tenz­ver­mitt­lung ein­ge­bun­den ist, gehen die Schü­le­rin­nen und Schü­ler in den Klas­sen 6 bis 9 jeweils ohne Ver­set­zung über.

Für Schüler*innen mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf im För­der­schwer­punkt Ler­nen wird bei ziel­dif­fe­ren­ter För­de­rung grund­sätz­lich ein Abschluss im Bil­dungs­gang Ler­nen nach Voll­endung der Pflicht­schul­jah­re ver­ge­ben.

Jeder jun­ge Mensch muss am Ende sei­ner Schul­zeit Ent­schei­dun­gen hin­sicht­lich einer pas­sen­den Aus­bil­dungs- oder Stu­di­en­wahl tref­fen. Es ist daher ein wich­ti­ger Auf­ga­ben­be­reich der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te, die jun­gen Men­schen vor dem Ende der obli­ga­to­ri­schen Voll­zeit­schul­pflicht über die wei­te­ren Bil­dungs- und Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten zu infor­mie­ren und auf den Über­gang von der Schu­le in die Aus­bil­dungs- und Arbeits­welt best­mög­lich vor­zu­be­rei­ten.

Maß­nah­men zur Stu­di­en- und Berufs­ori­en­tie­rung gehö­ren daher genau­so zum Stun­den­plan wie Mathe­ma­tik oder Eng­lisch. Sie wer­den daher in der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te ab Jahr­gang 5 als regel­mä­ßig wie­der­keh­ren­der und aus­ge­wei­te­ter Lern­pro­zess initi­iert und wei­ter­ge­führt. Die Berufs­wahl­rei­fe hat sehr viel mit der moto­ri­schen, kogni­ti­ven, kom­mu­ni­ka­ti­ven, emo­tio­na­len und sozia­len Ent­wick­lung der Schüler*innen zu tun.

Die Schul­aus­bil­dung kann hier­zu einen wich­ti­gen Bei­trag leis­ten, indem sie im Bereich der Berufs­wahl­vor­be­rei­tung eng mit den Jugend­li­chen, den Erzie­hungs­be­rech­tig­ten, den Berufs­be­ra­tern, unter­schied­li­chen Aus­bil­dungs­be­trie­ben, Berufs­kol­legs und (Fach-) Hoch­schu­len / Uni­ver­si­tä­ten zusam­men­ar­bei­tet. Die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te for­ciert eine kon­se­quen­te Aus­rich­tung ihrer Berufs- und Stu­di­en­wahl­vor­be­rei­tung über die Stan­dard­ele­men­te von KAoA hin­aus durch Berufs­ori­en­tie­rungs­un­ter­richt, schul­ei­ge­nen Berufs­mes­sen und Pro­jek­te.

Rele­van­te Fak­to­ren für die Wahl der Aus­bil­dung sind die per­sön­li­chen Vor­lie­ben, Bedürf­nis­se und Inter­es­sen, aber auch die wirt­schaft­li­chen, sozio-kul­tu­rel­len, fami­liä­ren und zum Teil auch finan­zi­el­len Bedin­gun­gen. Um mit den Schüler*innen eine mög­lichst gro­ße Band­brei­te an Alter­na­ti­ven für ihre eige­ne Zukunft zu ent­wi­ckeln, wer­den in der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te ab Jahr­gangs­stu­fe 5 ent­spre­chen­de Pro­jek­te ange­bo­ten, so dass sich die Jugend­li­chen über die von ihnen bevor­zug­te Art der gewünsch­ten Berufs­tä­tig­keit im Bereich vor­wie­gend hand­lungs­ori­en­tier­ter, kogni­ti­ver oder sozia­ler Schwer­punk­te, ihre Erwar­tun­gen an den Arbeits­platz (äuße­re Bedin­gun­gen, die all­ge­mei­ne wirt­schaft­li­che Lage, die Situa­ti­on auf dem Lehr­stel­len­markt, die Beschäf­ti­gungs­aus­sich­ten, Pres­ti­ge, Ver­dienst- und Auf­stiegs­mög­lich­kei­ten) und ihre ange­streb­te sozia­le Stel­lung (unab­hän­gig, Lei­ter­funk­ti­on, Ange­stell­ten­tä­tig­keit) bewusst wer­den und sich dezi­diert damit aus­ein­an­der­set­zen kön­nen.

Schüler*innen mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf wer­den zudem durch mul­ti­pro­fes­sio­nel­le Teams inner- und außer­schu­lisch unter­stützt.

„Gemein­sam zum Ziel und jeder leis­tet den Bei­trag, den er kann“ – die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te bie­tet den Schüler*innen län­ge­res gemein­sa­mes Ler­nen in fes­ten Bezü­gen (Klas­sen­ver­bän­de von Jahr­gang 5 bis 10, Klassenlehrer*innenprinzip, bin­nen­dif­fe­ren­zier­ter Unter­richt) und damit die Mög­lich­keit, indi­vi­du­el­le Fähig­kei­ten, Fer­tig­kei­ten und Kom­pe­ten­zen zu ent­de­cken, zu ent­fal­ten und wei­ter zu ent­wi­ckeln.

Die Ver­bes­se­rung der Chan­cen für Schüler*innen, unab­hän­gig von deren sozia­len, eth­ni­schen, kul­tu­rel­len, sprach­li­chen, reli­giö­sen und natio­na­len Her­kunft ent­steht durch:

  • Ver­zicht auf Selek­ti­on im Sin­ne früh­zei­ti­ger Fest­le­gung auf einen Bil­dungs­gang: In der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te pro­fi­tie­ren Schüler*innen, die in ihren Lern­leis­tun­gen von der Klas­sen- und Alters­norm abwei­chen, von der Gesamt­si­tua­ti­on der hete­ro­ge­nen Lern­grup­pen, wäh­rend leis­tungs­stär­ke­re Schüler*innen durch das Ler­nen mit- und von­ein­an­der zusätz­li­che sozia­le Kom­pe­ten­zen aus­bil­den.
  • Indi­vi­du­el­le Lern­för­de­rung, ‑for­de­rung und ‑stär­kung mit Lang­zeit­per­spek­ti­ve: Die Her­an­wach­sen­den erhal­ten so mehr Zeit für die indi­vi­du­el­le Ent­wick­lung und Kom­pe­tenz­aus­bil­dung.
  • Auf­bau von struk­tu­rier­tem und ver­netz­tem Wis­sen, Kön­nen und Han­deln: För­de­rung und For­de­rung in allen Auf­ga­ben­fel­dern und Lern­be­rei­chen, auf der Basis der cur­ri­cu­la­ren Vor­ga­ben.
  • Ler­nen, das sich an Min­dest­stan­dards aus­rich­tet: Die­se müs­sen von allen erreicht wer­den, ohne das Leis­tungs­ver­hal­ten nach oben hin zu begren­zen. Die dadurch initi­ier­ten posi­ti­ven Lern­er­leb­nis­se erhö­hen die Lern­mo­ti­va­ti­on und das Leis­tungs­ver­mö­gen, so dass eine ziel­füh­ren­de Schul­lauf­bahn für jeden ent­wi­ckelt wer­den kann.
  • Unter­schied­li­che Arbeits- und Unter­richts­for­men: Akti­vie­ren­de, hand­lungs­ori­en­tier­te und koope­ra­ti­ve For­men der Unter­richts­ge­stal­tung eröff­nen unter­schied­li­che Lern­we­ge und indi­vi­du­el­les Lern­tem­po, so dass die Her­an­wach­sen­den selbst zu Exper­ten ihres Ler­nens (selbst orga­ni­sier­tes Ler­nen) wer­den und Zeit für „frei­es Ler­nen“ nach per­sön­li­chen Inter­es­sen und Fähig­kei­ten (selbst­be­stimm­te Arbeit) bekom­men.
  • Indi­vi­du­el­le För­de­rung und Stär­kung der per­sön­li­chen Lern­aus­gangs­la­ge: Mul­ti­pro­fes­sio­nel­le Lehrer*innenteams beglei­ten ganz indi­vi­du­ell die ein­zel­nen Schüler*innen in fach­ori­en­tier­ten Zusam­men­hän­gen, durch die Erstel­lung von indi­vi­du­el­len För­der­plä­nen in Bezug auf die Bega­bungs­för­de­rung und im Kon­text der för­der­schwer­punk­t­ori­en­tier­ten Beglei­tung der Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung.

Im Zen­trum der päd­ago­gi­schen Arbeit der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te steht der Her­an­wach­sen­de, der zum selbst­stän­di­gen und selbst­ge­steu­er­ten Ler­nen moti­viert wer­den soll. Sei­ne indi­vi­du­el­le För­de­rung und For­de­rung und die Per­spek­ti­ven der unter­schied­li­chen Bil­dungs­ab­schlüs­se sind als Maß­stä­be für die päd­ago­gi­schen Über­le­gun­gen zu sehen.

Lern­leis­tungs­tests (z.B. HSP, DRT, DEMAT). bil­den die Grund­la­ge für die indi­vi­du­el­le För­de­rung, die in inne­rer und äuße­rer Dif­fe­ren­zie­rung, in allen Fächern, in jedem Unter­richt und auf unter­schied­lichs­ten Ebe­nen statt­fin­det, um der Hete­ro­ge­ni­tät der Schü­ler­schaft und der Chan­cen­gleich­heit gerecht zu wer­den. Ergän­zend dazu wer­den die Schüler*innen in ihrer Gesamt­per­sön­lich­keits­ent­wick­lung fokus­siert, wel­ches zu einer pass­ge­nau­en Dif­fe­ren­zie­rung bei­trägt.

Auf der Basis einer indi­vi­du­el­len Ent­wick­lungs- und Fach­dia­gnos­tik, in Kom­bi­na­ti­on mit dem stär­ken­ori­en­tier­ten Kom­pe­tenz­check, erhal­ten die Schüler*innen in Bezug auf ihre per­sön­li­chen Fähig­kei­ten ein indi­vi­dua­li­sier­tes Ange­bot päd­ago­gi­scher Maß­nah­men und Hilfs­mit­tel im Kon­text eines jewei­li­gen Unter­richts. Die Bin­nen­dif­fe­ren­zie­rung als Maß­nah­me zur Opti­mie­rung von Lern­pro­zes­sen ermög­licht bei Ein­zel­ar­beit das indi­vi­du­el­le Ler­nen, im Kon­text der Part­ner­ar­beit das dia­lo­gi­sche Ler­nen und in Grup­pen­ar­beit das koope­ra­ti­ve Ler­nen.

Der Unter­richt wird bin­nen­dif­fe­ren­ziert durch zeit­li­chen Umfang, ein Lern­an­ge­bot dem indi­vi­du­el­len Lern- und Arbeits­tem­po ent­spre­chend, ange­passt an die unter­schied­li­chen Lern- und Leis­tungs­fä­hig­kei­ten der Ler­nen­den in einer Klasse/ einer Lern­grup­pe. Dar­über hin­aus ermög­li­chen Unter­richts­ma­te­ria­li­en auf unter­schied­li­chen Anfor­de­rungs- und Kom­pe­tenz­ni­veaus, sowie Schwie­rig­keits­gra­den (Fun­da­men­tum und Addi­t­um) und unter­schied­li­che Unter­richts­me­tho­den wie auch Arbeits­wei­sen, (Selbst­ge­steu­er­tes Ler­nen – SegeL- oder Lern­zei­ten, Projektarbeit/ Pro­jekt­wo­chen, Sta­tio­nen ler­nen, Wochen­plan- und Port­fo­li­o­ar­beit), leis­tungs­schwä­che­ren Schüler*innen zu för­dern und stär­ke­re her­aus­zu­for­dern.

Durch den kon­se­quen­ten Ein­satz von Maß­nah­men inne­rer Dif­fe­ren­zie­rung wird dem jewei­li­gen Lern­ver­hal­ten, dem indi­vi­du­el­len Kom­pe­tenz­stand und der Lern­ent­wick­lung der Jugend­li­chen Rech­nung getra­gen. Bin­nen­dif­fe­ren­zier­tes Ler­nen in hete­ro­ge­nen Grup­pen schult dar­über hin­aus die Fähig­keit zum sozialen/ koope­ra­ti­ven Ler­nen und wirkt sich somit auch posi­tiv auf die Kom­pe­tenz­ent­wick­lung der Her­an­wach­sen­den aus.

Die äuße­re Dif­fe­ren­zie­rung unter ande­rem durch Fächer­wah­len ermög­licht es, die per­sön­li­chen Bega­bun­gen und Inter­es­sen der Schüler*innen zu berück­sich­tig­ten. In Form von Wahl­pflicht­be­rei­chen mit Beginn des 6. Schul­jah­res (Wahl­pflicht I) und 8. Schul­jah­res (Wahl­pflicht II), erhal­ten die Schüler*innen ein umfang­rei­ches Ange­bot, aus dem sie aus­wäh­len kön­nen.

Gleich­zei­tig bie­tet das stu­di­en- und berufs­vor­be­rei­ten­de Modell KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) ein umfas­sen­des, viel­fäl­ti­ges und dif­fe­ren­zier­tes Ange­bot zur Vor­be­rei­tung auf schu­li­sche und beruf­li­che Aus­bil­dung. Durch Instru­men­te, wie die Poten­zi­al­ana­ly­se, diver­se Prak­ti­ka, indi­vi­du­el­le Bera­tun­gen und vie­les mehr, sol­len Schüler*innen auf dem Weg in ihr wei­te­res Leben unter­stützt wer­den, die Anfor­de­run­gen der Pra­xis ken­nen­ler­nen und eine Per­spek­ti­ve für die eige­ne beruf­li­che Zukunft ent­wi­ckeln. Die Moti­va­ti­on für das Ler­nen in der Schu­le wird durch die­se Erfah­rung eben­falls geför­dert.

Mit dem Fach „Berufs­ori­en­tie­rung“ wird eine wei­te­re wich­ti­ge Grund­la­ge für das dif­fe­ren­zier­te erfolg­rei­che Arbei­ten im Hin­blick auf Schul- und Berufs­aus­bil­dung gelegt.

Schüler*innen, die ihre Schul­lauf­bahn in der Ober­stu­fe fort­set­zen wol­len, wer­den auf die­se Anfor­de­run­gen und dar­über hin­aus in den Erwei­te­rungs­kur­sen vor­be­rei­tet. In der gym­na­sia­len Ober­stu­fe der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te wer­den die Schüler*innen auf ein Stu­di­um an einer (Fach-) Hoch­schu­le bezie­hungs­wei­se Uni­ver­si­tät vor­be­rei­tet. Der Unter­richt fin­det in Leis­tungs- und Grund­kur­sen statt und das Wahl­an­ge­bot ist adäquat gefä­chert.

Zusätz­lich wird es För­der­an­ge­bo­te in Ver­tie­fungs­kur­sen und Mög­lich­kei­ten der pro­jekt­ori­en­tier­ten Arbeit in Pro­jekt­kur­sen geben. Beglei­tet wer­den die Schüler*innen im Rah­men von KAoA bei Ihrer Suche nach der rich­ti­gen Stu­di­en-/ Berufs­wahl durch inter­dis­zi­pli­nä­re und außer­schu­li­sche Koope­ra­ti­ons­part­ner.

Wie in allen gym­na­sia­len Ober­stu­fen endet die Schul­zeit in der Sek. II mit dem Zen­tral­ab­itur. Ein ergän­zen­des Ange­bot besteht in dem Unter­richt und der För­de­rung der Schüler*innen mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf, die ziel­gleich oder ziel­dif­fe­rent indi­vi­du­ell dif­fe­ren­ziert, inklu­siv beschult wer­den. Dafür sind Fach­kräf­te mit der son­der­päd­ago­gi­schen Exper­ti­se im Unter­richt ein­ge­setzt. Die Pla­nung der fach- und för­der­schwer­punk­t­ori­en­tie­ren Dif­fe­ren­zie­rung erfolgt im Team­tea­ching.

Das Mot­to „Alle zie­hen an einem Strang“ ist wich­tig für eine erfolg­rei­che Erzie­hungs­ar­beit in der Schu­le, die dar­auf basiert, dass ein enger und regel­mä­ßi­ger Kon­takt zwi­schen Schüler*innen, Eltern / Erzie­hungs­be­rech­tig­ten, Lehr­kräf­ten und Sozialpädagog*inneen besteht.

Die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te unter­stützt ihre Schüler*innen durch indi­vi­dua­li­sie­ren­des Ler­nen beim Errei­chen des jeweils best­mög­li­chen Schul­ab­schlus­ses. In glei­chem Maße nimmt sie die Auf­ga­be ernst, auf­grund von gesell­schaft­li­chen Ent­wick­lun­gen gestie­ge­ne Anfor­de­run­gen an das erzie­he­ri­sche Wir­ken im schu­li­schen Kon­text kon­se­quent zu erfül­len.

Schüler*innen erhal­ten die jeweils indi­vi­du­ell not­wen­di­ge erzie­he­ri­sche För­de­rung, die sie zur Ent­wick­lung einer sta­bi­len Emo­tio­nal- und Sozi­al­kom­pe­tenz benö­ti­gen. Die­ses gilt ins­be­son­de­re dort, wo die­se Unter­stüt­zung durch die Fami­lie nicht oder nur bedingt geleis­tet wer­den kann. Somit soll erzie­he­ri­sches Han­deln in der Schu­le sei­ne posi­ti­ve Wir­kung in allen Lebens­be­rei­chen ent­fal­ten, so dass die Schü­le­rin­nen und Schü­ler auch im außer­schu­li­schen Umfeld davon pro­fi­tie­ren.

Die Koope­ra­ti­on von inter­dis­zi­pli­nä­ren Pro­fes­sio­nen sowie außer­schu­li­schen Koope­ra­ti­ons­part­nern (z.B. Schulpsycholog*innen, Bera­tungs­stel­len, u.ä.) ergänzt den schu­li­schen Erzie­hungs­auf­trag.

Dem Erwerb umfas­sen­der sozia­ler Hand­lungs­mus­ter wird im Schul­all­tag der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te schließ­lich auch des­halb beson­de­res Augen­merk gel­ten, weil für erfolg­rei­ches indi­vi­du­el­les Ler­nen eine fun­dier­te Beherr­schung ange­mes­se­ner per­sön­li­cher Hand­lungs­stra­te­gien unab­ding­bar ist, etwa zum Auf­bau einer kon­struk­ti­ven Gesprächs­kul­tur, zum aggres­si­ons­frei­en Umgang mit Kon­flik­ten und zum Auf­brin­gen von Tole­ranz und Respekt gegen­über den Gefüh­len, Bedürf­nis­sen und dem Eigen­tum ande­rer.

Da die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te sich dem Grund­satz des gemein­sa­men Ler­nens und der Chan­cen­ge­rech­tig­keit ver­pflich­tet hat, ist sie ein Lern- und Lebens­ort, an dem Schüler*innen ver­schie­de­ner sozia­ler, eth­ni­scher, kul­tu­rel­ler, sprach­li­cher, reli­giö­ser und natio­na­ler Her­kunft mit­ein­an­der und von­ein­an­der ler­nen und die Viel­falt in der Gemein­schaft als Her­aus­for­de­rung und Berei­che­rung erfah­ren kön­nen.

Mäd­chen und Jun­gen wer­den hier gleich­wer­ti­ge Bedin­gun­gen und Vor­aus­set­zun­gen gebo­ten, ihre indi­vi­du­el­len Fähig­kei­ten zu erpro­ben und zu ent­wi­ckeln. Beson­ders durch das Klas­sen­leh­rer­prin­zip und den ste­ti­gen Aus­tausch im Team wer­den Erzie­hungs­zie­le zusam­men abge­spro­chen und gemein­sam ver­folgt, um die Ent­wick­lung jedes Ein­zel­nen in der Aus­ein­an­der­set­zung mit der Grup­pe, mit sich selbst und der Gesell­schaft zu unter­stüt­zen.

Durch die an der Schu­le täti­gen Sozialpädagog*innen haben die Kin­der außer­dem Hel­fer zur Sei­te, die sie nicht nach schu­li­schen Leis­tun­gen bewer­ten, son­dern sie auch bei nicht­schu­li­schen Pro­ble­men unter­stüt­zen.

Im Rah­men des Lern- und Lebens­orts der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te wer­den die Schüler*innen durch Sozia­les Kom­pe­tenz­trai­ning, Schul­sa­ni­täts­dienst, Streit­schlich­ter, Klas­sen­rat und ähn­li­che Maß­nah­men und Pro­jek­te in Bezug auf ihre Kommunikations‑, Team- und Kon­flikt­fä­hig­keit sowie Krea­ti­vi­tät und Fle­xi­bi­li­tät durch die vie­len unter­schied­li­chen Pro­fes­sio­nen gefor­dert und geför­dert.

Durch die Ver­mitt­lung grund­le­gen­der Wer­te des Zusam­men­le­bens, wie gegen­sei­ti­ge Tole­ranz, Rück­sicht, Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und Ver­ständ­nis für ein­an­der sowie für alle Kul­tu­ren, Natio­na­li­tä­ten und Reli­gio­nen wer­den sie zu hoher sozia­ler Kom­pe­tenz erzo­gen.

Schu­le hat die Auf­ga­be, jede Schü­le­rin und jeden Schü­ler zu for­dern und zu för­dern und jede Ein­zel­ne und jeden Ein­zel­nen dar­in zu unter­stüt­zen, Ver­ant­wor­tung für den indi­vi­du­el­len Lern­pro­zess und die Gestal­tung des indi­vi­du­el­len Bil­dungs­we­ges zu über­neh­men.

Das län­ge­re gemein­sa­me Ler­nen im Klas­sen­kon­text, die star­ke per­sön­li­che Inter­ak­ti­on der bei­den Klas­sen­lei­tun­gen mit den Schüler*innen und der kon­ti­nu­ier­li­che Ganz­tags­be­trieb ermög­li­chen einen inten­si­ven Bezug zuein­an­der, so dass früh­zei­tig indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se iden­ti­fi­ziert wer­den und dar­auf päd­ago­gisch ein­ge­gan­gen wer­den kann.

Von daher gestal­ten die Lehr­kräf­te der Gesamt­schu­le BOchum-Mit­te Lern­wel­ten und schaf­fen Lern­si­tua­tio­nen, die viel­fäl­ti­ge Aus­gangs­punk­te und Wege des Ler­nens ermög­li­chen und damit der Hete­ro­ge­ni­tät der Schü­ler­schaft gerecht wer­den. Sie stel­len die Schüler*innen vor kom­ple­xe Auf­ga­ben, die eigen­stän­di­ges Den­ken und Arbei­ten for­dern und regen das pro­blem­lö­sen­de, stra­te­gi­sche, ent­de­cken­de und for­schen­de Ler­nen an. Sie geben ihnen aber auch die Mög­lich­keit, an selbst gestell­ten Auf­ga­ben indi­vi­du­ell zu arbei­ten und durch ent­spre­chen­de Unter­stüt­zung über sich selbst hin­aus­zu­wach­sen.

Die­se viel­fäl­ti­gen Ange­bo­te ermög­li­chen, sich des eige­nen Lern- und Arbeits­ver­hal­tens bewusst zu wer­den, den eige­nen Lern­pro­zess zu reflek­tie­ren und in Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Lehr­kräf­ten den indi­vi­du­el­len Leis­tungs­stand und mög­li­che Per­spek­ti­ven zu ana­ly­sie­ren und neu gesetz­te Zie­le zu ent­wi­ckeln.

Die Schu­le rich­tet sich dabei nach den Bedürf­nis­sen der Ler­nen­den aus. Jede Schü­le­rin und jeder Schü­ler kann etwas beson­ders gut, hat eine Bega­bung, von daher gilt es sich an die­sen Stär­ken zu ori­en­tie­ren und ein posi­ti­ves Selbst­bild zu ent­wi­ckeln.

Neben der Ver­mitt­lung von Kom­pe­ten­zen und Fach­wis­sen ste­hen im Zen­trum der päd­ago­gi­schen Über­le­gun­gen auch die viel­fäl­ti­gen Anläs­se für Erzie­hung, die sich aus Unter­richt und Schul­le­ben her­aus ent­fal­ten. Unter­richt, Erzie­hung und Schul­le­ben schaf­fen ver­bind­li­che gemein­sa­me Lern- und Lebens­be­zü­ge.

Ziel von Gleich­stel­lungs­er­zie­hung und – unter­richt der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te ist nicht Ergeb­nis­gleich­heit im Sin­ne von „Mäd­chen und Frau­en tun und errei­chen das, was Jun­gen und Män­ner tun“. Ziel eines Gleich­stel­lungs- oder „Gen­der­kon­zepts“ ist es, die Ein­zig­ar­tig­keit, die Indi­vi­dua­li­tät aller Mäd­chen und aller Jun­gen, aller Frau­en und aller Män­ner in ihrer Ver­schie­den­heit gleich wert­zu­schät­zen und zu för­dern und damit die Selbst- und Fremd­be­schrän­kung auf tra­dier­te Rol­len­er­war­tun­gen auf­zu­bre­chen. Benach­tei­li­gun­gen besei­ti­gen bedeu­tet genau hin­zu­se­hen:

  • Wo hat eine Schülerin/ ein Schü­ler Inter­es­sen und Bega­bun­gen und wohin mün­det eine För­de­rung auf­grund einer sozia­len Geschlech­ter­rol­len­er­war­tung?
  • Gibt es Mehr­fach­be­nach­tei­li­gun­gen (Geschlecht, Migra­ti­ons­hin­ter­grund, Sozi­al­sta­tus), die zusätz­li­chen För­der­auf­wand nötig machen?
  • Wie reflek­tie­ren Leh­re­rin­nen und Leh­rer ihr pro­fes­sio­nel­les Ver­hal­ten als Rol­len­vor­bild für „männ­lich“ und „weib­lich“?

Dabei ist zu berück­sich­ti­gen, dass die geschlechts­spe­zi­fi­sche Prä­gung durch Schu­le, Fami­lie, Umwelt und Medi­en und die dar­aus fol­gen­den Denk- und Ver­hal­tens­mus­ter berück­sich­tigt wer­den und part­ner­schaft­li­ches Sozi­al­ver­hal­ten und das Selbst­ver­trau­en bei Mäd­chen und Jun­gen geför­dert wer­den muss.

Vor­ur­tei­len und Benach­tei­li­gung in Unter­richt und Schul­le­ben wird aktiv ent­ge­gen­ge­wirkt, um durch sen­si­ble Erzie­hung und ent­spre­chen­de Unter­richts­pla­nung, ‑metho­dik und ‑durch­füh­rung geschlech­ter­spe­zi­fi­sche For­men von Gewalt und Sexis­mus zu ver­hin­dern und einen geschlech­ter­ge­rech­ten Umgang aller am Schul­le­ben betei­lig­ten Per­so­nen zu gewähr­leis­ten.

Für die kon­kre­te Pla­nung, Vor­be­rei­tung und Umset­zung von Unter­richt heißt das, dass die Unter­richts­the­men, Schul­bü­cher und Lern­mit­tel in allen Fächern in Bezug auf das Inter­es­se von Jun­gen und Mäd­chen kri­tisch ana­ly­siert und gen­der­sen­si­bel geprüft und aus­ge­wählt wer­den, wobei der akti­ve Lern­pro­zess bei Jun­gen wie auch bei Mäd­chen durch gleich­wer­ti­ge Anspra­chen und Ein­be­zie­hung in den Unter­richt unter­stützt wird und Ste­reo­ty­pi­sie­run­gen und Rol­len­kli­schees grund­sätz­lich ver­mie­den wer­den.

Im Hin­blick auf die all­ge­mei­ne schu­li­sche Orga­ni­sa­ti­on wird reflek­tiert, ob bestimm­te Pro­jek­te, Lern­an­ge­bo­te oder Unter­neh­mun­gen bes­ser geschlech­ter­spe­zi­fisch oder gemischt durch­ge­führt wer­den und inwie­weit Sitz-ord­nung, Raum­be­le­gung gen­der­spe­zi­fisch halt­bar sind.

Mäd­chen und Jun­gen brau­chen dar­über hin­aus bis­wei­len auch eige­ne Räu­me und Frei­räu­me zum Leben und Ler­nen. Das bedeu­tet nicht das Ende des koedu­ka­ti­ven Unter­richts, wohl aber einen refle­xi­ven und dif­fe­ren­zier­ten Ansatz, der immer wie­der kri­tisch bezo­gen auf die jewei­li­ge Schü­ler­grup­pe eva­lu­iert wird.

In den ver­schie­de­nen Jahr­gän­gen wer­den daher auf der Grund­la­ge des­sen schu­li­sche Pro­jek­te durch­ge­führt. Die Ein­bin­dung in den Unter­richt und die Anbin­dung an die Fächer ver­fol­gen gen­der­spe­zi­fi­sche Ziel­set­zun­gen, die mit­tels unter­schied­li­cher Metho­den durch­ge­führt wer­den. In den Jahr­gangs­stu­fen 5 – 13 erfolgt bis­wei­len eine pro­jet­ori­en­tier­te Auf­he­bung der Koedu­ka­ti­on, zuguns­ten gen­der­ge­split­te­ter und ‑spe­zi­fi­scher Ange­bo­te.

Die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te ermög­licht durch ihr päd­ago­gi­sches Kon­zept des län­ge­ren gemein­sa­men Ler­nens, die Indi­vi­dua­li­sie­rung des Ler­nens und die per­sön­li­che Kom­pe­tenz­er­wei­te­rung. Die­se Ziel­set­zun­gen kön­nen nur ver­folgt wer­den, wenn eine ver­än­der­te Lern­kul­tur in die Schu­le ein­zieht.

An die Stel­le der alten Pauk­schu­le mit der Fixie­rung auf Klas­sen­ziel, Noten und Stun­den­ta­fel tritt die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te als Lern- und Lebens­ort mit dem Fokus, dass alle Men­schen unter­schied­lich sind und ver­schie­de­ne Fähig­kei­ten und Talen­te besit­zen.

Das in der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te initi­ier­te koope­ra­ti­ve Ler­nen benö­tigt die Fähig­kei­ten aller Schüler*innen, zum Bei­spiel indem sie sich gegen­sei­tig hel­fen und die­ses als ganz nor­mal und selbst­ver­ständ­lich wahr­neh­men. Lern­star­ke Schü­le­rin­nen und Schü­ler hel­fen lern­schwa­chen, und Jün­ge­re ler­nen von Älte­ren.

Unter­schied­li­che Metho­den, offe­ne Unter­richts­for­men und selbst­or­ga­ni­sier­tes Ler­nen for­dern und för­dern das Leis­tungs­ver­mö­gen und den Lern­rhyth­mus jedes ein­zel­nen Schü­lers und jeder ein­zel­nen Schü­le­rin. Schüler*innen, die eine zusätz­li­che Unter­stüt­zung benö­ti­gen, wer­den geför­dert bevor Lern­rück­stän­de ent­ste­hen und Stär­ke­re kom­men bes­ser vor­an.

Je viel­fäl­ti­ger Her­kunft, Inter­es­sen und Leis­tun­gen der Schüler*innen sind, des­to mehr Per­spek­ti­ven erge­ben sich für die Ent­wick­lung einer indi­vi­du­el­len Lern­kul­tur im Kon­text der Metho­den­viel­falt und pro­zess­ori­en­tier­ter För­der- und For­der­pla­nung:

  • Frei­ar­beit

    Die Schüler*innen suchen aus einem Auf­ga­ben­re­per­toire und Bear­bei­tungs­an­ge­bot aus und erhal­ten dar­über hin­aus auch mög­lichst viel Frei­heit und Wahl­mög­lich­kei­ten hin­sicht­lich der Sozi­al­form. Die Lehr­kraft über­nimmt in die­sem Zusam­men­hang die Rol­le des Lern­be­glei­ters, der bei Bedarf indi­vi­du­ell erfor­der­li­che Hil­fe­stel­lun­gen leis­tet.

    Von beson­de­rer Bedeu­tung ist die För­de­rung der Eigen­in­itia­ti­ve, des Selbst­ver­trau­ens und der Kon­zen­tra­ti­on, unter beson­de­rer Berück­sich­ti­gung der indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se. Durch Wie­der­ho­lung, Übung und Ein­füh­rung in neue Sach­ver­halt und Arbeits­tech­ni­ken wer­den The­men­stel­lun­gen ver­tieft.
  • Lern­zei­ten

    Hier geht es im Wesent­li­chen um die Indi­vi­dua­li­sie­rung des Ler­nens durch die freie Wahl der Auf­ga­ben und die eigen­stän­di­ge Selbst­kon­trol­le. Das Exper­ten­sys­tem sta­bi­li­siert die­se Metho­de. Arbeits- und Lern­ma­te­ria­li­en zum mög­lichst selbst­stän­di­gen Umgang zur Wie­der­ho­lung, Ein­übung und Erwei­te­rung lie­gen ent­spre­chend bereit und die not­wen­di­ge Trans­pa­renz wird durch die Doku­men­ta­ti­on im Log­buch geschaf­fen.

    Zwi­schen­durch gibt es immer auch Pha­sen von Part­ner- oder Grup­pen­ar­bei­ten im Sin­ne der Gemein­schafts­bil­dung. Die Leh­rer­rol­le ist durch das Prin­zip einer mini­ma­len Hil­fe­stel­lung beschrie­ben. Die För­de­rung der Selbst­ein­schät­zung, das Ler­nen nach indi­vi­du­el­lem Lern­tem­po und das selbst­ent­de­cken­de Arbei­ten sind die ver­folg­ten Ziel­set­zun­gen.
  • Pro­jekt­ori­en­tier­ter Unter­richt

    Hier­bei geht es um die För­de­rung der Zusam­men­ar­beit, unter beson­de­rer Berück­sich­ti­gung des Aspekts der Rück­sicht­nah­me. Da Pro­jekt­un­ter­richt das Ler­nen in rea­len Situa­tio­nen mit­tels von Gegen­stän­den initi­iert, spricht es sämt­li­che Berei­che der Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung (Kogni­ti­on, Kom­mu­ni­ka­ti­on, Wahr­neh­mung, Moto­rik, Sozia­bi­li­tät und Emo­tio­na­li­tät) an.

    Die Aus­rich­tung des Pro­jekt­un­ter­richts erfolgt daher in Ori­en­tie­rung an die per­sön­li­chen Fähig­kei­ten der Schüler*innen, um die­se bei der opti­ma­len Ent­fal­tung sei­ner Per­sön­lich­keit zu unter­stüt­zen. Die per­sön­li­chen Bedürf­nis­se fin­den dabei Berück­sich­ti­gung und die För­de­rung der Syn­the­se (Kopp­lung) schu­li­scher und außer­schu­li­scher Lern­be­rei­che wird impli­zit initi­iert.

    Pro­jekt­un­ter­richt dient auch als Bin­de­glied zwi­schen den Fächern und trägt zur stän­di­gen, inne­ren Erneue­rung der Schu­le bei, indem er auf aktu­el­le Betä­ti­gungs­be­dürf­nis­se und Fra­ge­stel­lun­gen ein­geht. Die Schüler*innen wer­den zum Mit­den­ken – Mit­pla­nen – Mit­ge­stal­ten akti­viert.
  • Sta­tio­nen­ler­nen

    Die­se Form des Ler­nens ermög­licht das (hand­lungs­ori­en­tier­te) Arbei­ten an ver­schie­de­nen Sta­tio­nen anhand eines geglie­der­ten und vor­struk­tu­rier­ten Rah­men­the­mas in Teil­aspek­ten.

    Dabei gibt es abge­stimm­te mate­ri­el­le und räum­li­che Vor­aus­set­zun­gen (vor­be­rei­te­te Lern­um­ge­bung), eine Aus­wahl ent­spre­chen­der Bear­bei­tungs­mög­lich­kei­ten (zum Teil mit Hilfs­mit­teln) und die Aus­wahl von Mate­ria­li­en, Neigungs‑, Inter­es­sen­schwer­punk­ten und Erfah­rungs­räu­men der Schüler*innen. Die Inhal­te wer­den in Anleh­nung an die Richt­li­ni­en, Lehr­plä­ne und schul­in­ter­nen Vor­ga­ben aus­ge­sucht.

    Wich­tig ist die Ein­füh­rung von Ver­hal­tens­re­geln im Umgang mit dem Arbei­ten an den Sta­tio­nen. Die Schüler*innen wäh­len selbst den Modus ihrer Bear­bei­tung aus und bestim­men die Bear­bei­tungs­ab­fol­ge bei eige­ner Zeit­ein­tei­lung. Die Schüler*innen haben jeder­zeit die Mög­lich­keit der Kon­trol­le und kön­nen sich des metho­den­in­te­grier­ten Hel­fer­sys­tems durch Lehrer*innen oder Mitschüler*innen bedie­nen.
  • Wochenen­plan

    Die Wochen­pla­n­ar­beit for­dert die Bear­bei­tung eines indi­vi­dua­li­sier­ten Auf­ga­ben­re­per­toires in einem bestimm­ten Zeit­rah­men. Dabei sind Pflicht- und Wahl­auf­ga­ben fest­ge­legt. Ziel ist es, die Fähig­keit, sich selbst Zie­le zu set­zen zu ver­bes­sern und eine selbst­stän­di­ge Arbeits­wei­se auf­zu­bau­en.

    Das Lern­an­ge­bot und die Arbeits­zeit sol­len von den Schü­le­rin­nen und Schü­lern genutzt wer­den, um alle Auf­ga­ben zu bear­bei­ten, wobei sie selbst­ver­ant­wort­lich ihre Zeit­ein­tei­lung bestim­men und eigen­stän­dig ihre Arbeit kon­trol­lie­ren.

Unter­richt­li­che För­der- und For­der­pla­nung rich­tet sich auch ganz gezielt an Schüler*innen mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf, die in der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te gemein­sam mit nicht­be­ein­träch­tig­ten Kin­dern und Jugend­li­chen ler­nen.

Aus­ge­hend von den jewei­li­gen För­der­be­dar­fen wer­den jeder Schü­le­rin und jedem Schü­ler indi­vi­du­ell ange­pass­te Lern­zu­gän­ge auf der Grund­la­ge ihres Lern- und Ent­wick­lungs­stan­des ermög­licht, so dass sie im Sin­ne der indi­vi­du­el­len För­de­rung best­mög­li­chen Lern- und Ent­wick­lungs­er­fol­ge errei­chen.

Das Gemein­sa­me Ler­nen an der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te fin­det im Kon­text mul­ti­pro­fes­sio­nel­ler Koope­ra­ti­on, Aus­ein­an­der­set­zung und Unter­stüt­zung mit ver­schie­de­nen Päd­ago­gen (Grund­schul­lehr­kräf­te, Son­der­päd­ago­gen und Leh­rer­kräf­ten der SI und SII), wei­te­ren Fach­be­ra­tern und der Ein­be­zie­hung der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten statt.

Die Ver­tei­lung der Schüler*innen mit Beein­träch­ti­gun­gen auf die Klas­sen erfolgt dahin gehend, dass eine opti­ma­le För­de­rung z.B. durch eine Dop­pel­be­set­zung der Kern­fä­cher oder durch den Unter­richt bei einer son­der­päd­ago­gi­schen Fach­kraft gewähr­leis­tet ist. Dar­über hin­aus ist jeder­zeit eine bera­ten­de Zusam­men­ar­beit mit den drei fest in der Schu­le ein­ge­bun­de­nen Son­der­päd­ago­gin­nen, aber auch die Unter­stüt­zung durch zwei Sozi­al­päd­ago­gin­nen und einem soge­nann­ten Fel­low sicher gestellt.

Grund­la­ge der Pla­nung aller Unter­richts­stun­den ist eine ein­ge­hen­de Dia­gnos­tik so wie die gemein­sa­me Unter­richts­vor­be­rei­tung im mul­ti­pro­fes­sio­nel­len Jahr­gangs­team und die adäqua­te Dif­fe­ren­zie­rung im Unter­richt durch ent­spre­chen­de (ziel­dif­fe­ren­ziert ange­leg­te) Pla­nung, Metho­dik und Didak­tik.

Eine geziel­te För­de­rung erfolgt in der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te nicht nur in aus­ge­wie­se­nen För­der­stun­den, son­dern auch in offe­nen Unter­richts­pha­sen, Klein­grup­pen­för­de­run­gen, Team­tea­ching­si­tua­tio­nen, durch ziel­glei­che und ‑dif­fe­ren­te För­der­an­ge­bo­te und durch Hel­fer­sys­te­me, sowohl im Vor- als auch im Nach­mit­tags­be­reich.

Eine pro­zess­ori­en­tier­te För­der­pla­nung erfolgt auf der Grund­la­ge einer Lern­ent­wick­lungs­dia­gnos­tik unter ande­rem durch das infor­mel­le Ver­fah­ren der Beob­ach­tung (teil­neh­mend /nicht teil­neh­mend, offen, ver­deckt, etc.). Die Erkennt­nis­se wer­den objek­tiv beschrie­ben und indi­vi­du­el­le ziel­glei­che oder ziel­dif­fe­ren­te Lern- und Ent­wick­lungs­zie­le dar­aus abge­lei­tet.

Eine indi­vi­du­el­le und kom­pe­tenz­ori­en­tier­te För­de­rung ist das Ziel. Erbrach­te Leis­tun­gen und Ent­wick­lungs­fort­schrit­te wer­den doku­men­tiert und die Schüler*innen erhal­ten eine dem­entspre­chen­de Wür­di­gung und Rück­mel­dung. Die Unter­richts­pla­nung erfolgt stets mit Blick auf die indi­vi­du­el­len Lern­vor­aus­set­zun­gen, wor­aus sich die spe­zi­fi­schen För­der­be­dürf­nis­se und Maß­nah­men ablei­ten las­sen.

Zur Erfas­sung der Hete­ro­ge­ni­tät einer Lern­grup­pe emp­fiehlt es sich, die För­der­pla­nung als ein Ele­ment zur Unter­richts­pla­nung her­an­zu­zie­hen, um eine pass­ge­naue Durch­füh­rung und Maß­nah­me­ner­grei­fung für alle Schüler*innen im Unter­richt zu erwir­ken. Mit Hil­fe indi­vi­du­el­ler Lern­plä­ne kön­nen fach­li­che Defi­zi­te auf­ge­holt, beson­de­re Bega­bun­gen und Stär­ken geför­dert, das spe­zi­fi­sche Lern­ver­hal­ten orga­ni­siert und das Arbeits­ver­hal­ten ver­bes­sert wer­den.

Durch die dif­fe­ren­zie­ren­den Ange­bo­te kön­nen die Stär­ken der Schüler*innen aus­ge­baut und ihre Schwä­chen abge­baut wer­den. Die kom­pe­tenz­ori­en­tier­ten Lehr‑, Lern- und Ent­wick­lungs­plä­ne, in denen sowohl Grup­pen- als auch Indi­vi­du­al­för­der­maß­nah­men ein­ge­tra­gen wer­den und die die zu för­dern­den Teil­kom­pe­ten­zen in den För­der­schwer­punk­ten, den Zeit­rah­men sowie ihre Aus­wir­kun­gen doku­men­tie­ren und eva­lu­ie­ren wer­den schü­ler­be­zo­gen ent­wi­ckelt, geschrie­ben und mit jeder Schü­le­rin und jedem Schü­ler und den Erzie­hungs­be­rech­tig­ten bespro­chen.

Die enge Koope­ra­ti­on zwi­schen Schu­le und Eltern­haus ist rele­vant für das Gelin­gen des Gemein­sa­men Ler­nens, da neben dif­fe­ren­zier­ten schu­li­schen Ange­bo­ten auch außer­schu­li­sche För­der­maß­nah­men (Lese­för­de­rung, selbst gesteu­er­tes Ler­nen, Trai­ning des Selbst­be­wusst­seins, Dees­ka­la­ti­ons­trai­ning, geschlechts­spe­zi­fi­sche För­de­rung, etc.) in den Kon­text indi­vi­du­el­ler För­de­rung ein­ge­bun­den wer­den, um neben dem fach­ori­en­tier­ten Ler­nen auch emo­tio­na­les, sozia­les und wer­te­ge­bun­de­nes Ler­nen in der Gemein­schaft zu initi­ie­ren und damit die Chan­ce auf eine dau­er­haf­te und wirk­li­che Teil­ha­be in unse­rer Gesell­schaft gemäß der UN-Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on zu for­cie­ren.

Die Gesamt­schu­le BOchum-Mit­te, die die Hete­ro­ge­ni­tät und Inter­kul­tu­ra­li­tät der Schü­ler­schaft gewinn­brin­gend für die Lern- und Lebens­ge­mein­schaft Schu­le nutzt, nimmt sich auch der Auf­ga­be der För­de­rung und For­de­rung von Kin­dern und Jugend­li­chen mit gerin­gen oder gar kei­nen Deutsch­kennt­nis­sen an.

Im Kon­text inten­si­ver För­de­rung ler­nen Schüler*innen aus vie­len ver­schie­de­nen Her­kunfts­län­dern mit unter­schied­li­chem Bil­dungs­stand Deutsch als Zweit­spra­che, um schnellst­mög­lich inte­griert zu wer­den. Dem­entspre­chend erhal­ten sie indi­vi­du­ell abge­stimm­te Stun­den­ta­feln, die ihnen die Koope­ra­ti­on mit Mitschüler*innen aber auch den indi­vi­du­el­len Lern­fort­schritt im Hin­blick auf Schrift- und Sprach­er­werb gewähr­leis­ten.

Im Kon­text des Deutsch­un­ter­richts fin­det die Dia­gnos­tik hin­sicht­lich der Sprach- und Schreib­kom­pe­tenz statt. Schüler*innen, die diver­gie­ren­de Lern­fä­hig­kei­ten und Lern­vor­aus­set­zun­gen abbil­den, wer­den im Hin­blick auf indi­vi­du­el­le För­de­rung ana­ly­siert, dia­gnos­ti­ziert und mit­tels För­der­plan unter­stützt.

Hier­auf basiert auch die indi­vi­du­el­le Unter­richts­ge­stal­tung. Sofern noch kei­ne Alpha­be­ti­sie­rung statt­ge­fun­den hat, wer­den die Schüler*innen unter­stüt­zend an zwei Tagen zur Hasen­schu­le geschickt. Die übri­gen Schüler*innen ler­nen im Fach Deutsch als Fremd­spra­che, wo es mög­lich ist, gemein­sam, aber auch selbst­stän­dig zu ler­nen.

Teil­wei­se fin­det der Unter­richt mit Wort­schatz­auf­bau und Ver­mitt­lung der Gram­ma­tik in Klein­grup­pen statt. Zum Teil wird auch mit sehr inten­si­ver Betreu­ung und Unter­stüt­zung an den Arbeits­ma­te­ria­li­en in allen Berei­chen des Spra­chen­ler­nens auf einem indi­vi­du­el­len Niveau gear­bei­tet.

Durch regel­mä­ßi­ge Über­prü­fun­gen wer­den die per­sön­li­chen Lern­fort­schrit­te ermit­telt und für die wei­te­re För­de­rung aus­ge­wer­tet. Das Ziel ist es, das Leis­tungs­ni­veau A2 des euro­päi­schen Refe­renz­rah­mens zu errei­chen, um die Schüler*innen erfolg­reich in einer Regel­klas­se zu inte­grie­ren.

Für das Gelin­gen des Sprach­er­werbs ist ent­schei­dend, dass die neue Hei­mat ange­nom­men wird und die Einzelne/ der Ein­zel­ne sich wohl­fühlt. Je eher die­ses der Fall ist, des­to schnel­ler gelingt die voll­stän­di­ge Inte­gra­ti­on in das Regel­schul­sys­tem und damit eine gelun­ge­ne gesell­schaft­li­che Inte­gra­ti­on. Der Weg dahin wird von fes­ten Bezugs­per­so­nen beglei­tet. Die cur­ri­cu­la­re und unter­richt­li­che Arbeit die­ser Lehr­kräf­te muss neben der fach­li­chen Aus­rich­tung auch sen­si­bel für Geschlecht, kul­tu­rel­le Iden­ti­tät und sprach­li­che Hin­ter­grün­de sein.

Vie­le der Schüler*innen wer­den aus ihrer kul­tu­rel­len Umge­bung geris­sen, mit für sie frem­den Ver­hal­tens­wei­sen kon­fron­tiert und häu­fig leben sie dar­über hin­aus auch noch iso­liert von Freun­den, Bekann­ten und Ver­wand­ten. Von daher sind die Lehr­kräf­te auch stets bemüht für ihre Schü­ler­schaft Kon­tak­te zu Gleich­alt­ri­gen auf­zu­bau­en. Neben den gemein­sa­men Unter­richts­fä­chern wer­den auch Aus­flü­ge und ande­re gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten for­ciert, um eine schnellst­mög­li­che Inte­gra­ti­on durch­zu­füh­ren und ihre Zukunfts­chan­cen zu ver­bes­sern.

Die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te hat vie­le unter­schied­li­che High­lights in den ein­zel­nen Jahr­gän­gen im Kon­text eines Schul­jah­res. Das sozia­le Ler­nen, das Auf­su­chen außer­schu­li­scher Lern­or­te, The­men-/Ak­ti­ons­ta­ge Demo­kra­tie, Gesund­heit und Bewe­gung ste­hen dabei deut­lich im Vor­der­grund.

Bei­spie­le für sozia­le Akti­vi­tä­ten sind die „Ken­nen­lern­ta­ge“ im Jahr­gang 5, die Team­fahr­ten in den Klas­sen 6, 8 und die Lon­don­fahrt in 9. Es wer­den aber auch gemein­sam Klas­sen- und Jahr­gangs­ak­ti­vi­tä­ten (gemein­sa­mes Früh­stück, Pick­nick, Thea­ter­gän­ge, Schwimm­bad­be­such u.ä.) geplant und gestal­tet, die das respekt­vol­le und gemein­schaft­li­che Zusam­men­le­ben stär­ken.

Dar­über hin­aus wer­den im Zusam­men­hang von Exkur­sio­nen (Bau­ern­hof, Was­ser­werk, Muse­en, Aus­stel­lun­gen, Zoo, Tier­park, Schü­ler­la­bor der RUB, u.ä.) alter­na­ti­ve außer­schu­li­sche Lern­or­te besucht und eine Viel­zahl an betrieb­li­che Besich­ti­gun­gen durch­ge­führt. Auch jahr­gangs­spe­zi­fi­sche The­men- und Akti­ons­ta­ge (z.B. Risk and Fun im Netz, Umwelt­ra­l­lye, Ball der Kul­tu­ren, Sucht­prä­ven­ti­on, Euro­pa­ta­ge, Maß­nah­men im Rah­men von KAoA) berei­chern den Schul­all­tag.

Neben die­sen viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten das sozia­le Mit­ein­an­der zu för­dern und das Lern­kli­ma zu ver­bes­sern nimmt auch der Sport einen hohen Stel­len­wert ein. Im Sport­un­ter­richt wer­den Rück­sicht­nah­me, Tole­ranz, gegen­sei­ti­ges Hel­fen und Fair­ness als all­ge­mei­ne Umgangs­form ein­ge­for­dert und gepflegt und eine För­de­rung des Gemein­schafts­be­wusst­seins initi­iert.

Im Unter­richt, in Pro­jek­ten und Arbeits­ge­mein­schaf­ten der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te fin­den Schüler*innen unter­schied­li­che sport­li­che Ange­bo­te und abwechs­lungs­rei­che Erfah­rungs­mög­lich­kei­ten. Der Sport- und Schwimm­un­ter­richt ver­mit­telt und erhält Spaß an viel­sei­ti­ger, sport­li­cher Betä­ti­gung. Er führt ein in Trend­sport-arten, wie Klet­tern, Inli­ne-Ska­ting, Beach-Vol­ley­ball, Par­cours und gibt den Schüler*innen und Schü­lern die Mög­lich­keit, sich aktiv ein­zu­brin­gen und mit ent­spre­chen­der, indi­vi­du­el­ler Unter­stüt­zung aus­zu­pro­bie­ren, sich ange­mes­sen zu belas­ten und zu erho­len.

Neben der Ent­wick­lung der wesent­li­chen koor­di­na­ti­ven (Reak­ti­on, Raum­ori­en­tie­rung, Rhyth­mus, Gleich­ge­wicht und Dif­fe­ren­zie­rung) wer­den auch kon­di­tio­nel­le Fähig­kei­ten (Aus­dau­er, Kraft, Schnel­lig­keit) aus­ge­bil­det und die Wahr­neh­mungs- und Aus­drucks­fä­hig­keit (Bewe­gungs­ge­stal­tung, Kör­per­be­wusst­sein, Raum- und Part­ner­wahr­neh­mung) durch den Sport­un­ter­richt geschult. Die Schüler*innen erhal­ten dar­über hin­aus ers­te Ein­bli­cke in The­men und Sport­ar­ten der mög­li­chen Ober­stu­fen­leis­tungs­kur­se.

Häu­fig führt der Sport­un­ter­richt zudem dazu, dass die Schüler*innen an schu­li­schen Arbeits­ge­mein­schaf­ten (Lauf­treff, Tanz­kurs, Sport­spie­le, diver­se Bas­ket-ball- und Fuß­ball­an­ge­bo­te, etc.) und außer­schu­li­schen Sport­an­ge­bo­ten durch Pro­jekt­part­ner und Sport­ver­ei­ne teil­neh­men. Aber auch das Ein­rich­ten und Unter­stüt­zen von Schul­mann­schaf­ten, die Teil­nah­me an Wett­kämp­fen und Sport­ver­an­stal­tun­gen, die Aus­rich­tung von Sport­ver­an­stal­tun­gen und die inten­si­ve Zusam­men­ar­beit mit Sport­ver­ei­nen för­dern die Moti­va­ti­on aller Schüler*innen in irgend­ei­ner Form Sport zu betrei­ben und eröff­nen ein­zel­nen Sport­be­gab­ten den Weg zum Leis­tungs­sport.

Durch das sport­li­che Mit­ein­an­der und die Teil­nah­me an Wett­kämp­fen ent­wi­ckelt sich der Team­geist, wird die Kom­mu­ni­ka­ti­on und Koope­ra­ti­on geför­dert und posi­ti­ve Impul­se für das sozia­le Mit­ein­an­der, in der Schu­le gesetzt.

All­ge­mein die­nen die jahr­gangs­mä­ßi­gen Akti­vi­tä­ten und Ange­bo­te der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te dem sozia­len Mit­ein­an­der, inter­kul­tu­rel­ler Tole­ranz und der akti­ven gesell­schaft­li­chen Teil­ha­be. Die Schüler*innen ent­wi­ckeln hier­durch alter­na­ti­ve Blick­rich­tun­gen, kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zun­gen und einen respekt­vol­len Umgang mit dem Ande­ren, der Natur und dem eige­nen Kör­per.

Dar­über hin­aus wird ihre Fle­xi­bi­li­tät, Leis­tungs­fä­hig­keit, aber auch die Belast­bar­keit im Sport und in ande­ren Lebens­be­rei­chen bei den Schüler*innen erhöht und die Ent­wick­lung eines posi­ti­ven Selbst­bil­des (rea­lis­ti­sche Ein­schät­zung des eige­nen Kön­nens) unter-stützt. Gleich­zei­tig för­dern akti­ve und moti­vie­ren­de Ange­bo­te und Pro­jek­te das Enga­ge­ment, das kul­tu­rel­le Wis­sen, das sozia­le Mit­ein­an­der und „den Blick über den Tel­ler­rand von Schu­le“, was sich posi­tiv auf die indi­vi­du­el­le Lern­leis­tung und das all­ge­mei­ne Schul­kli­ma aus­wirkt.

Im Fokus der Erzie­hungs- und Bil­dungs­ar­beit der Gesamt­schu­le BOchum-Mit­te steht der Erwerb von Kom­pe­ten­zen, die über den Erwerb von Wis­sen hin­aus­ge­hen und eine Anwen­dungs­si­tua­ti­on im Blick haben. In die­sem Kon­text geht es dar­um, den Schüler*innen Kom­pe­ten­zen hin­sicht­lich des eigen­ver­ant­wort­li­chen Ler­nens und Han­delns zu ver­mit­teln, ihre Kommunikations‑, Team- und Kon­flikt­fä­hig­keit zu ent­wi­ckeln und Krea­ti­vi­tät und Fle­xi­bi­li­tät zu för­dern.

Über den Unter­richt hin­aus ler­nen die Her­an­wach­sen­den „Werk­zeu­ge“ ken­nen, die sie zur Lösung lebens­welt­li­cher Pro­blem­stel­lun­gen, zur akti­ven Teil­ha­be an gesell­schaft­li­chen Pro­zes­sen und an kul­tu­rel­len Ange­bo­ten sowie nicht zuletzt zum lebens­lan­gen Ler­nen befä­hi­gen.

Durch den Dia­log und die Koope­ra­ti­on mit Grund­schu­len, deren Schüler*innen in die Sekun­dar­stu­fe I der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te über­ge­hen, kön­nen initi­ier­te Lern­struk­tu­ren z.B. im Hin­blick auf Metho­den- und Medi­en­kom­pe-tenz sowie die sozia­le und inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz gepflegt und sys­te­ma­tisch wei­ter ent­wi­ckelt wer­den. Ler­nen unter die­sen Optio­nen ist ein akti­ver, situa­ti­ver und kon­struk­ti­ver auf Kom­pe­tenz­er­werb aus­ge­rich­te­ter Pro­zess, in dem die Schüler*innen unter Ein­be­zie­hung der in der Grund­schu­le erwor­be­nen Fähig­kei­ten anwend­ba­res Wis­sen erwer­ben und so ihre fach­li­chen und über­fach­li­chen Kom­pe­ten­zen erwei­tern.

Hier­für erhal­ten die Schüler*innen gute Lern­an­lei­tun­gen, ent­spre­chen­de Auf­ga­ben­stel­lun­gen, kla­re Instruk­tio­nen und eine beglei­ten­de Unter­stüt­zung durch ihre Lehrer*innen, die an der Lebens­welt aus­ge­rich­tet ist und gleich­zei­tig Zugän­ge zum theo­re­ti­schen Ler­nen eröff­net. Durch fach­be­zo­ge­nes, fächer­über­grei­fen­des und fächer­ver­bin­den­des Ler­nen wird eine nach­hal­ti­ge kumu­la­ti­ve Kom­pe­tenz­ent­wick­lung geför­dert, die den Schüler*innen der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te eine best­mög­li­che Aus­gangs­po­si­ti­on für ihren wei­te­ren schu­li­schen und beruf­li­chen Wer­de­gang ermög­licht.

Arbeits­tech­ni­ken, Ler­nen – ler­nen, Stra­te­gien für krea­ti­ve Pro­blem­lö­sung, Den­ken und Han­deln in Zie­len und Wegen, Sen­si­bi­li­sie­rung für Ver­net­zung und Zusam­men­hän­ge, Selbst­dis­zi­plin, Team- und Kon­sens­fä­hig­keit, zupa­cken­des Han­deln, Eigen­ver­ant­wor­tung, Eigen­in­itia­ti­ve, Eigen­ak­ti­vi­tät lösen das „Belehrt – Wer­den“ ab. Im Rah­men ihrer Schul­zeit an der Gesamt­schu­le GBM neh­men die Schüler*innen an ver­schie­de­nen kom­pe­tenz­ori­en­tier­ten Trai­nings- und Unter­richts­pro­gram­men teil, die ihre per­so­na­le und sozia­le Kom­pe­tenz stei­gern und sie befä­hi­gen eigen­in­itia­tiv zu ler­nen.

In den Jahr­gangs­stu­fen 5 und 6 ist die Ver­mitt­lung von Basis­kom­pe­ten­zen im Metho­den- und Orga­ni­sa­ti­ons­ler­nen (Schul­ta­sche packen, Haus­auf­ga­ben­heft füh­ren, Pla­nung und Erle­di­gung der Haus­auf­ga­ben, Vor­be­rei­tung auf den nächs­ten Schul­tag, Vor­be­rei­tung auf Klas­sen­ar­bei­ten, Heft­füh­rung, Lern­pau­sen und Kon­zen­tra­ti­on, Ent­span­nungs­übun­gen, lern­för­dern­der Arbeits­platz, mehr­ka­na­li­ges Ler­nen und Lern­ty­pen, Lern­kon­trol­le, Gedächt­nis­stüt­zen, Wie­der­ho­lungs­ler­nen, Lern­kar­tei, Vokabel‑, Mathe­ma­tik- und Text­ler­nen, Lern­pla­ka­te, Mind Map­ping, ein­fa­ches Prä­sen­tie­ren, etc.) Teil der schu­li­schen Bil­dung. Hier­durch erhal­ten die Schüler*innen Grund­struk­tu­ren für ihr selbst gesteu­er­tes und eigen­in­itia­ti­ves Ler­nen.

In den Jahr­gän­gen 7 bis 10 wer­den ver­schie­de­ne Pro­jek­te zur Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung, Belast­bar­keit und Team­fä­hig­keit durch­ge­führt (Sozia­les Kom­pe­tenz­trai­ning nach Peter­mann & Peter­mann: „Trai­ning mit Jugend­li­chen“, Sozia­les Kom­pe­tenz­trai­ning für die 6. Klas­sen nach Hinsch & Pfings­ten : „Grup­pen­trai­ning Sozia­le Kom­pe­ten­zen“, Anti-Mob­bings­emi­nar „no-bla­me-approach“, Streit­schlich­ter­aus­bil­dung nach Karin Jef­fe­rys & Ute Noack : „Strei­ten – Schlich­ten – Lösen“, Ange­bo­te für „Mädels“- Jun­gen­pro­jekt / Pro Fami­lia Bochum, „Ent­span­nung durch Aus­powern“, Gewalt­prä­ven­ti­on und das Pro­jekt „GPS“ in Koope­ra­ti­on mit der Poli­zei), die die Jugend­li­chen befä­hi­gen sol­len, eige­ne Wün­sche und berech­tig­te For­de­run­gen zu äußern, Gren­zen auf­zu­zei­gen und ein­zu­for­dern, Gefüh­le zu äußern und zwi­schen­mensch­li­che Bezie­hun­gen zu gestal­ten, um damit ein sozia­les Wohl­be­fin­den zu ent­wi­ckeln, das sich auch posi­tiv auf die schu­li­sche und beruf­li­che Ent­wick­lung aus­wirkt.

Dar­über hin­aus sol­len sie die Ein­sicht und Bereit­schaft ent­wi­ckeln, dass in der heu­ti­gen Gesell­schaft lebens­lan­ges Ler­nen im Sin­ne von „Neu­em“ zu ler­nen, wei­ter zu ler­nen oder umzu-ler­nen not­wen­dig ist und in zuneh­men­der Wei­se eigen­in­itia­tiv erfol­gen muss.

Wich­ti­ges Prin­zip der unter­richt­li­chen und erzie­he­ri­schen Arbeit der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te ist das Doppel-Klassenlehrer*innenprinzip, das den Schüler*innen den Über­gang von der Grund­schu­le in das wei­ter­füh­ren­de Schul­sys­tem erleich­tert.

Hier erteilt die Klas­sen­lei­tung, bestehend aus zwei gleich­be­rech­tig­ten Klassenlehrer*innen, mög­lichst viel Unter­richt in der eige­nen Klas­se. So kann eine genaue Kennt­nis des Leis­tungs- und Arbeits­ver­mö­gens der Schüler*innen erwor­ben und gleich­zei­tig ein Ver­trau­ens­ver­hält­nis zwi­schen Leh­ren­den, Schüler*innen und Erzie­hungs­be­rech­tig­ten auf­ge­baut wer­den, das eine opti­ma­le Basis für den Lern‑, Ent­wick­lungs- und Bil­dungs­pro­zess der Her­an­wach­sen­den dar­stellt. In zwei eigens dafür vor­ge­se­he­nen wöchent­li­chen Klas­sen­lei­tungs­stun­den wer­den The­men aus den Berei­chen Ler­nen ler­nen, sozia­les Ler­nen und Orga­ni­sa­to­ri­sches behan­delt.

Die Aus­fä­che­rung die­ser Modu­le legen die Klas­sen­lei­tungstan­dems nach den indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen der Klas­se fest. Neben dem Klas­sen­lei­tungs­team wird für jede Klas­sen­stu­fe das soge­nann­te Jahr­gangs­team gebil­det. Die­ses aus unter­schied­li­chen Pro­fes­sio­nen zusam­men­ge­setz­te Team hat ein hohes Maß an Eigen­ver­ant­wort­lich­keit im Rah­men des Gesamt­kon­zep­tes der Schu­le und betreut den Jahr­gang grund­sätz­lich bis zur Klas­se 10.

Die unter­schied­li­chen Erfah­run­gen und Ver­net­zun­gen nut­zen die Lehr­kräf­te um das unter­richt­li­che Han­deln an der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te im Kon­text des Kom­pe­tenz­er­werbs gewinn­brin­gend ein­zu­brin­gen, so dass die Schüler*innen moti­vie­ren­de und fort­wäh­ren­de Unter­stüt­zung durch die unter­schied­li­chen Lehr­kräf­te erhal­ten. Gera­de durch die ver­schie­de­nen Pro­fes­sio­nen erge­ben sich auch ver­än­der­te Per­spek­ti­ven im Hin­blick auf die Gestal­tung der Lern­um­ge­bung, der Lern­for­ma­te, der Niveau- und Nei­gungs­dif­fe­ren­zie­rung und der Rück­mel­dun­gen zu Lern­pro­zes­sen und Ergeb­nis­sen.

Nahe­zu wöchent­li­che Team­sit­zun­gen die­nen der Kom­mu­ni­ka­ti­on, Abspra­che und Vor­be­rei­tung der päd­ago­gi­schen Arbeit (Eltern‑, Team­a­ben­de, Eltern­ge­sprä­che, Pro­jekt­ar­beit, Fest­le­gen von För­der­maß­nah­men für ein­zel­ne Schü­ler, Fra­gen des Unter­richts, etc.). Regel­mä­ßig erfolgt ein Aus­tausch zwi­schen allen am Pro­zess betei­lig­ten Per­so­nen, Trä­gern und Ver­ei­nen. Die­ses Sys­tem der Klas­sen­leh­rer­teams auf der Basis der inner­schu­li­schen Ver­net­zung hat fol­gen­de Vor­tei­le:

  • Die Steue­rung sämt­li­cher Lern­pro­zes­se wird regel­mä­ßig dis­ku­tiert und reflek­tiert, so dass fle­xi­bel bei der Aus­wahl, Ver­tei­lung und Durch­füh­rung der Lern­in­hal­te vor­ge­gan­gen wer­den kann und indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se, momen­ta­ne Stim­mun­gen und aktu­el­le Gescheh­nis­se in der Klas­se berück­sich­tigt wer­den.
  • fächer­über­grei­fen­der/-ver­bin­den­der Unter­richt kann ein­fa­cher rea­li­siert wer­den, ohne dass umfang­rei­che Abspra­chen nötig sind.
  • Das Her­an­füh­ren an offe­ne Arbeits­for­men und ‑metho­den, sowie die Stär­kung der Selbst­stän­dig­keit kann als durch­gän­gi­ges Prin­zip in allen Fächern ver­wirk­licht wer­den.
  • Der regel­mä­ßi­ge Kon­takt zu Eltern und ande­ren Erzie­hungs­be­rech­tig­ten, Insti­tu­tio­nen etc. und die indi­vi­du­el­le Bera­tung der Schüler*innen und ihrer Eltern hin­sicht­lich Schul­lauf­bahn, För­der- und For­der­maß­nah­men, außer­schu­li­scher Ange­bo­te und Berufs­vor­be­rei­tung sind orga­ni­sa­to­risch gewähr­leis­tet.
  • Die Bün­de­lung päd­ago­gi­scher Maß­nah­men, ihre Ver­wal­tung und Doku­men­ta­ti­on (Klas­sen­buch, För­der­plä­ne, Akten­no­ti­zen, Gesprächs­pro­to­kol­le, Eltern­brie­fe, Zeug­nis­se, etc.) fin­den im fach­li­chen Aus­tausch statt. Die im Jahr­gang das glei­che Fach unter­rich­ten­den Lehr­kräf­te bil­den die Jahr­gangs­fach­kon­fe­renz, die für die jahr­gangs­be­zo­ge­ne Erstel­lung und Umset­zung der schul­in­ter­nen Cur­ri­cu­la und der all­ge­mei­nen Bil­dungs­stan­dards zustän­dig ist und die den jahr­gangs­be­zo­ge­nen Fach­un­ter­richt pla­nen und koor­di­nie­ren.

Die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te plant in Koope­ra­ti­on mit dem ZDI-Netz­werk Bochum und dem regio­na­len Bil­dungs­bü­ro ein soge­nann­tes MINT-Lern­zen­trum, das die not­wen­di­gen räum­li­chen und aus­stat­tungs­tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen hat, um aus­ge­hend von neu­es­ten Erkennt­nis­sen der empi­ri­schen Lehr- und Lern­for­schung auf neu­ro­wis­sen­schaft­li­cher Basis Unter­richts­ein­hei­ten zu zen­tra­len The­men der Schul­fä­cher Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik, Natur­wis­sen­schaf­ten (Bio­lo­gie, Che­mie, Phy­sik) und Tech­nik schü­ler- und hand­lungs­ori­en­tiert zu gestal­ten.

Auf der Basis kogni­tiv akti­vie­ren­der Lern­for­men sol­len die Ler­nen­den dazu ange­regt wer­den, aktiv an der Orga­ni­sa­ti­on ihres Wis­sens zu arbei­ten und ihr Begriffs­wis­sen umzu­struk­tu­rie­ren.

Bereits in der fünf­ten Klas­se wird im Mathe­ma­tik­un­ter­richt mit dem MINT-Unter­richt begon­nen. Hier erler­nen die Schüler*innen mathe­ma­ti­sche Pro­ble­me zu ver­ste­hen und zu lösen. Dabei arbei­ten sie bei­spiels­wei­se mit dem Soma-Wür­fel, einem ein mecha­ni­sches Geduld­spiel, das das räum­li­che Vor­stel­lungs­ver­mö­gen schult.

Im The­men­ge­biet der Bio­lo­gie, aber auch fächer­über­grei­fend in Gesell­schafts­leh­re, Mathe­ma­tik, Kunst und spä­ter auch im Fach Tech­nik set­zen sie sich mit tie­ri­schen The­men­stel­lun­gen aus­ein­an­der. In der schul­ei­ge­nen Imke­rei kön­nen die Schüler*innen und Schü­ler unmit­tel­bar die Jah­res­zei­ten in der Natur erle­ben, Kennt­nis­se und Erfah­run­gen hin­sicht­lich der kom­ple­xen Lebens­form der Honig­bie­ne ent­wi­ckeln und Zusam­men­hän­ge zwi­schen Bie­ne, Mensch und Natur ent­de­cken und ver­ste­hen. Durch das Pfle­gen der Bie­nen und durch die bie­nen­freund­lich Gestal­tung und Pfle­ge der Land­schaft wird Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (BNE) damit im bes­ten Sin­ne erfahr­bar.

In der sechs­ten und sieb­ten Klas­se wird der MINT-Unter­richt zudem geprägt durch die Fächer Phy­sik, Che­mie, Tech­nik und Wahl­pflicht­un­ter­richt (WP I), wo es dar­um geht unter­schied­li­che Mög­lich­kei­ten für den Antrieb von Fahr­zeu­gen zu ent­wer­fen, zu bau­en und mit Hil­fe von Test­rei­hen Vor- und Nach­tei­le der ver­schie­de­nen Antriebs­for­men zu beur­tei­len.

Ins­be­son­de­re auch im Wahl­pflicht­un­ter­richt II erhält der MINT-Unter­richt der Sekun­dar­stu­fe I durch unter­schied­li­che Pro­jek­te eine star­ke fach­wis­sen­schaft­li­che Aus­schär­fung im Sin­ne fächer­über­grei­fen­der The­men­stel­lun­gen. Auf der Basis moder­ner natur­wis­sen­schaft­li­cher Raum- und Unter­richts­aus­stat­tung und dem Gebrauch der moder­nen Medi­en wird genau­es Mes­sen und Expe­ri­men­tie­ren und das wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten mit Labor­ge­rä­ten aus rea­len Labo­ren eben­so selbst­ver­ständ­lich wie das Aus­wer­ten von Daten durch Tabel­len­kal­ku­la­tio­nen und die Prä­sen­ta­ti­on von Ergeb­nis­sen mit­tels Power­Point.

Das umfang­rei­che MINT-Pro­gramm der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te wird durch Exkur­sio­nen zu inter­es­san­ten Zie­len abge­run­det. Dadurch wird den Schüler*innen ermög­licht, auch außer­halb der Schu­le zu ler­nen und Expe­ri­men­te durch­zu­füh­ren. Inter­es­san­te und zugleich wis­sen­schaft­li­che Orte sind bei­spiels­wei­se das Schü­ler­la­bor der Ruhr Uni­ver­si­tät Bochum, die Phä­no­me­n­ta, das Mathe­ma­ti­kum, die DASA oder das Nix­dorf Muse­um. Je nach The­ma bie­ten sich auch ande­re Zie­le in der Umge­bung an.

Dar­über hin­aus gibt es auch immer wie­der viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten, an Wett­be­wer­ben teil­zu­neh­men. Ab der fünf­ten Klas­se fin­det der „Kän­gu­ru-Wett­be­werb“ in Mathe­ma­tik statt. Im Bereich Phy­sik besteht das Ange­bot „free­style-phy­sics“ oder in Che­mie die Teil­nah­me an der „Che­mie Olym­pia­de“.

Nach dem MINT-Unter­richt in der Sekun­dar­stu­fe I gibt es in der Ober­stu­fe die Mög­lich­keit neben Grund­kur­sen auch Leis­tungs­kur­se in den Fächern Mathe­ma­tik, Phy­sik, Che­mie und Bio­lo­gie anzu­wäh­len, oder im Bereich von ABI-PLUS Prak­ti­ka im natur­wis­sen­schaft­li­chen Bereich zu absol­vie­ren.

Auch durch die Koope­ra­ti­on mit außer­schu­li­schen Lern­part­nern und den Ein­be­zug außer­schu­li­scher Lern­or­te:

  • Schu­le der Zukunft
  • Pro­jekt­un­ter­richt im Tier­park
  • Ein­satz des LUMBRICUS Umwelt­bus der Natur
  • und Umwelt­schutz­aka­de­mie NRW
  • Schü­ler­la­bor der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum
  • Berg­bau­mu­se­um Bochum
  • DASA (Deut­sche Arbeits­schutz­aus­stel­lung) Dort­mund
  • Bau­er Bernd vom Tran­ten­ro­ther Hof in Wit­ten

haben die Schüler*innen Mög­lich­kei­ten und Per­spek­ti­ven, um sich im Bereich MINT mit schu­li­scher Unter­stüt­zung fort- und wei­ter­zu­bil­den.

Ange­dacht ist dar­über hin­aus ein Bud­dy-Pro­gramm mit Grund­schu­len der Nach­bar­schaft, so dass älte­re Schüler*innen der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te MINT-Pro­jekt­ta­ge für Grundschüler*innen pla­nen und durch­füh­ren und dadurch mit den Grund­schu­len der Umge­bung Bil­dungs­part­ner­schaf­ten im MINT-Bereich ent­wi­ckeln.

Mit­hil­fe unter­schied­li­cher Lern­kon­zep­te und fächer­über­grei­fen­der Ange­bo­te sol­len die Schüler*innen der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te ein brei­tes und dif­fe­ren­zier­tes Ange­bot im Bereich MINT erhal­ten, das ihnen eine gute Basis für ihre beruf­li­che Zukunft ver­spricht. Rele­vant sind in die­sem Kon­text die unter­schied­li­chen Mög­lich­kei­ten der päd­ago­gi­schen Her­an­ge­hens­wei­sen, die abhän­gig von der Lern­grup­pe, den Unter­richts­in­hal­ten und der media­len Vor­aus­set­zun­gen vari­ie­ren:

  • Ein­füh­rung neu­er The­men durch „uner­klär­li­che“ Phä­no­me­ne

    Wis­sens­bau und Reor­ga­ni­sa­ti­on beginnt mit der Ein­sicht des Ler­nen­den, dass es ein Pro­blem gibt, das nicht durch die ihm zur Ver­fü­gung ste­hen­den Kon­zep­te und Theo­rien gelöst wer­den kann und damit zur Schaf­fung kogni­ti­ver Kon­flik­te führt (Chinn & Bre­wer, 1993).

    Um Schüler*innen für Fach­in­hal­te von MINT zu moti­vie­ren, müs­sen sie zunächst mit Phä­no­me­nen kon­fron­tiert wer­den, die ihnen nicht zu erklä­ren sind und die ihnen auch die Gren­zen ihrer eige­nen Kon­zep­te und Theo­rien offen­ba­ren.
  • Erfor­schen mit kon­tras­tie­ren­den Fäl­len

    Wie kön­nen die Schüler*innen opti­mal auf das Ler­nen vor­be­rei­tet wer­den? Jüngs­te Stu­di­en bele­gen, dass Ler­nen geför­dert wer­den kann, indem die Ler­nen­den dazu moti­viert wer­den, bestimm­te Kon­zep­te selbst zu ent­wi­ckeln, bevor ihnen die wis­sen­schaft­li­chen Theo­rien vor­ge­stellt wer­den (Schwartz, 2011).

    In die­ser Form des Ler­nens wer­den die Ler­nen­den zunächst mit meh­re­ren kon­tras­tie­ren­den Fäl­len, z. B. linea­ren Gra­phen mit unter­schied­li­cher Stei­gung, ver­se­hen und durch spe­zi­fi­sche Anwei­sun­gen gelei­tet, um ein abs­trak­tes gemein­sa­mes Merk­mal zu ent­de­cken, um bei­spiels­wei­se einen gemein­sa­men Index zu erfin­den, um die Stei­gung zu beschrei­ben Linea­re Gra­phen.

    Nach­dem sie die­se Auf­ga­be abge­schlos­sen haben, wird ihnen die wis­sen­schaft­li­che Erklä­rung vor­ge­stellt, die sie dann im Sin­ne des pro­blem­ba­sier­ten Ler­nens reflek­tie­ren und umset­zen kön­nen.
  • Auf­for­de­rung von Selbst­er­klä­run­gen

    Erklä­run­gen, die für sich selbst kon­stru­iert wer­den, um Kon­zep­te und Theo­rien zu klä­ren und zu über­den­ken, wer­den als „Selbst­er­klä­run­gen“ bezeich­net. Vie­le expe­ri­men­tel­le Stu­di­en zei­gen, dass die Auf­klä­rung von Selbst­er­klä­run­gen durch spe­zi­fi­sche Fra­gen eine effek­ti­ve Metho­de zur Ver­bes­se­rung des Ver­ständ­nis­ses der Schüler*innen ist (Bert­hold, 2008; Schworm & Renkl, 2007).

    Durch die Ent­wick­lung von Selbst­er­klä­run­gen wer­den die Schüler*innen ange­wie­sen, durch unter­schied­li­che For­men des sozia­len Aus­tauschs zen­tra­le Punk­te des Lern­in­halts zu bera­ten. Bei­spiels­wei­se kön­nen sie den Arbeits­auf­trag erhal­ten, dass sie ein bestimm­tes Kon­zept oder eine Theo­rie einer ande­ren Per­son erklä­ren sol­len, der das spe­zi­fi­sche Wis­sen hier­zu fehlt.

    So för­dert die­se Aus­bil­dung durch die Fest­le­gung die­ser Rou­ti­ne auch die Kom­pe­tenz der Ler­nen­den für selbst­re­gu­lier­tes Ler­nen.
  • Ganz­heit­li­che men­ta­le Modell­kon­fron­ta­ti­on

    Eine Alter­na­ti­ve zum Sys­tem des Ler­nens durch Selbst­er­klä­run­gen ist die ganz­heit­li­che Kon­fron­ta­ti­on (Gad­gil, 2012). In die­ser Art von Unter­richt wer­den die Schüler*innen infor­miert, wel­che der Model­le das feh­ler­haf­te Modell eines Lai­en ist und wel­ches das rich­ti­ge Modell eines Exper­ten ist. Anschlie­ßend wer­den sie ange­wie­sen, rele­van­te Unter­schie­de zwi­schen bei­den Model­len zu beschrei­ben.

    Auf die­se Wei­se kön­nen gemein­sa­me Miss­ver­ständ­nis­se direkt kon­fron­tiert wer­den. In den MINT-Leh­rein­hei­ten wird die­se Art von Unter­wei­sung zum Bei­spiel ver­wen­det, um ein feh­ler­haf­tes Modell einer Bat­te­rie mit einem Exper­ten­mo­dell zu kon­fron­tie­ren, um Miss­ver­ständ­nis­se über die Ursa­che des Flus­ses von Elek­tro­nen in Bat­te­rien zu erset­zen.
  • Meta­ko­gni­ti­ve Fra­gen

    Das erfolg­rei­che Ler­nen erfor­dert eine rea­lis­ti­sche Ein­schät­zung des Wis­sens des Ler­nen­den sowie sei­nes tat­säch­li­chen Lern­fort­schritts. Des­halb ist es hilf­reich, die Schüler*innen zu ver­an­las­sen, ihren Wis­sens­stand und ihren Lern­fort­schritt zu reflek­tie­ren. Die Wirk­sam­keit von meta­ko­gni­ti­ven Fra­gen in Bezug auf die Lern- und Ver­ständ­nis­för­de­rung von Schüler*innen unter­schied­li­cher Alters­grup­pen und Leis­tungs­ni­veaus ist wis­sen­schaft­lich erwie­sen (Bert­hold, 2007; Koch, 2001).

    Wie­der­hol­te Trai­nings mit meta­ko­gni­ti­ven Fra­gen kann aber nicht nur die Lern­fä­hig­keit der Ler­nen­den ver­bes­sern, son­dern ihnen auch zum Erwerb von Lern­stra­te­gien ver­hel­fen, die ihnen ermög­li­chen, abzu­schät­zen, wel­che Tei­le ihres Wis­sens wei­ter aus­ge­ar­bei­tet wer­den müs­sen. Aus die­sen Grün­den sind auch meta­ko­gni­ti­ve Fra­gen, die an die spe­zi­fi­schen The­men des Unter­richts ange­passt sind, ein wich­ti­ger Bestand­teil des kogni­tiv akti­vie­ren­den Mint-Unter­richts.
  • Erfor­der­li­ches Ler­nen

    MINT-Unter­richt hat nicht nur das Ziel, Wis­sen über wis­sen­schaft­li­che Kon­zep­te und Prin­zi­pi­en zu ver­mit­teln. Es geht hier­bei auch dar­um, den Schüler*innen eine Vor­stel­lung davon zu geben, wie wis­sen­schaft­li­che Theo­rien ent­wi­ckelt und empi­risch getes­tet wer­den.

    Ein effek­ti­ver Ansatz zur För­de­rung des Ver­ständ­nis­ses für die wesent­li­chen Ele­men­te der wis­sen­schaft­li­chen For­schung ist die Unter­su­chung des Ler­nens in klei­nen Grup­pen (Chen & Klahr, 2006; Wah­ser & Sum­fleth, 2008). In einer koope­ra­ti­ven Lern­um­ge­bung ent­wi­ckeln Ler­nen­de ihre eige­nen Fra­gen und Hypo­the­sen, tes­ten sie durch eige­ne Expe­ri­men­te und inter­pre­tie­ren ihre Beob­ach­tun­gen.

    Um somit das Ver­ständ­nis der Schüler*innen und Schü­ler für die wis­sen­schaft­li­che For­schung zu för­dern, ent­hält der kogni­tiv akti­vie­ren­de Unter­richt Anlei­tun­gen für das Erler­nen von Instruk­tio­nen.
  • Men­ta­le Werk­zeu­ge

    Aner­ken­nung der Ähn­lich­kei­ten zwi­schen der Lern­si­tua­ti­on und neu­en Situa­tio­nen in Bezug auf das Pro­blem und die Ermög­li­chung ist die Vor­aus­set­zung des Wis­sens­trans­fers und des nach­hal­ti­gen Ler­nens, Arbei­tens und For­schens (Mäh­ler & Stern, 2006).

    Jemand, der ver­steht, dass zwei ober­fläch­lich ver­schie­de­ne Auf­ga­ben zen­tra­le Ele­men­te tei­len, ist in einer viel bes­se­ren Posi­ti­on für die Über­tra­gung von Pro­blem­lö­sungs- und Argu­men­ta­ti­ons­stra­te­gien von einer Auf­ga­be auf die ande­re als jemand, der die­se Kon­gru­enz nicht erkennt.

    Der Wis­sens­trans­fer kann durch men­ta­le Werk­zeu­ge wie Dia­gram­me und Gra­phen unter­stützt wer­den, die die Auf­ga­be haben, die Auf­merk­sam­keit des Ler­nen­den auf die abs­trak­ten gemein­sa­men Ele­men­te ober­fläch­lich unter­schied­li­cher Auf­ga­ben zu len­ken.
  • Ver­bin­den von abs­trak­ten Kon­zep­ten und Theo­rien mit tech­ni­schen Anwen­dun­gen

    Intel­li­gen­tes Wis­sen zeich­net sich durch viel­fäl­ti­ge Zusam­men­hän­ge zwi­schen abs­trak­ten Kon­zep­ten und kon­kre­ten Bei­spie­len aus (Stern, 2005) und hat den Vor­teil, das Ler­nen zu erleich­tern, weil es vie­le Bezugs­punk­te bie­tet, auf die neue Infor­ma­tio­nen ange­schlos­sen wer­den kön­nen.

    Bei­spiels­wei­se wird ein phy­si­ka­li­sches Prin­zip, wie z.B. die „gol­de­ne Regel der Mecha­nik“, mit ver­schie­de­nen tech­ni­schen Anwen­dun­gen (Nuss­kna­cker, Tür­griff, Ram­pe, u.ä.) ver­bun­den, so dass das Erken­nen abs­trak­ter Ähn­lich­kei­ten die­ser ver­schie­de­nen Anwen­dun­gen ver­ein­facht wird.

    Der Wis­sens­trans­fer wird dadurch erleich­tert, dass abs­trak­te Prin­zi­pi­en und ihre kon­kre­ten Anwen­dun­gen in einer Wei­se dar­ge­stellt wer­den, die es erleich­tern, rele­van­te Infor­ma­tio­nen abzu­ru­fen.
  • Peer-Eva­lua­ti­on

    Eine Peer-Eva­lua­ti­on kann den Schü­le­rin­nen und Schü­lern hel­fen, über die Kri­te­ri­en nach­zu­den­ken, die eine gute Qua­li­tät der Lern­auf­ga­ben ange­ben, die sie dann wie­der­um auf ihre eige­nen Auf­ga­ben anwen­den können.Ebenso wie die Peer-Eva­lua­ti­on kann die reflek­tie­ren­de Bewer­tung den Ler­nen­den hel­fen, die Qua­li­tät eige­ner Auf­ga­ben zu ver­bes­sern.
  • Spi­ral-Cur­ri­cu­lum

    Die Erstel­lung einer intel­li­gen­ten Wis­sens­ba­sis durch die Reor­ga­ni­sa­ti­on des eige­nen Wis­sens erfor­dert Zeit. Daher ist es wich­tig, dass die wis­sen­schaft­li­che Erzie­hung mög­lichst früh beginnt und den Auf­bau von Wis­sen för­dert, der spä­ter zum Ver­ständ­nis abs­trak­ter Kon­zep­te ver­wen­det wer­den kann. Auf­grund des­sen hat die Gesamt­schu­le GBM ein fächer­über­grei­fen­des MINT-Spi­ral­cur­ri­cu­lum ent­wi­ckelt, das ab Klas­se 5 beginnt, zu einer Wei­ter­ent­wick­lung der Kon­zep­te und Theo­rien auf jeder Ebe­ne führt.

Die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te benö­tigt für ihr MINT-Lern­zen­trum mul­ti­funk­tio­na­le Unter­richts­räu­me, die fach­über­grei­fen­de Ver­schmel­zun­gen ermög­li­chen und sich schnell und unkom­pli­ziert indi­vi­du­ell auf das jewei­li­ge Fach ein­stel­len las­sen, dabei aber gleich­zei­ti­ges bar­rie­re­frei­en Expe­ri­men­tie­ren ermög­li­chen.

Das Lern­raum­kon­zept soll aber auch Unter­richts­for­men berück­sich­ti­gen, die beweg­tes und leben­di­ges Ler­nen sowie gemein­sa­mes Arbei­ten in klei­nen Grup­pen ermög­li­chen. Statt bis­her vor­herr­schen­der recht­ecki­ger Raum­struk­tu­ren bie­ten sich kon­zen­tri­sche bzw. waben­form­ähn­li­che Räu­me mit Lern­ni­schen und unter­schied­li­chen Mul­ti­funk­ti­ons­zo­nen an, die neben Selbst­lern­zen­tren mit Medi­en­ecken und Foren für Vor­trä­ge oder Vor­füh­run­gen auch mul­ti­funk­tio­na­le Tech­nik- und Natur­wis­sen­schaft­li­che Vor­rich­tun­gen beinhal­ten.

Auf­grund der ver­än­der­ten Unter­richts­si­tua­ti­on ori­en­tiert sich die Leis­tungs­be­ur­tei­lung der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te an dem indi­vi­du­el­len Lern­fort­schritt der ein­zel­nen Schüler*innen. Die Inhal­te des Unter­richts sind ange­lehnt an Bil­dungs­stan­dards für den Mitt­le­ren Schul­ab­schluss (MSA), da sie als abschluss­be­zo­ge­ne Regel­stan­dards defi­niert sind.

Der Ansatz des Unter­richts ist es, bei allen Schüler*innen dem gegen­wär­ti­gen Poten­zi­al gerecht zu wer­den, Über- sowie Unter­for­de­run­gen zu ver­mei­den, ihnen aber den­noch genü­gend Anrei­ze zu geben, sich an Her­aus­for­de­run­gen zu wagen und ihr Poten­zi­al zu ent­wi­ckeln.

Des­halb muss der Unter­richt über das Kern­pro­gramm (Cur­ri­cu­lum) hin­aus einer­seits ein Stütz­pro­gramm ent­spre­chend den För­der­plä­nen anbie­ten, damit Her­an­wach­sen­de, die mit den Anfor­de­run­gen (noch) nicht zurecht­kom­men, die Mög­lich­keit erhal­ten, dem Kern­pro­gramm so fol­gen zu kön­nen, dass sie, wann immer ihre per­sön­li­che Ent­wick­lung es zulässt, die­sen oder sogar dar­über hin­aus­ge­hen­den Anfor­de­run­gen ent­spre­chen kön­nen.

Ande­rer­seits muss der Unter­richt aber auch ein quan­ti­ta­ti­ves und qua­li­ta­ti­ves Erwei­te­rungs­pro­gramm über das Kern­pro­gramm hin­aus anbie­ten, das den Schüler*innen, die mehr leis­ten kön­nen und wol­len, ermög­licht, höhe­re Qua­li­fi­ka­tio­nen zu erwer­ben.

Die Gren­ze des Stütz­pro­gramms ist inso­fern offen, als es auch Schüler*innen mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf im ziel­dif­fe­ren­ten Bil­dungs­gang, in ganz unter­schied­li­cher Aus­prä­gung durch ein soge­nann­tes Basis­trai­ning indi­vi­du­ell berück­sich­tigt. Das Stütz­pro­gramm ori­en­tiert sich für ziel­gleich und ziel­dif­fe­rent zu för­dern­de Schüler*innen am Kern­pro­gramm.

Auf der metho­disch-didak­ti­schen Ebe­ne wer­den zudem ergän­zen­de indi­vi­dua­li­sier­te Metho­den und Maß­nah­men ein­ge­setzt, die den Schüler*innen eine ziel­ori­en­tier­te Aus­ein­an­der­set­zung auf der ziel­glei­chen oder ziel­dif­fe­ren­ten Inhalts­ebe­ne des Faches ermög­licht.

Die Auf­ga­be die­ses Dif­fe­ren­zie­rungs­kon­zep­tes der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te ist, die Grund­sät­ze für die Aus­wei­tung des Unter­richts­an­ge­bots über das Kern­pro­gramm hin­aus für die ein­zel­nen Fächer zu defi­nie­ren und Bei­spie­le zu geben. Der Schwer­punkt liegt dabei auf dem Erwei­te­rungs­pro­gramm. Das Erwei­te­rungs­pro­gramm beinhal­tet nicht nur spe­zi­ell her­aus­for­dern­de Unter­richts­me­tho­den, son­dern erfor­dert vor allem auch ande­re Inhal­te und Lern­zie­le, die sich an den gym­na­sia­len Stan­dards ori­en­tie­ren.

Die Qua­li­tät des Unter­richts misst sich also nicht nur dar­an, inwie­fern es gelingt, mög­lichst vie­len Her­an­wach­sen­den die Stan­dards des MSA (Mitt­le­ren Schul­ab­schlus­ses) zu ver­mit­teln, son­dern vor allem auch dar­an, inwie­fern es gelingt, mög­lichst vie­len Schüler*innen über die­se Stan­dards hin­aus­ge­hend Qua­li­fi­ka­tio­nen zu ver­mit­teln und sie zu höhe­ren Bil­dungs­ab­schlüs­sen zu füh­ren.

Das Dif­fe­ren­zie­rungs­pro­gramm („Stütz-/ Kern- und Erwei­te­rungs­pro­gramm“) der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te wird als Stan­dard-Rah­men für die Erstel­lung der Fach-Cur­ri­cu­la in Deutsch, Mathe­ma­tik und Eng­lisch ver­wandt. Ziel ist es, die­se Form der Fach-Cur­ri­cu­la auf die ande­ren Unter­richts­fä­cher aus­zu­wei­ten.

Die Schüler*innen und Schü­ler wer­den ab der Jahr­gangs­stu­fe 5 lern­stands­dia­gnos­tisch beglei­tet. Die in die­sem Zusam­men­hang ent­wi­ckel­ten Lern­ent­wick­lungs­be­rich­te geben dif­fe­ren­zier­te Rück­mel­dun­gen über das im Unter­richt Erreich­te und die­nen dazu, die Schüler*innen in ihrer bezie­hungs­wei­se sei­ner Gesamt­per­sön­lich­keits- und Lern­ent­wick­lung zu erfas­sen und zu reflek­tie­ren.

Neben den Indi­vi­du­al­ent­wick­lun­gen und den über­fach­li­chen Kom­pe­ten­zen wer­den hier­durch auch För­der­an­re­gun­gen und Ent­wick­lungs­per­spek­ti­ven doku­men­tiert. Am Ende jedes Schul­halb­jah­res erhal­ten die Schüler*innen Leis­tungs­be­ur­tei­lun­gen in Form von Zif­fern­zeug­nis­sen. Indi­vi­dua­li­sier­te Lern- und För­der­emp­feh­lun­gen geben Rück­mel­dun­gen über indi­vi­du­el­le Leis­tungs­stän­de.

In regel­mä­ßi­gen Abstän­den wird der Lern­fort­schritt in den Fächern der Fächer­grup­pe I in Form von Klas­sen­ar­bei­ten oder alter­na­ti­ven schrift­li­chen Aus­ar­bei­tun­gen über­prüft. In den Fächern der Fächer­grup­pe II sind nach wie vor eben­falls schrift­li­che Leis­tungs­über­prü­fun­gen mög­lich.

Die sons­ti­ge Mit­ar­beit (münd­li­che Mit­ar­beit, Team­ar­beit, Heft­füh­rung, selbst­stän­di­ge Erar­bei­tung von Inhal­ten, etc.) trägt zur Bewer­tung bei. Die Leis­tun­gen aus den För­der- und Dif­fe­ren­zie­rungs­stun­den wer­den eben­falls in die Beur­tei­lung ein­be­zo­gen. Beson­de­res Augen­merk wird auf die Kom­pe­tenz zur Selbst­ein­schät­zung des indi­vi­du­el­len Lern­fort­schritts gelegt (z. B. im Kon­text des SELS – Schüler*innen-Eltern-Lehrer*innen-Sprechtags durch kri­te­ri­en­ge­lei­te­te Selbst­ein­schät­zungs­bö­gen, päd­ago­gi­sche Gesprä­che, Port­fo­li­os, etc.).

Das dif­fe­ren­zier­te För­der­kon­zept der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te inten­diert im Regel­fall eine Ver­set­zung jeden Schü­lers und jeder Schü­le­rin. Die Wie­der­ho­lung eines Schul­jah­res ist nur im Ein­zel­fall vor­ge­se­hen, wenn trotz nach­ge­wie­se­ner inten­si­ver För­de­rung und stän­di­ger Bera­tung des Ler­nen­den und sei­ner Eltern der Lern­zu­wachs des vor­lie­gen­den Schul­jah­res nicht aus­reicht. Im Fal­le des­sen wird den Schüler*innen eine Wie­der­ho­lung des Jahr­gangs emp­foh­len, um den Lern­ent­wick­lungs­rück­stand auf­zu­ho­len.

Die Orga­ni­sa­ti­on des Unter­richts ent­spricht den Vor­ga­ben des Schul­ge­set­zes NRW und wird durch Abspra­chen und fach­kol­le­gia­lem Aus­tausch im Team mit gemein­sa­mer Pla­nung und Durch­füh­rung gemäß den Vor­ga­ben des schul­ei­ge­nen Lehr­plans abge­stimmt.

Im Fokus ste­hen dabei die ein­zel­ne Schü­le­rin und der ein­zel­ne Schü­ler. Sie sol­len ihren per­sön­li­chen Fähig­kei­ten ent­spre­chend indi­vi­du­ell geför­dert und gefor­dert wer­den. Dabei ist es wich­tig, die posi­ti­ven Fähig­kei­ten zu bestär­ken und durch ent­spre­chen­de Unter­richts­pla­nung und Orga­ni­sa­ti­on indi­vi­du­el­le Lern­fort­schrit­te sicht­bar zu machen, ganz im Sin­ne eines „Stär­ken stär­ken“.

Obwohl alle Unter­richts­for­men für die­se Ziel­set­zun­gen ein­ge­setzt wer­den kön­nen, ste­hen ins­be­son­de­re akti­vie­ren­de und hand­lungs­ori­en­tier­te Arbeits­for­men bei­spiels­wei­se bei Tisch­grup­pen, Pro­jekt- und Wochen­pla­n­ar­beit im Vor­der­grund, wobei der Erwerb von Medi­en- und Metho­den­kom­pe­ten­zen imma­nent initi­iert wird.

Der Auf­bau von struk­tu­rier­tem und ver­netz­tem Wis­sen – Han­deln und Kön­nen – in allen Auf­ga­ben­fel­dern und Lern­be­rei­chen ist das zen­tra­le Ziel des Unter­richts. Auf der Basis der cur­ri­cu­la­ren Vor­ga­ben, gül­ti­ger Kern­lehr­plä­ne und schul­in­ter­ner Lehr­plä­ne sind Sinn­haf­tig­keit und Lebens­welt­be­zug Kri­te­ri­en für die Aus­wahl der Lern­in­hal­te aller Fächer, um zum selbst­stän­di­gen Ler­nen zu moti­vie­ren und das gemein­schaft­li­che Prin­zip der gegen­sei­ti­gen Hil­fe (Schü­ler/-innen hel­fen ein­an­der und ler­nen von­ein­an­der) zu rea­li­sie­ren.

Metho­den­viel­falt, unter­schied­li­che Lern­we­ge und ein indi­vi­du­el­les Lern- und Arbeits­tem­po bestim­men das Ler­nen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Sie wer­den selbst zu Exper­ten ihres Ler­nens (selbst­or­ga­ni­sier­tes Ler­nen in Lern­zei­ten) und bekom­men Zeit für „frei­es Ler­nen“ nach indi­vi­du­el­len Inter­es­sen und Fähig­kei­ten (selbst­be­stimm­tes Arbei­ten in aus­ge­wie­se­nen Zeit­fens­tern).

Im Kon­text die­ses Lern­ar­ran­ge­ments geht es aber auch um den koope­ra­ti­ven und inter­kul­tu­rel­len Umgang mit­ein­an­der, mit Nor­men und Wer­ten und der Aus­prä­gung von Ver­ant­wor­tung, Tole­ranz, Empa­thie und der För­de­rung der Gemein­schaft.

Der Stun­den­plan der Schüler*innen setzt sich dem­entspre­chend aus drei Säu­len zusam­men, wobei die Haupt­säu­le, die aus dem gemein­sa­men Ler­nen im Klas­sen­ver­band besteht, den Schwer­punkt des gemein­schaft­li­chen Mit­ein­an­der­ler­nens bil­det.

Die Neben­säu­len bestehen aus Zusatz­an­ge­bo­ten (För­der­kur­se, Arbeits­ge­mein­schaf­ten, Erwei­te­rungs- und Ver­tie­fungs­kur­se, etc.) und spe­zi­el­len Modu­len (Wahl­pflicht­be­rei­che, Betriebs­prak­ti­ka, berufs­vor­be­rei­ten­de Maß­nah­men, För­der­kur­se für die Sekun­dar­stu­fe II, etc.), die so aus­ge­rich­tet sind, dass der von den Schüler*innen ange­streb­te Schul­ab­schluss erreicht wer­den kann.

Jede Schü­le­rin und jeder Schü­ler soll die Mög­lich­keit erhal­ten, durch die Aus­wahl ein­zel­ner Wahl­pflicht­an­ge­bo­te und Modu­le ihr/sein per­sön­li­ches Bil­dungs­pro­fil auf­zu­bau­en. Hier­bei ist wich­tig, dass Art und Umfang der Aus­wahl die Schüler*innen nicht auf einen bestimm­ten Schul­ab­schluss fest­le­gen, wohl aber einen wich­ti­gen Schritt hin zum Erwerb eines höher­wer­ti­gen Schul­ab­schlus­ses dar­stel­len kön­nen. Gleich­zei­tig sol­len die Modu­le natür­lich auch den Bereich der Begab­ten­för­de­rung abde­cken.

Die Stun­den­ta­fel der Gesamtsch­le Bochum-Mit­te umfasst in der Dop­pel­jahr­gangs­stu­fe 5/6 die Fächer und das Stun­den­vo­lu­men des Gym­na­si­ums. Ab Jahr­gang 7 ori­en­tiert sich die Stun­den­ta­fel an der schul­form­spe­zi­fi­schen Aus­rich­tung der Beschu­lungs­form.

Dar­über hin­aus wer­den auf der Basis der inte­grier­ten För­de­rung für alle Schüler*innen (in den Jahr­gän­gen 5 bis 8 vier Unter­richts­stun­den, in den Jahr­gän­gen 9 bis 10 zwei Unter­richts­stun­den) For­der-/ För­der­stun­den fest im Stun­den­plan ver­an­kert, die im Klas­sen­ver­band von den Klassenlehrer*innen erteilt wer­den. Die inte­grier­te För­de­rung kon­zen­triert sich auf die Lese- und Schreib­för­de­rung, die För­de­rung der sprach­li­chen und metho­di­schen Kom­pe­ten­zen und die infor­ma­ti­ons­tech­ni­sche Grund­bil­dung (Selbst­lern­zen­trum, Ler­n­ate­lier).

Fest imple­men­tiert sind im Stun­den­plan der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te auch die zwei Unter­richts­stun­den Metho­den­leh­re im Jahr­gang 5. Hier geht es um Metho­den der Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung und ‑erfas­sung (Auf­ga­ben zur För­de­rung des Lese­tem­pos, der Pro­blem­lö­se­stra­te­gie, Übun­gen zur Aneig­nung des Struk­tu­rie­rens und Ord­nens, Umgang und Arbeit mit Nach­schlag­wer­ken), Metho­den der Infor­ma­ti­ons­ver­ar­bei­tung und ‑auf­be­rei­tung (kri­te­ri­en­ge­lei­te­te Heft- und Refe­rats­ge­stal­tung, Tabel­len­er­stel­lung, Pla­kat- und Modell­an­fer­ti­gung, etc.), Metho­den der Arbeits‑, Zeit- und Lern­pla­nung (indi­vi­dua­li­sier­te Lern­re­geln, Gedächt­nis­land­kar­ten und Mind-Maps, Lern­for­scher­ta­ge­buch) und ver­schie­de­ne Tech­ni­ken der Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung und ‑auf­nah­me (schnel­les Lesen, sys­te­ma­ti­sches Lesen, Mar­kie­ren und Unter­strei­chen von Tex­ten, Zusam­men­fas­sen von Infor­ma­tio­nen, Arbei­ten mit Nach­schla­ge­wer­ken, Ent­wi­ckeln von Fra­ge­tech­ni­ken, Hin­wei­se zum Biblio­theks­we­sen, etc.).

Dar­über hin­aus gibt es jähr­lich wie­der­keh­rend sog. Metho­den­ta­ge für die ein­zel­nen Jahr­gangs­stu­fen, die jeweils zu Beginn des Halb­jah­res Ein­füh­run­gen in bestimm­te Lern­me­tho­den bie­ten, die im Ver­lauf des Schul­jah­res jeweils gefes­tigt und am Ende ent­spre­chend doku­men­tiert und prä­sen­tiert wer­den.

Jahr­gang Metho­den­tag 1
Schul­jah­res­be­ginn
Metho­den­tag 2
Halb­jah­res­wech­sel

5

Ich bin neu an der Gesamt­schu­le

  • Taschen TÜV
  • Voka­beln ler­nen
  • Heft- und Map­pen­füh­rung
  • Klas­sen­re­geln



Wir kna­cken jeden Text

  • 5‑Schritt-Lese­me­tho­de
  • Rezi­pro­kes Lesen
  • Das Schul­buch: Inhalt, Stich­wort­ver­zeich­nis
  • Arbeit mit dem Wör­ter­buch 7 / Lexi­kon



6

Koope­ra­ti­ves Metho­den­trai­ning

  • Ein­üben von drei koope­ra­ti­ven Metho­den
  • Durch­füh­rung die­ser Metho­den an der gesam­ten Schu­le ein­heit­lich



Web­re­cher­che

  • Goog­le und Kin­der­such­ma­schi­nen
  • Wiki­pe­dia
  • You­tube



7

Lern­pla­ka­te erstel­len

  • Infor­ma­tio­nen beschaf­fen
  • Anspre­chen­der Auf­bau
  • Bil­der und Zeich­nun­gen
  • Tex­te erstel­len



Refe­ra­te hal­ten

  • Glie­de­rung
  • Inhal­te



8

Wie Ler­nen funk­tio­niert

  • Film­schau
  • Leh­rer­vor­trag
  • Lern­ty­pen­test
  • Klas­sen­re­geln



Mathe­ma­tik fürs Leben

  • Schrift­li­che Grund­re­chen­ar­ten
  • Brü­che und Dezi­mal­zah­len
  • Drei­satz
  • Pro­zent­rech­nung



9

Text­ver­ar­bei­tung mit dem Com­pu­ter

  • For­ma­tie­rung
  • Recht­schrei­bung
  • Brie­fe schrei­ben
  • Datei­ver­wal­tung



Prä­sen­tie­ren mit Power­Point

  • Wofür benö­tigt man Prä­sen­ta­ti­ons­soft­ware?
  • Auf­bau und Struk­tur
  • Wahr­neh­mungs­psy­cho­lo­gie



10

Mein Pro­jekt ZP 10 – Teil I

  • Was kann ich schon gut?
  • Wo benö­ti­ge ich Unter­stüt­zung?
  • Wie pla­ne ich mei­nen Lebens­pro­zess?
  • Ziel­ver­ein­ba­rung mit mir selbst



Mein Pro­jekt ZP 10 – Teil II

  • Sol­l/Ist-Abgleich eige­ner Zie­le
  • Moti­va­ti­on
  • Indi­vi­du­el­le Unter­stüt­zung
  • Per­spek­ti­ven und Umset­zungs­mög­lich­kei­ten


Pro Woche fin­det eine Klas­sen­ple­nums­stun­de statt, in der von den Klassenlehrer*innen orga­ni­sa­to­ri­sche Din­ge gere­gelt, die anste­hen­de Schul­wo­che orga­ni­siert und trans­pa­rent gemacht wird, Wan­der­ta­ge und Klas­sen­fahr­ten geplant, sowie Fra­gen und Pro­ble­me des Schul­all­tags the­ma­ti­siert wer­den.

Mit zuneh­men­dem Alter der Schüler*innen wer­den die Bespre­chun­gen und Dis­kus­sio­nen über Tages­ord­nungs­punk­te von den Klassensprecher*innen gelei­tet und Klas­sen­stun­den von ihnen gestal­tet, wobei es dar­um geht, die sozia­len und kom­mu­ni­ka­ti­ven Kom­pe­ten­zen der Schüler*innen zu för­dern. Gesprächs- und Dis­kus­si­ons­re­geln sol­len gemein­sam ent­wi­ckelt, ver­ein­bart und umge­setzt, Mit­be­stim­mungs­mög­lich­kei­ten sol­len erkannt und wahr­ge­nom­men wer­den.

Schüler*innen sol­len zuneh­mend ler­nen, Ver­ant­wor­tung für sich, ihre Klas­se und Belan­ge des Jahr­gangs zu über­neh­men, indem sie sich mit Fra­gen und Pro­ble­men ihrer Mitschüler*innen aus­ein­an­der set­zen und an der Pla­nung und Gestal­tung von Akti­vi­tä­ten des Schul­le­bens eigen­ver­ant­wort­lich mit­wir­ken.

Im Kon­text der Schul­aus­bil­dung haben die Schüler*innen und Schü­ler die Mög­lich­keit das umfas­sen­de Fächer­an­ge­bot nach Inter­es­sen, Nei­gun­gen und inten­dier­ter Schul­lauf­bahn aus­zu­rich­ten. Unter­schied­li­che Auf­ga­ben­fel­der initi­ie­ren unter­schied­li­che For­men ratio­na­ler Welt­erschlie­ßung und ermög­li­chen den Schüler*innen so Zugän­ge zu und Ori­en­tie­run­gen in zen­tra­len Berei­chen von Gesell­schaft und Kul­tur. Durch adäqua­te The­men­wahl und Unter­richts­for­men ver­mit­teln die Lehr­kräf­te grund­le­gen­de Ein­sich­ten in fach­spe­zi­fi­sche Denk­wei­sen und Metho­den zur sin­nerschlie­ßen­den Ord­nung von Erfah­run­gen und Hand­lungs­mög­lich­kei­ten.

In der Sekun­dar­stu­fe II tra­gen die Grund- und Leis­tungs­kur­se zum Erwerb einer wis­sen­schafts­pro­pä­deu­tisch ver­tief­ten Bil­dung, Berufs­ori­en­tie­rung und Stu­dier­fä­hig­keit bei. Wäh­rend die Grund­kur­se grund­le­gen­de Fra­ge­stel­lun­gen und Zusam­men-hän­ge behan­deln und auf die anwen­dungs­be­zo­ge­ne Beherr­schung wesent­li­cher Arbeits­me­tho­den und die exem­pla­ri­sche Erkennt­nis fächer­über­grei­fen­der Zusam­men­hän­ge abzielt, befas­sen sich die Leis­tungs­kur­se sys­te­ma­ti­scher mit wesent­li­chen, die Kom­ple­xi­tät des Faches ver­deut­li­chen­den Inhal­ten, Theo­rien und Model­len.

Hier geht es um die ver­tief­te Beherr­schung fach­li­cher Metho­den, die selbst­stän­di­ge Anwen­dung, Trans­fer und theo­re­ti­sche Refle­xi­on. Die Durch­füh­rung von außer­schu­li­schen Pro­jek­ten und Arbeits­ge­mein­schaf­ten im Bereich Gestal­tung, Hand­werk, Lite­ra­tur, Musik, Kunst, Sport erwei­tert das Bil­dungs­an­ge­bot der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te für alle Schüler*innen als Anre­gung und Anlei­tung zur sinn­vol­len Frei­zeit­ge­stal­tung und stellt einen wich­ti­gen Bestand­teil des Ganz­tags­an­ge­bots dar.

Die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te ist als gebun­de­ne Ganz­tags­schu­le kon­zi­piert, wodurch mehr Raum für eine neue Form der Lern­kul­tur mit zusätz­li­chen Bil­dungs- und Frei­zeit­an­ge­bo­ten gege­ben ist. Von daher gehört die Gesamt­schu­le auch zu den Ganz­tags­schu­len, die ihre Qua­li­tät im Pro­jekt LiGa NRW – Ler­nen im Ganz­tag (http://www. lernen-im-ganztag.de/laender.html) (weiter-)entwickeln und neue Ansät­ze für indi­vi­dua­li­sier­tes Ler­nen erpro­ben möch­ten.

Im Rah­men des Ganz­tags erhal­ten die Schüler*innen und Schü­ler im Zusam­men­spiel mit unter­schied­li­chen Pro­fes­sio­nen und außer­schu­li­schen Part­nern erwei­ter­te Unter­richts­an­ge­bo­te im Klas­sen­ver­band (fach­li­che, metho­di­sche und ent­wick­lungs­be­deut­sa­me Zusatz­an­ge­bo­te), zur För­de­rung und Unter­stüt­zung bei Lern­schwie­rig­kei­ten (gemäß den indi­vi­du­el­len För­der­plä­nen), zur Moti­vie­rung leis­tungs­star­ker Jugend­li­cher (För­der­kur­se mit gym­na­sia­len Stan­dards) und zur ange­lei­te­ten Frei­zeit­er­zie­hung (Unter­richts­er­gän­zen­de Ange­bo­te und Pro­jek­te, Arbeits­ge­mein­schaf­ten und Work­shops).

Natür­lich gehört auch der betreu­te Mit­tags­pau­sen­be­reich dazu, in dem die Her­an­wach­sen­den sich in der schul­ei­ge­nen Men­sa ver­pfle­gen und Gesundheits‑, Sport- und Erho­lungs­an­ge­bo­te auf dem Schulhof/ Sport­platz wahr­neh­men kön­nen. Inso­fern ist der gebun­de­ne Ganz­tag mit der ihm ein­her­ge­hen­den Rhyth­mi­sie­rung ein wesent­li­cher Bestand­teil des päd­ago­gi­schen Kon­zepts der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te, da hier­durch mehr Zeit und Raum für indi­vi­du­el­le För­de­rung ent­steht und die Schu­le zu einem Lern- und Lebens­ort wird, in dem die Schüler*innen ihre Poten­zia­le bes­ser ent­fal­ten und ihre Bil­dungs­chan­cen ver­bes­sern kön­nen.

Der Ganz­tags­be­trieb fin­det an drei Tagen (Mon­tag, Mitt­woch, Don­ners­tag) statt, wobei an die­sen Tagen jeweils sechs Unter­richts­stun­den vor der 45-minü­ti­gen Mit­tags­pau­se und zwei Unter­richts­stun­den nach der Mit­tags­pau­se im Stun­den­plan vor­ge­se­hen sind. Am Diens­tag und Frei­tag endet der Unter­richt nach der 6. Stun­de.

Hier­durch ergibt sich für die Schüler*innen ein Wochen­stun­den­de­pu­tat von 36 Stun­den. Das Zeit­ras­ter weist für alle Jahr­gän­ge der Sekun­dar­stu­fe I fes­te Unter­richts­zei­ten aus.

Am Diens­tag­nach­mit­tag fin­den Kon­fe­ren­zen, Dienst­be­spre­chun­gen, Arbeits­grup­pen, Team­sit­zun­gen, Fach­kon­fe­ren­zen und Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen des Kol­le­gi­ums statt. Am Frei­tag endet der Unter­richt für alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jahr­gän­ge 5 bis 10 nach der 6. Stun­de.

In den Jahr­gän­gen 5 und 6 sind die ange­ge­be­nen Schul­zei­ten in Abspra­che mit den Erzie­hungs­be­rech­tig­ten ver­läss­lich. Bei Unter­richts­aus­fall fin­det in den Rand­stun­den in der Regel fach­spe­zi­fi­scher Ver­tre­tungs­un­ter­richt statt. Im Ablauf der Schul­wo­che wech­seln sich Fach­un­ter­richt, For­der- und För­der­an­ge­bo­te, Lern­zei­ten, Freizeit‑, Bera­tungs- bzw. Betreu­ungs­an­ge­bo­te ab.

Die drei obli­ga­to­ri­schen Tage mit Ganz­tags­un­ter­richt wer­den durch eine 45 Minu­ten dau­ern­de Mit­tags­pau­se mit der Mög­lich­keit zur Ein­nah­me eines gemein­sa­men Mit­tags­es­sens in der schul­ei­ge­nen Men­sa struk­tu­riert. Die Mit­tags­pau­se dient der Erho­lung und Ent­span­nung.

Nach der Essens­pau­se kön­nen die Schüler*innen frei­wil­lig an ent­spre­chen­den Pau­sen­an­ge­bo­ten (OMPAS = Offe­ne-Mit­tags-Pau­sen-Ange­bo­te mit den Schwer­punk­ten Schul­bi­blio­thek, ruhi­ges Spiel, Lese-/ Hör­an­ge­bo­te, Medi­ta­ti­ons- und Ruhe­pha­sen, musi­sche und künst­le­ri­sche Ange­bo­te und Spiel- und Sport­mög­lich­kei­ten, durch die sie auch zu sinn­vol­ler Frei­zeit­ge­stal­tung ange­regt wer­den) teil­neh­men.

Zeit Mon­tag Diens­tag Mitt­woch Don­ners­tag Frei­tag
1. Stun­de Unter­richt Unter­richt Unter­richt Unter­richt Unter­richt
2. Stun­de Unter­richt Unter­richt Unter­richt Unter­richt Unter­richt
1. gro­ße Pau­se Beweg­te Pau­se Beweg­te Pau­se Beweg­te Pau­se Beweg­te Pau­se Beweg­te Pau­se
3. Stun­de Unter­richt Unter­richt Unter­richt Unter­richt Unter­richt
4. Stun­de Unter­richt Unter­richt Unter­richt Unter­richt Unter­richt
2. gro­ße Pau­se Beweg­te Pau­se Beweg­te Pau­se Beweg­te Pau­se Beweg­te Pau­se Beweg­te Pau­se
5. Stun­de Unter­richt Unter­richt Unter­richt Unter­richt Unter­richt
6. Stun­de Unter­richt Unter­richt Unter­richt Unter­richt Unter­richt
Mit­tags­pau­se Beweg­te Pau­se
OMPA
Beweg­te Pau­se
OMPA
Beweg­te Pau­se
OMPA
Beweg­te Pau­se
OMPA
Beweg­te Pau­se
OMPA
7. Stun­de Unter­richt Unter­richt Unter­richt Unter­richt Unter­richt
8. Stun­de Unter­richt Unter­richt Unter­richt Unter­richt Unter­richt

Um den Vor­mit­tags­stun­den­plan von einer Anhäu­fung der Fach­un­ter­richts­stun­den zu ent­zer­ren, wird ein adäqua­ter Wech­sel von Unter­richts­an­ge­bo­ten (För­der- / For­der-unter­richt, Pro­jekt­un­ter­richt, Klas­sen­stun­den) über den gesam­ten Schul­tag ver­teilt.

Der Ganz­tag ist eine wich­ti­ge Mög­lich­keit, die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te als Lern- und Lebens­raum zu gestal­ten. Die OMPAs und die schu­li­schen und außer­schu­li­schen Pro­jek­te bie­ten eine Viel­zahl von Mög­lich­kei­ten auch ohne unter­richt­li­chen Leis­tungs­druck Inter­es­sen und Nei­gun­gen zu ent­fal­ten und die Eigen­ak­ti­vi­tät der Schüler*innen zu för­dern, ihre sozia­len Kom­pe­ten­zen zu stär­ken und ihre Iden­ti­täts­fin­dung zu unter­stüt­zen.

Im Ganz­tag lässt sich Zusam­men­le­ben erfah­ren, eine Gemein­schaft erle­ben und damit Inte­gra­ti­on und Inklu­si­on gestal­ten. Wich­ti­ge Ele­men­te sind in die­sem Kon­text:

  • die Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten als Frie­dens­stif­ter, Sport­hel­fer und Erst­hel­fer,
  • die Teil­nah­me­mög­lich­keit bei der Gestal­tung und Pfle­ge der Schul­räu­me, des Schul­ho­fes, de Schul­ki­osks und des Schul­gar­tens,
  • die Akti­vi­tät bei Tanz‑, Sport- und Kul­tur­ange­bo­ten, um an offi­zi­el­len Wett­be­wer­ben und Prä­sen­ta­tio­nen teil­zu­neh­men,
  • die Doku­men­ta­ti­on der Schul­ge­mein­schaft durch eine Schü­ler­zei­tung, Thea­ter und pro­jekt­ori­en­tier­te Ange­bo­te („Damit´s beim Ler­nen klappt“ etc.).

Aber auch die Ange­bo­te von Kolleg*innen im Sin­ne von Gesprächs­krei­sen und Medi­ta­ti­ons­grup­pen sind Mög­lich­kei­ten, in denen Bera­tung, aber auch Kon­flikt­be­wäl­ti­gung und Erzie­hung statt­fin­den kön­nen.

Der Ganz­tag der Gemein­schafts­schu­le Bochum-Mit­te lässt sich aber auch wei­ter­ent­wi­ckeln zu einem Ort, in dem eine Öff­nung von Schu­le statt­fin­det, indem Eltern, Ver­ei­ne und außer­schu­li­sche Part­ner ihre Ange­bo­te, Erfah­run­gen und Inter­es­sen in die Schu­le ein­brin­gen. Dar­über hin­aus kann geleb­te Hilfs­be­reit­schaft auch durch außer­schu­li­sche Pro­jek­te geför­dert wer­den (z.B. im Bereich der Flücht­lings­hil­fe, durch Koope­ra­tio­nen mit umlie­gen­den Alten­hei­men und ande­ren Ein­rich­tun­gen), die der­zeit durch das Bud­dy- (http://www.buddy-ev.de/buddy-programm/) und Bil­dungs­ban­de- (http://www.bildungsbande.de) Pro­jekt auf­ge­baut und inten­si­viert wer­den sol­len.

Die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te ori­en­tiert sich bei ihrer päd­ago­gi­schen und erzie­he­ri­schen Arbeit an den neu­en Leit­ideen einer „guten Schu­le“ (Kri­te­ri­en und Stan­dards des Qua­li­täts­ta­bleaus für die Qua­li­täts­ana­ly­se an Schu­len in Nord­rhein-West­fa­len / Zen­tra­le Lern­stan­d­er­he­bun­gen in der Jahr­gangs­stu­fe 8 / Stan­dards der ZP 10 / Hand­rei­chun­gen „Güte­sie­gel Indi­vi­du­el­le För­de­rung“ / Emp­feh­lun­gen der Mate­ri­al­samm­lung „Siche­rung von Lern­zeit“ / Schul­in­ter­ne Cur­ri­cu­la „Netz­werk – Fach­li­che Unter­richts­ent­wick­lung in der Sekun­dar­stu­fe I am Gym­na­si­um“).

Im Vor­der­grund steht dabei die Ziel­set­zung, dass Schu­le kei­ne Lehr­an­stalt, son­dern ein Lern- und Lebens­raum sein soll, wel­cher eine gute Basis zum Erwerb nicht nur von Unter­richts­in­hal­ten, son­dern auch von sozia­lem Zusam­men­le­ben und demo­kra­ti­schem Han­deln ist.

In einer Schu­le des län­ge­ren gemein­sa­men Ler­nens und des sozia­len Mit­ein­an­der geht es um Indi­vi­dua­li­sie­rung, Inklu­si­on, Inte­gra­ti­on und Koope­ra­ti­on im Sin­ne der Ent­wick­lung eines „Wir-Gefühls“, das sich im zwi­schen­mensch­li­chen Umgang, in der selbst­or­ga­ni­sier­ten Ver­ant­wor­tungs­über­nah­me beim Ler­nen durch Schüler*innen und die Ein­bin­dung der Eltern und Erzie­hungs­be­rech­tig­ten in das Bera­tungs- und Ganz­tags­an­ge­bot wider­spie­gelt.

Der rhyth­mi­sier­te Schul­all­tag unter­stützt zusätz­lich mit adäquat gepass­ten Unter­richts­blö­cken und ermög­licht die Ent­fal­tung indi­vi­du­el­ler Bega­bun­gen und das jewei­li­ge For­dern und För­dern der Kin­der und Jugend­li­chen (För­der- und For­der­kon­zept), so dass die Bil­dungs­we­ge und Lebens­per­spek­ti­ven mög­lichst lan­ge offen gehal­ten wer­den und eine äuße­re Dif­fe­ren­zie­rung daher erst mög­lichst spät erfolgt (ab Jahr­gang 9).

Die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te inten­diert ein weit ver­zweig­tes Netz von Bil­dungs- und Erzie­hungs­part­nern, um durch ziel­ge­rich­te­te Koope­ra­tio­nen indi­vi­du­el­le För­de­rung, Bil­dungs­bio­gra­fien ohne Brü­che, pro­blem­lo­se Über­gän­ge in das Aus­bil­dungs- und Berufs­le­ben, inter­kul­tu­rel­le Pro­jek­te, kom­mu­na­le und quar­tier­spe­zi­fi­sche Akti­vi­tä­ten und inter­re­li­giö­se Fes­te und Aktio­nen zu gewähr­leis­ten. Zu den Koope­ra­ti­ons­part­nern gehö­ren unter ande­rem:

Koope­ra­ti­ons­part­ner Kon­takt­adres­se Pro­jekt
Agen­tur für Arbeit Uni­ver­si­täts­stra­ße 66
44789 Bochum
„Zukunft durch Aus­bil­dung
Berufs-Wahl-Pass für Bochum und Her­ne e.V. Hüt­ten­stra­ße 3
44795 Bochum
Berufs­wahl­pass
Bud­dY – EDUCATION Y Bil­dung- gemein­sam-gestal­ten Ben­zen­berg­stra­ße 2
40219 Düs­sel­dorf
Peer­group-ori­en­tier­te Pro­jek­te zur För­de­rung der sozia­len und emo­tio­na­len Kom­pe­ten­zen
Cari­tas­ver­band Bochum Hue­stra­ße 15
44787 Bochum
Pro­jekt
GLS Bank – Bil­dungs­ban­de Christ­stra­ße 9
44789 Bochum
„Damit´s beim Ler­nen klappt“/
„Mit Ener­gie in die Zukunft“
HaRi­Ho Amts­stra­ße 10–12
44809 Bochum
Stadt­teil­part­ner
Insti­tut Vogel Bes­se­mer Stra­ße 80
44793 Bochum
„Sys­te­ma­ti­sche und indi­vi­du­el­le Berufs­ori­en­tie­rung“
Kin­der und Jugend­ring Bochum Neu­stra­ße 7
44787 Bochum
„Abraham-Pokal“/
„Gegen das Ver­ges­sen – 9.November“
Kom­mu­na­les Inte­gra­ti­ons­zen­trum Rat­haus Wil­ly-Brandt-Platz 2–6
44787 Bochum
„Aus­bil­dung für Alle“
Kul­tur­bü­ro Bochum West­ring 32
44787 Bochum
Thea­ter­pro­jek­te
Part­ner für Schu­le Wech­seln­de Trä­ger Poten­zi­al­ana­ly­se
Poli­zei Gewalt­prä­ven­ti­on: „Ohne Gewalt stark“
Schü­ler­la­bor der RUB Gebäu­de NB 03/242
Uni­ver­si­täts­stra­ße 150
44801 Bochum
„Che­mie­ex­kur“
Stadt­bü­che­rei Bochum BVZ
Gus­tav-Hei­ne­mann-Platz 2–6
44777 Bochum
„Büchereiführerschein“/
„Stadt­bü­che­rei-Ral­lye“
Stadt­um­bau­bü­ro West Sprin­ger­platz 40
44793 Bochum
Tanz­pro­jek­te
Ver­ein Kri­sen­hil­fe e. V. Bochum Vik­to­ria­stra­ße 67
44787 Bochum
„Sucht­vor­beu­gung – Dro­gen­be­ra­tung“
VHS Bochum Gus­tav-Hei­ne­mann-Platz 2–6
44777 Bochum
Berufs­in­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen
ViA Bochum-Ver­ein für inte­gra­ti­ve Arbeit e.V. Har­pe­ner Feld 14
44805 Bochum
Beschäftigungsförderung/
Indi­vi­du­el­le Jugendhilfe/
Sozia­le Trai­nings­kur­se
zdi-Netz­werk IST.Bochum.NRW – Innovation.Schule.Technik Hein­rich­stra­ße 2
44805 Bochum
Maß­nah­men zur Anrei­che­rung des MINT-Unter­richts

Im Vor­der­grund steht dabei die Ziel­set­zung, dass Schu­le kei­ne Lehr­an­stalt, son­dern ein Lern- und Lebens­raum sein soll, wel­cher eine gute Basis zum Erwerb nicht nur von Unter­richts­in­hal­ten, son­dern auch von sozia­lem Zusam­men­le­ben und demo­kra­ti­schem Han­deln ist.

In einer Schu­le des län­ge­ren gemein­sa­men Ler­nens und des sozia­len Mit­ein­an­der geht es um Indi­vi­dua­li­sie­rung, Inklu­si­on, Inte­gra­ti­on und Koope­ra­ti­on im Sin­ne der Ent­wick­lung eines „Wir-Gefühls“, das sich im zwi­schen­mensch­li­chen Umgang, in der selbst­or­ga­ni­sier­ten Ver­ant­wor­tungs­über­nah­me beim Ler­nen durch Schüler*innen und die Ein­bin­dung der Eltern und Erzie­hungs­be­rech­tig­ten in das Bera­tungs- und Ganz­tags­an­ge­bot wider­spie­gelt.

Der rhyth­mi­sier­te Schul­all­tag unter­stützt zusätz­lich mit adäquat gepass­ten Unter­richts­blö­cken und ermög­licht die Ent­fal­tung indi­vi­du­el­ler Bega­bun­gen und das jewei­li­ge For­dern und För­dern der Kin­der und Jugend­li­chen (För­der- und For­der­kon­zept), so dass die Bil­dungs­we­ge und Lebens­per­spek­ti­ven mög­lichst lan­ge offen gehal­ten wer­den und eine äuße­re Dif­fe­ren­zie­rung daher erst mög­lichst spät erfolgt (ab Jahr­gang 9).

Die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te ist an zahl­rei­chen zum Teil bun­des­wei­ten Ent­wick­lungs­pro­gram­men betei­ligt, die die Erzie­hungs- und Bil­dungs­ar­beit der Schu­le inno­va­tiv berei­chern, wis­sen­schaft­lich unter­stüt­zen und qua­li­ta­tiv opti­mie­ren. Hier­zu zäh­len:

  • Schu­le der Zukunft

    Die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te trägt das Güte­sie­gel „Schu­le der Zukunft“, das sie für die erfolg­rei­che Teil­nah­me an der Lan­des­kam­pa­gne „Schu­le der Zukunft – Bil­dung für Nach­hal­tig­keit“ erhal­ten hat.

    Im Rah­men unter­schied­li­cher Pro­jek­te haben die Schüler*innen in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren öko­lo­gi­sche, öko­no­mi­sche und sozia­le Aspek­te der nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung vor dem Hin­ter­grund der Glo­ba­li­sie­rung pra­xis­nah umge­setzt. Es wur­den viel­fäl­ti­ge Ideen ent­wi­ckelt, Plä­ne geschmie­det und zahl­rei­che Pro­jek­te und Aktio­nen durch­ge­führt nach dem Mot­to „Glo­ba­le Zusam­men­hän­ge erken­nen – lokal han­deln“.

    Die­se Arbeit, die sich dau­er­haft auf die Unter­richts­pra­xis und den Schul­all­tag aus­wirkt, und somit ent­schei­dend dazu bei­tra­gen kann, eine Schul­ent­wick­lung im Sin­ne einer Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung und Gesund­heit zu för­dern, ist mit dem Neu­start die­ses Pro­jekts erneut bestä­tigt wor­den, so dass die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te auch fort­lau­fend an die­sem Pro­jekt betei­ligt ist und sich ent­spre­chend enga­gie­ren kann.
  • Schu­le ohne Ras­sis­mus – Schu­le mit Cou­ra­ge

    Schu­le ohne Ras­sis­mus – Schu­le mit Cou­ra­ge kurz SOR – SMC ist ein Pro­jekt von und für Schüler*innen, denn es bie­tet ihnen die Mög­lich­keit, das Mit­ein­an­der in der Schu­le aktiv mit­zu­ge­stal­ten, in dem sie sich bewusst gegen jede Form von Dis­kri­mi­nie­rung, Mob­bing und Gewalt wen­den.

    Die­ser Titel ist nicht als Preis oder Aus­zeich­nung für eine bereits geleis­te­te Arbeit, son­dern als per­ma­nen­te Auf­for­de­rung, Selbst­ver­pflich­tung und Ver­ant­wor­tung für die Schul­ge­mein­de in Gegen­wart und Zukunft zu ver­ste­hen. Immer wie­der gilt es im Schul­all­tag durch Pro­jekt und Aktio­nen das Bewusst­sein aller Schüler*innen zu sen­si­bi­li­sie­ren, um in der Gemein­schaft zu leben und zu ler­nen.

    Die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te ist Teil eines Netz­wer­kes, das sich öffent­lich dazu bekennt: „Wir über­neh­men Ver­ant­wor­tung für das Kli­ma an unse­rer Schu­le und unser Umfeld.“
  • LiGa NRW

    LiGa NRW ist ein Schul­ent­wick­lungs­pro­jekt für Ganz­tags­schu­len, die ihre Qua­li­tät im Bereich des Ganz­ta­ges (wei­ter) ent­wi­ckeln und neue Ansät­ze für indi­vi­dua­li­sier­tes Ler­nen erpro­ben möch­ten.

    Im Kon­text des Ganz­ta­ges hat die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te mehr Zeit für Bil­dung, so dass das Poten­zi­al, Schüler*innen indi­vi­du­ell zu för­dern, um erfolg­reich ler­nen kön­nen, mög­lichst effek­tiv und qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig gestal­tet wer­den kann. Ins­be­son­de­re auch bil­dungs­be­nach­tei­lig­ten Kin­dern und Jugend­li­chen soll die­ses Pro­jekt zugu­te­kom­men, so dass die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te zuneh­mend im Sin­ne einer gefor­der­ten Bil­dungs­ge­rech­tig­keit arbei­ten kann.

    Als eine von 130 teil­neh­men­den Schu­len in NRW hat sich die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te erfolg­reich um die Teil­nah­me an die­sem Pro­jekt bewor­ben und wird die Zeit mit den Koope­ra­ti­ons­schu­len nut­zen, um die Schul­ent­wick­lungs­ar­beit im Bereich der Lern­zei­ten erfolg­reich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

Das viel­fäl­ti­ge hete­ro­ge­ne För­der- und For­der­kon­zept der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te erfor­dert die Ver­tei­lung der Ver­ant­wor­tungs­be­rei­che auf vie­le Schul­tern, um das Sys­tem erfolg­reich im Sin­ne aller „trag­bar“ zu machen.

Hier­zu gehö­ren unter ande­rem die soge­nann­ten Jahr­gangs­teams, die mul­ti­pro­fes­sio­nell zusam­men­ge­setzt sind (Lehr­kräf­te der Pri­mar­stu­fe, der Son­der­päd­ago­gik, der Sekun­dar­stu­fe I und II, Lehr­kräf­te in Aus­bil­dung), die eng zusam­men­ar­bei­ten, die in regel­mä­ßi­gen Abstän­den tagen und eine offe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kul­tur pfle­gen.

Die Kolleg*innen, die inner­halb eines Jahr­gangs als Klas­sen­lei­tung ein­ge­setzt sind, bil­den den Kern eines Jahr­gangs­teams, wei­sen eine effek­ti­ve Ver­tei­lung der Res­sour­cen auf und ent­wi­ckeln durch die ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit über meh­re­re Jah­re (von Klas­se 5–10) eine sta­bi­le, kon­struk­ti­ve und mul­ti­pro­fes­sio­nel­le Aus­ge­stal­tung des Erzie­hungs- und Bil­dungs­sys­tems der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te.

Zu Beginn eines Schul­jah­res wird in jedem Jahr­gangs­team ein/-e Team­spre­cher/-in gewählt, die fort­wäh­rend im engen Aus­tausch mit der Schul­lei­tung steht. Gleich­zei­tig wird die Ver­tei­lung der unter­schied­li­chen Auf­ga­ben im Team fest­ge­legt. Im Vor­der­grund der gemein­sa­men Arbeit ste­hen jahr­gangs­spe­zi­fi­sche Pla­nun­gen, die Umset­zun­gen von Akti­vi­tä­ten, gemein­sa­me Regeln, För­der- und For­der­an­ge­bo­te, schü­ler­spe­zi­fi­sche Belan­ge, Aspek­te des sozia­len Ler­nens sowie der Ein­satz von Arbeits­ma­te­ri­al und die Mit­ge­stal­tung des Schul­le­bens. Dazu gehö­ren Pro­jek­te, Wett­be­wer­be und Wan­der­fahr­ten, die gemein­schaft­lich geplant und durch­ge­führt wer­den.

Die Klas­sen­lei­tun­gen eini­gen sich team­ori­en­tiert über ein fächer­über­grei­fen­des Class-room­ma­nage­ment. Arbeits­wei­sen (z.B. Heft­füh­rung) und Arbeits­ma­te­ria­li­en wer­den dabei im Jahr­gangs­team fest­ge­legt.

Zu den Merk­ma­len eines koope­rie­ren­den Jahr­gangs­team gehö­ren unter ande­rem:

  • Kol­le­gia­le Fall­be­ra­tung
  • Feed­back­kul­tur
  • Hand­ling flie­ßen­der Über­gän­ge
  • „Hand-in-Hand“-arbeiten
  • Kon­se­quen­ter Aus­tausch auch Jahr­gangs­über­grei­fend

Inner­halb der Jahr­gangs­teams einigt man sich auf Lern­in­hal­te (Lek­tü­ren, etc.) und Metho­den, aber auch auf alters­an­ge­mes­se­ne Regeln und Kon­se­quen­zen. Das sorgt für eine glei­che und damit mög­lichst fai­re Vor­be­rei­tung auf Klas­sen­ar­bei­ten, die par­al­lel geschrie­ben wer­den und für eine pro­blem­lo­se stoff­li­che Wei­ter­ar­beit in den Klas­sen, soll­te der Fachlehrer/ die Fach­leh­re­rin erkrankt sein.

Die Mit­glie­der der ein­zel­nen Jahr­gangs­teams ste­hen im stän­di­gen Aus­tausch mit­ein­an­der und tref­fen gemein­sa­me Abspra­chen, ins­be­son­de­re mit den nächst­hö­he­ren und nächst­nied­ri­ge­ren Jahr­gangs­stu­fen­teams. So kön­nen Erfah­run­gen genutzt, reflek­tiert, eva­lu­iert und abschlie­ßend wei­ter­ge­ge­ben, bei Bedarf wei­ter­ent­wi­ckelt und ange­passt wer­den.

Die Jahr­gangs­teams füh­ren in den Jahr­gän­gen 5, 6 und 8 gemein­sa­me Jahr­gangs­fahr­ten durch. Das fes­tigt den Kon­takt nicht nur in den Lehrer*innenteams, son­dern auch unter den Schüler*innen der ver­schie­de­nen Klas­sen. So wird der Kon­takt im gan­zen Jahr­gang inten­si­viert und die Dif­fe­ren­zie­rung durch indi­vi­du­el­le Schwer­punkt­set­zung und ‑wah­len in den ver­schie­de­nen Fächern erleich­tert.

Der Team­ge­dan­ke ist somit nicht nur auf kol­le­gia­le Jahr­gangs­teams bezo­gen, die durch ihre Zusam­men­ar­beit im Team die eige­ne päd­ago­gi­sche Arbeit erleich­tern und durch gemein­sa­me Abspra­chen, regel­mä­ßi­gen Kon­takt und Aus­tausch Schüler*innen opti­mal för­dern kön­nen. Es geht auch um die Erzie­hung und Bil­dung der Schüler*innen.

Team­fä­hig­keit und ‑arbeit kann nicht ver­ord­net wer­den, sie muss vor­ge­lebt und erfahr­bar auf unter­schied­lichs­ten Ebe­nen und damit zu einer Selbst­ver­ständ­lich­keit wer­den, um Ein­zel­kämp­fer zu Team­play­ern aus­zu­bil­den und ein Schul­kli­ma der Gemein­schaft zu ent­wi­ckeln.

In der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te wird beson­de­rer Wert dar­auf gelegt, dass naht­lo­se Über­gan­ge von den Grund­schu­len in die Sekun­dar­stu­fe I / von der Sekund­sar­stu­fe I in die Sekun­dar­stu­fe II oder in Aus­bil­dung durch inten­si­ve Vor- und Nach­be­rei­tung geschaf­fen wer­den:

1. Über­gang von der Grund­schu­le in die Sekun­dar­stu­fe I

Da die Schüler*innen bis zum Abschluss der Sekun­dar­stu­fe I im Klas­sen­ver­band unter­rich­tet wer­den, knüp­fen sie for­mal an die Grund­schul­zeit an. Aus­ge­hend von der Annah­me, dass Kin­der am Ende der Grund­schul­zeit die dort erwar­te­ten Kom­pe­ten­zen in indi­vi­du­el­ler Aus­prä­gung auf unter­schied­li­chen Lern- und Ent­wick­lungs­ni­veaus ent­wi­ckelt haben, wer­den sie „dort abge­holt, wo sie ste­hen“.

Im Ver­lauf des vier­ten Schul­jah­res wer­den die zukünf­ti­gen Schüler*innen von den Lehr­kräf­ten der kom­men­den fünf­ten Klas­sen in ihrem gewohn­ten Umfeld in den zufüh­ren­den Grund­schu­len besucht. Anhand von infor­mel­len Ver­fah­ren, wie der (nicht / teil­neh­men­den) Beob­ach­tung, Inter­views mit den abge­ben­den Klassenlehrer*innen und der Ein­sicht in vor­han­de­ne Lern­ta­ge­bü­cher, wird der indi­vi­du­el­le Ent­wick­lungs­stand der ein­zel­nen Kin­der bezo­gen auf die Kogni­ti­on, Wahr­neh­mung, Moto­rik, Emo­tio­na­li­tät, Sozia­bi­li­tät und Kom­mu­ni­ka­ti­on und im schu­li­schen Kon­text rele­vant das Lern- und Arbeits­ver­hal­ten erfasst.

Zudem wer­den erfor­der­li­che För­der­maß­nah­men im Aus­tausch mit den Grund­schul­lehr­kräf­ten abge­spro­chen. Die­ses dient einem ers­ten Auf­schluss über die Gesamt­per­sön­lich­keits­ent­wick­lung und den indi­vi­du­el­len Lern­stand eines jewei­li­gen Kin­des.

Bezüg­lich der Schüler*innen, die einen fest­ge­stell­ten Bedarf an son­der­päd­ago­gi­scher Unter­stüt­zung haben, fin­det jähr­lich eine Über­ga­be­ver­an­stal­tung, initi­iert durch das Schul­amt der Stadt Bochum, statt, an der die Lehr­kräf­te der Son­der­päd­ago­gik der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te teil­neh­men.

Die zusam­men­ge­tra­ge­nen Infor­ma­tio­nen wer­den genutzt, um hin­sicht­lich der zukünf­ti­gen Klas­sen­zu­sam­men­set­zun­gen und Leh­rer­kon­stel­la­tio­nen sinn­ma­chen­de Ent­schei­dun­gen zu tref­fen. Die­se Koope­ra­ti­on wird in der 5. und 6. Klas­se fort-gesetzt, um an die in der Grund­schu­le erwor­be­nen Fähig­kei­ten, das anwend­ba­re Wis­sen und die Kom­pe­ten­zen sinn­voll anzu­knüp­fen und die­se zu erwei­tern.

Über­gang Grund­schu­le – Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te

vor der Ein­schu­lung
(Grund- & Gesamt­schu­le)
  • gegen­sei­ti­ge Besu­che und Hos­pi­ta­tio­nen
  • Besuch des Ken­nen­lern­tags am Ende der 4. Klas­se
  • Tag der offe­nen Tür aktiv gestal­ten
  • Abspra­chen bzgl der. Klas­sen­zu­sam­men­set­zun­gen

nach der Ein­schu­lung
(Grund- & Gesamt­schu­le)
  • Paten­schaf­ten mit Sechst­kläss­lern als direk­te Ansprech­part­ner
  • Acht­kläss­ler als Streit­schlich­ter
  • Neunt­kläss­ler als sog. Lern-Bud­dys
  • Tag der offe­nen Tür aktiv gestal­ten
  • Abspra­chen bzgl der Klas­sen­zu­sam­men­set­zun­gen
  • Lehrer*innen-Lehrer*innen-Sprechtag (LLS) – Tref­fen der Lehr­kräf­te der abge­ben­den und auf­neh­men­den Schu­le
  • Erpro­bungs­stu­fen­kon­fe­ren­zen 2x jähr­lich mit Grund­schul­lehr­kräf­ten
  • Abgleich der Grund­schul­lehr­plä­ne mit denen der Sekun­dar­stu­fe I in den Haupt­fä­chern
  • Kom­pe­tenz­er­war­tun­gen ver­glei­chen

nach der Ein­schu­lung
(Lehrer*innen & Schüler*innen)
  • Selbst­ein­schät­zungs­bö­gen Anfang / Ende der 5. Klas­se
  • Ein­schät­zungs­bö­gen als Ver­gleichs­in­stru­ment (Eltern/Lehrer*innen)
  • Sprach­för­de­rungs­kon­zep­te
  • Erpro­bungs­stu­fen­kon­fe­ren­zen 2x jähr­lich mit Grund­schul­lehr­kräf­ten
  • Abgleich der Grund­schul­lehr­plä­ne mit denen der Sekun­dar­stu­fe I in den Haupt­fä­chern
  • Kom­pe­tenz­er­war­tun­gen ver­glei­chen
  • Refle­xi­on des IST-Zustan­des


2. Über­gang von der Sekun­dar­stu­fe I in die Sekun­dar­stu­fe II

Wäh­rend es bei der Über­gangs­ge­stal­tung von Klas­se 4 zu Klas­se 5 in der Haupt­sa­che um päd­ago­gi­sche Ent­schei­dun­gen und die Koope­ra­ti­on der Lehr­per­so­nen geht, muss bei dem Über­gang in die Sekun­dar­stu­fe II die indi­vi­du­el­le Ein­be­zie­hung der Jugend­li­chen berück­sich­tigt wer­den.

Aus die­sem Grund wer­den in den Jahr­gän­gen 9 und 10 die Jugend­li­chen stär­ker mit ein­ge­bun­den, wenn es dar­um geht, ihnen einen rei­bungs­lo­sen Über­gang in die Sekun­dar­stu­fe II oder in einen Aus­bil­dungs­be­ruf (KAoA) zu ermög­li­chen. Gestützt wer­den die indi­vi­du­el­len Ent­wick­lungs- und Ent­schei­dungs­pro­zes­se der Jugend­li­chen durch aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen und Bera­tun­gen (Ein­zel- und Grup­pen­ge­sprä­che) sei­tens schu­li­scher Abtei­lungs­lei­ter, Stu­bos, Ober­stu­fen­ko­or­di­na­to­ren, außer­schu­li­scher Per­so­nen und Insti­tu­tio­nen (Agen­tur für Arbeit, AOK, Spar­kas­se, KI, IHK, etc.).

Der Unter­richt ori­en­tiert sich nicht nur an den Inhal­ten der Kern­lehr­plä­ne, son­dern auch an den ins­be­son­de­re von der Berufs­welt ein­ge­for­der­ten fach­über­grei­fen­den Kom­pe­ten­zen. Es steht damit nicht nur kogni­ti­ves und tech­ni­sches Wis­sen, son­dern auch das Ver­ste­hen von Dis­zi­pli­nen und Zusam­men­hän­gen im Vor­der­grund. Leh­ren und Ler­nen wird in selbst­stän­dig arbeits­fä­hi­gen Grup­pen voll­zo­gen und bezieht sich nicht nur auf Schüler*innen, son­dern auch auf die Inter­ak­ti­on zwi­schen Schüler*innen und Lehr­per­so­nen und somit auf das Gemein­schafts­er­leb­nis Ler­nen.

Selbst­stän­dig­keit, Selbst­tä­tig­keit und Selbst­re­gu­la­ti­on gel­ten glei­cher­ma­ßen für die Rol­le der Lehrer*innen wie für die der Schüler*innen. Durch den Dia­log, eine enge Koope­ra­ti­on mit ande­ren im Erzie­hungs- und Bil­dungs­pro­zess täti­gen Part­nern und dem Kon­takt zu loka­len außer­schu­li­schen Ein­rich­tun­gen (Arbeits­agen­tur Bochum, Betrie­ben der Wirt­schaft, des Hand­werks und des Han­dels, Trä­gern der Jugend­hil­fe, Migra­ti­ons­ver­bän­de) erhal­ten die Jugend­li­chen Ein­bli­cke in unter­schied­li­che Berei­che der Lebens- und Arbeits­welt und wer­den inten­siv und indi­vi­du­ell auf das Leben nach der Schu­le, auf den Über­gang in den Beruf oder wei­te­re voll­zeit­schu­li­sche Bil­dungs­we­ge (Stu­di­um) vor­be­rei­tet.

Da die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te sich an dem Lan­des­vor­ha­ben „Kein Abschluss ohne Anschluss – Über­gang Schu­le-Beruf in NRW“ betei­ligt, erhal­ten alle Schüler*innen von der Jahr­gangs­stu­fe 8 bis 10 auch eine sys­te­ma­ti­sche Stu­di­en- und Berufs­ori­en­tie­rung, die ihre indi­vi­du­el­len Anschluss­pla­nun­gen sichert und ent­spre­chen­de Ange­bo­te koor­di­niert.

Stan­dard­ele­men­te aus KAoA nach Jahrgängen
Jahr­gang 8: Jahr­gang 9: Jahr­gang 10:

Schu­li­sche Bera­tung

Im Rah­men der Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rung wer­den die Schüler*innen und ihre Eltern halb­jähr­lich mit Unter­stüt­zung von den Berufsberater*innen der Agen­tur für Arbeit vom Stu­bo und den Lehr­kräf­ten des Jahr­gangs­teams bera­ten.

Schüler*innen mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf wer­den unter Berück­sich­ti­gung ihrer Fähig­kei­ten beson­ders fokus­siert.


Betriebs­prak­ti­ka SI

In der Zeit nach den Herbst­fe­ri­en fin­det ein zwei­wö­chi­ges Schüler*innenbetriebspraktikum statt. Die Aus­wahl und die Bewer­bung um Prak­ti­kums­plät­ze wird eigen­ver­ant­wort­lich durch die Schüler*innen auf der Grund­la­ge des Unter­richts im Bereich des Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rungs­pro­zes­ses durch­ge­führt.

Schüler*innen mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf wer­den bedarfs­ori­en­tiert ange­lei­tet.


Betriebs­prak­ti­ka SI

In der Zeit vor den Herbst­fe­ri­en fin­det ein drei­wö­chi­ges Schüler*innenbetriebspraktikum statt. Aus­wahl und Bewer­bung obliegt der Eigen­ver­ant­wor­tung der Schüler*innen.

Schüler*innen mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf wer­den bedarfs­ori­en­tiert ange­lei­tet.


Bera­tung / Ori­en­tie­rung durch die Berufs­be­ra­tung der Agen­tur für Arbeit

Die Schüler*innen wer­den nach Bedarf durch die Berufsberater*innen der Arbeits­agen­tur infor­miert. Zwi­schen der Bera­tungs­fach­kraft und der Schu­le fin­det jähr­lich ein Abstim­mungs­ge­spräch zur Pla­nung der Berufs­ori­en­tie­rung statt.

Für Schüler*innen mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf ste­hen Fach­kräf­te der Reha-Bera­tung zur Ver­fü­gung.


Pra­xis­kur­se

Für Schüler*innen mit beson­de­rem För­der­be­darf wer­den ab Jahr­gangs­stu­fe 9 nach dem schu­li­schen Betriebs­prak­ti­kum von außer­schu­li­schen Bil­dungs­trä­gern Pra­xis­kur­se im Umfang von 24 Zeit­stun­den durch­ge­führt.


Reha-Bera­tung

Schüler*innen mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf wer­den in der Jahr­gangs­stu­fe 10 durch einen Reha-Bera­ter im Hin­blick auf die indi­vi­du­el­len ent­wick­lungs­be­zo­ge­nen Kom­pe­ten­zen beson­ders bera­ten.


Eltern­ar­beit

Die Eltern und Schüler*innen wer­den ab Jahr­gangs­stu­fe 8 wäh­rend des SELS über die geplan­ten Schwer­punk­te im Bereich der Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rung infor­miert.


Lang­zeit­prak­ti­kum

Zusätz­lich zum Betriebs­prak­ti­kum bie­tet das Lang­zeit­prak­ti­kum (jede Woche diens­tags) aus­ge­wähl­ten Schüler*innen auf frei­wil­li­ger Basis die Mög­lich­keit, trotz fach­li­cher bzw. per­sön­li­cher Schwie­rig­kei­ten, einen direk­ten Über­gang von der Schu­le in eine Aus­bil­dung zu errei­chen.


Koor­di­nier­te Über­gangs­ge­stal­tung mit Anschluss­ver­ein­ba­rung

Es ist vor­ge­se­hen, dass die Schüler*innen schrift­lich in einer Anschluss­ver­ein­ba­rung fest­hal­ten, wel­che Ent­schei­dung sie für ihren wei­te­ren Aus­bil­dungs­weg (Über­gang von der Schu­le in ein Stu­di­um / in eine Berufs­aus­bil­dung getrof­fen haben.

Die Anschluss­ver­ein­ba­rung soll auf den Ergeb­nis­sen der Poten­zi­al­ana­ly­se, der Berufs­fel­der­kun­dung und der Betriebs­prak­ti­ka basie­ren und mit allen betei­lig­ten Akteu­ren erar­bei­tet wer­den.

Schüler*innen mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf wer­den bedarfs­ori­en­tiert ange­lei­tet.


Port­fo­li­o­in­stru­ment

Ein­füh­rung des Berufs­wahl­pas­ses als ver­bind­li­ches Instru­ment des schu­li­schen Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rungs­pro­zes­ses.


Bewer­bungs­pha­se

Im Vor­feld des ers­ten Betriebs­prak­ti­kums in Jg. 9 wer­den die ein­zel­nen Schrit­te einer Bewer­bung im Fach­un­ter­richt ver­tieft (u. a. in den Fächern Berufs­ori­en­tie­rung, Deutsch, Arbeits­leh­re, Poli­tik) the­ma­ti­siert und ein­ge­übt. Die­ses wird auch im Berufs­wahl­pass doku­men­tiert.


Berufs­ein­stiegs­be­glei­tung

Die Berufs­ein­stiegs­be­glei­tung unter­stützt die aus­ge­wähl­ten Schüler*innen bei der Aus­bil­dungs­platz­su­che und beglei­tet sie auch noch bis zu einem hal­ben Jahr im Kon­text der Aus­bil­dung.


Poten­zi­al­ana­ly­se

Im 1. Halb­jahr des 8. Jahr­gangs wird von außer­schu­li­schen Trä­gern mit eigens dafür qua­li­fi­zier­tem, gen­der­sen­si­blem Per­so­nal eine ein­tä­gi­ge Poten­zi­al­ana­ly­se durch­ge­führt. Vor- und Nach­be­rei­tung hier­von fin­den in der Schu­le statt. Eltern und Berufs­be­ra­tung wer­den in die Maß­nah­me mit ein­be­zo­gen.


Berufs­ein­stiegs­be­glei­tung

Die­ses Ange­bot rich­tet sich an Schüler*innen, die zuver­läs­sig und enga­giert sind, aber im Hin­blick auf die Aus­bil­dungs­platz­su­che inten­si­ver vor­be­rei­tet und unter­stützt wer­den müs­sen.

Die Berufs­ein­stiegs­be­glei­tung ist frei­wil­lig und beginnt im letz­ten Pflicht­schul­jahr. Die Schu­le ent­schei­det in eige­ner päd­ago­gi­scher Ver­ant­wor­tung, wel­chen Schülern*innen eine Über­gangs­be­glei­tung ange­bo­ten wer­den soll.


Koor­di­nier­te Über­gangs­ge­stal­tung mit Anschluss­ver­ein­ba­rung

Es ist vor­ge­se­hen, dass die Schüler*innen schrift­lich in einer Anschluss­ver­ein­ba­rung fest­hal­ten, wel­che Ent­schei­dung sie für ihren wei­te­ren Aus­bil­dungs­weg (Über­gang von der Schu­le in ein Stu­di­um / in eine Berufs­aus­bil­dung getrof­fen haben.

Die Anschluss­ver­ein­ba­rung soll auf den Ergeb­nis­sen der Poten­zi­al­ana­ly­se, der Berufs­fel­der­kun­dung und der Betriebs­prak­ti­ka basie­ren und mit allen betei­lig­ten Akteu­ren erar­bei­tet wer­den.

Schüler*innen mit son­der­pä­da-gogi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf wer­den bedarfs­ori­en­tiert ange­lei­tet.


Berufs­fel­der­kun­dung

Im 2. Halb­jahr des 8. Jahr­gangs durch­lau­fen die Schüler*innen in 3 Tagen drei Berufs­fel­der in ver­schie­de­nen Betrie­ben. In Aus­ein­an­der­set­zung mit den Ergeb­nis­sen der Poten­zi­al­ana­ly­se reflek­tie­ren die Schüler*innen aus­ge­wähl­te Fähig­kei­ten durch rea­le betrieb­li­che Erfah­run­gen.


Port­fo­li­o­in­stru­ment

Die Schüler*innen doku­men­tie­ren im Ord­ner des Berufs­wahl­pas­ses, als ver­bind­li­ches Instru­ment des schu­li­schen Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rungs­pro­zes­ses, ihren indi­vi­du­el­len Über­gang von Schu­le zum Beruf.


Port­fo­li­o­in­stru­ment

Die Schüler*innen doku­men­tie­ren im Ord­ner des Berufs­wahl­pas­ses, als ver­bind­li­ches Instru­ment des schu­li­schen Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rungs­pro­zes­ses, ihren indi­vi­du­el­len Über­gang von Schu­le zum Beruf.

Schüler*nnen mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf (nach §14 AO-SF SchulG NRW) wer­den bei allen Stan­dards von KAoA hin­sicht­lich der Pro­zes­se zur Berufs­fin­dung von den mul­ti­pro­fes­sio­nel­len Teams der Schu­le, bestehend aus Sonderpädagog*innen, Klassenlehrer*innen und Fachlehrer*innen, sowie Schulsozialarbeiter*innen, unter Berück­sich­ti­gung ihrer indi­vi­du­el­len Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung und Stär­ken unter­stützt. Eine geziel­te Bera­tung erfolgt in Koope­ra­ti­on durch die Fach­ab­tei­lung der Reha-Bera­tung der Agen­tur für Arbeit.

Die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te ver­steht sich als Schu­le der Viel­falt. Auf der Basis kon­se­quen­ter Hete­ro­ge­ni­tät im Hin­blick auf Kom­pe­ten­zen und Fähig­kei­ten, Lern­ty­pen und Lern­ge­schwin­dig­kei­ten, Arbeits­ver­hal­ten, kul­tu­rel­le Hin­ter­grün­de und reli­giö­se Welt­sich­ten geht es um eine Lern­kul­tur mit metho­di­schen (Metho­den­kom­pe­tenz), sozia­len (Inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­ten­zen, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Team­fä­hig­keit, Sozi­al­kom­pe­tenz) und fach­li­chen Qua­li­fi­ka­tio­nen (fach­li­ches Wis­sen auch unter Gewähr-leis­tung gym­na­sia­ler Stan­dards), die den her­an­wach­sen­den Jugend­li­chen opti­ma­le Vor­aus­set­zun­gen für einen gelin­gen­den Über­gang in die mul­ti­kul­tu­rel­le und bil­dungs­dif­fe­ren­te Erwach­se­nen­welt bie­tet und Welt­of­fen­heit und Tole­ranz inten­diert.

Das Kon­zept die­ser inter­kul­tu­rel­len Erzie­hung basiert auf der Vor­stel­lung und dem Grund­ge­setz, dass die Kul­tu­ren und die Men­schen, die in ihnen leben, grund­sätz­lich gleich­wer­tig und gleich­be­rech­tigt sind. In die­sem Zusam­men­hang kön­nen alle von­ein­an­der ler­nen und sich in die­sem Ler­nen auch gegen­sei­tig berei­chern.

Da die jewei­li­ge Kul­tur des Ein­zel­nen aus­schlag­ge­bend für des­sen Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung, sein Selbst­ver­ständ­nis und sein Selbst­be­wusst­sein ist, geht es dar­um, Trans­pa­renz zu schaf­fen, zu infor­mie­ren und auf­zu­klä­ren. Die kul­tu­rel­le Viel­falt der am Schul­le­ben betei­lig­ten Akteu­re (Schü­ler­schaft und Lehr­kräf­te – ver­schie­de­ne Kul­tu­ren, Mut­ter­spra­chen und Reli­gio­nen) ist ein Spie­gel der Gesell­schaft und kann daher im Hin­blick auf inter­kul­tu­rel­les Mit­ein­an­der weg­wei­send sein.

Im Kon­text des Lern- und Lebens­orts Schu­le gilt es dahin­ge­hend Begeg­nun­gen in unter­schied­lichs­ten For­men zu schaf­fen, um Gemein­sam­kei­ten, aber auch Beson­der­hei­ten wider­zu­spie­geln und Per­spek­ti­ven für das Ler­nen mit und von­ein­an­der zu ent­wi­ckeln. Fol­gen­de Fak­to­ren sind dabei rele­vant:

  • Berück­sich­ti­gung des pri­mä­ren sozia­li­sa­to­ri­schen Milieus und der Kul­tu­ren, als Mög­lich­keit des akti­ven Han­delns und Aus­tau­sches zwi­schen den Ein­zel­nen ohne Defi­zit­zu­wei­sung.
  • Pro­jekt­wo­chen zur Inter­kul­tu­ra­li­tät mit reli­giö­sen und kul­tur­spe­zi­fi­schen The­men­stel­lun­gen, aber auch Gleich­stel­lungs- und Geschlech­ter­fra­gen durch Aktio­nen wie den Ball der Kul­tu­ren, das Koope­ra­ti­ons­pro­jekt Sozi­al­ge­ni­al – „Das Kon­zept der Sozia­len Erzie­hung“, das Pro­jekt „Frie­dens­stif­ter“, die Schul­ki­no­wo­chen, den Abra­ham-Pokal, der Teil­nah­me an „Schu­le ohne Ras­sis­mus“, dem Westend-pro­jekt, Mul­ti-Kul­ti Aktio­nen, den OMPAs und diver­se Unter­richts­gän­ge.
  • Spe­zi­fi­sche Sprach­för­der­kon­zep­te unter Berück­sich­ti­gung indi­vi­du­el­ler Beson­der­hei­ten (Mehr­spra­chig­keit, Deutsch als Zweit­spra­che).
  • Kom­pakt­för­de­rung – Deutsch als Ziel­spra­che (KF-DaZ) / För­der­band Deutsch als Zweit­spra­che (FB-DaZ).
  • Pro­jek­te zur För­de­rung inter­kul­tu­rel­ler Kom­pe­ten­zen (Sozia­les Ler­nen, Sport im Rah­men mul­ti­kul­tu­rel­ler Erzie­hung, Berufs­ori­en­tie­rung).
  • Will­kom­mens­fei­er für den neu­en Jahr­gang 5, Jahr­gangs­fahr­ten „Ein Pro­gramm macht Schu­le“, Advents­sin­gen, Akti­on Spen­den, Halb­zeit­fest, Spiel- und Sport­fest, Thea­ter­ta­ge, Pro­jekt Sprach­för­de­rung RuB, Pro­jekt Schu­le der Zukunft „Eine Welt“ / Unter­richts­pro­jekt Thea­ter, För­der­band Stär­ken­trai­ning, Klas­sen- und Jahr­gangs­fahr­ten, Sport­wo­che, High­light­tag.
  • Mul­ti­kul­tu­rel­le Bil­dung durch Lesen mit Lese­wett­be­werb, dem Lese­pro­jekt Anto­lin, Mär­chen aus aller Welt, Welt­tag des Buches, Lese­pa­ten Men­tor, Stadt­bü­che­rei, Stadt­bü­che­rei als Lern­ort, Schul­bi­blio­thek.
  • Kon­se­quen­te Über­gangs­be­glei­tung mit abge­ben­den (Grund­schu­len) und auf­neh­men­den (Berufs­kol­leg, Uni­ver­si­tä­ten, u.ä.) Schul- und Bil­dungs­sys­te­men.
  • Netz­werk­ar­beit „Schu­len im Team – Über­gän­ge in der Hete­ro­ge­ni­tät gestal­ten“ (Mer­ca­tor-Stif­tung)

Der Leh­rerfort- und Wei­ter­bil­dung kommt für die dau­er­haf­te Stär­kung der Leis­tungs­fä­hig­keit der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te eine bedeu­ten­de Rol­le zu. In der Haupt­sa­che geht es in die­sem Kon­text um die Erwei­te­rung und Unter­stüt­zung der fach­li­chen, metho­disch-didak­ti­schen und erzie­he­ri­schen Kom­pe­ten­zen und die Wei­ter­ent­wick­lung des Unter­richts und der Arbeit der Schu­le in ihrem Selbst­ver­ständ­nis als Lern- und Lebens­ort.

Aus­ge­hend vom Päd­ago­gi­schen Kon­zept der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te ist die Fort­bil­dungs­pla­nung für die Schul- und Qua­li­täts­ent­wick­lung und die Qua­li­täts­si­che­rung der schu­li­schen Arbeit von hoher Rele­vanz. Die im Schul­kon­zept beschrie­be­nen Erzie­hungs- und Bil­dungs­zie­le und die damit ver­bun­de­nen Ent­wick­lungs- und Ver­än­de­rungs­pro­zes­se müs­sen abge­stimmt sein mit der Fort­bil­dungs­pla­nung im Hin­blick auf eine schritt­wei­se Umset­zung.

Zur Pla­nung und Koor­di­na­ti­on schu­li­scher Fort­bil­dungs­ak­ti­vi­tä­ten müs­sen die aus dem Schul­pro­gramm begrün­de­ten Bedar­fe und indi­vi­du­el­len kol­le­gia­len Fort­bil­dungs­be­dürf­nis­sen mit­ein­an­der in Ein­klang gebracht wer­den, um eine erfolg­rei­che und moti­vie­ren­de Fort­bil­dungs­pla­nung für alle Betei­lig­ten zu ent­wi­ckeln. Die Fort­bil­dungs­pla­nung gehört laut Geschäfts­ver­tei­lungs­plan zum Auf­ga­ben­be­reich der Didak­ti­schen Lei­tung, die für die Pla­nung und Durch­füh­rung von inner­schu­li­schen Leh­rer­fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen, aber auch für die Infor­ma­ti­on über außer­schu­li­sche Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen und deren Koor­di­na­ti­on ver­ant­wort­lich ist.

Die Fort­bil­dungs­pla­nung der Gesamt­schu­le ori­en­tiert sich an fol­gen­den Schwer­punk­ten:

  • Stan­dard­si­che­rung Sekun­dar­stu­fe I und II
  • Unter­richts­ent­wick­lung auf der Basis indi­vi­du­el­le För­de­rung und For­de­rung
  • Erzie­hungs- und Bil­dungs­ar­beit im Kon­text des län­ge­ren gemein­sa­men Ler­nens / KAoA
  • Schul­ent­wick­lung

Aus die­sen Schwer­punk­ten ent­steht Fort­bil­dungs­be­darf in den Berei­chen indi­vi­du­el­ler aber auch grup­pen- bzw. gre­mi­en­be­zo­ge­ner Fort­bil­dun­gen, die jähr­lich unter Ein­be­zie­hung der Steu­er­grup­pe kon­kre­ti­siert wer­den müs­sen.

Nach der Durch­füh­rung von Fort­bil­dun­gen füh­ren die Teilnehmer*innen eine Eva­lua­ti­on im Hin­blick auf Qua­li­tät und Quan­ti­tät der Ver­an­stal­tung durch. Die­ses gilt sowohl für schul­in­ter­ne, als auch für schulex­ter­ne Fort­bil­dun­gen.

Dar­über hin­aus sind die an Fort­bil­dun­gen teil­neh­men­den Kolleg*innen ver­pflich­tet, zeit­nah Infor­ma­tio­nen über die Fort­bil­dungs­maß­nah­me in Form eines Berichts und gege­be­nen­falls das wei­ter­füh­ren­de Mate­ri­al an das Kol­le­gi­um, das Gre­mi­um, die Grup­pe oder das Team wei­ter­zu­ge­ben, in des­sen Arbeits­be­reich die Fort­bil­dungs­in­hal­te lie­gen, so dass die Fort­bil­dungs­er­geb­nis­se effek­tiv in die schu­li­sche Kon­zept­ar­beit ein­flie­ßen kann.

Xan­ten und mehr steht für unter­schied­lich akzen­tu­ier­te Schul- und Klas­sen­fahr­ten, die die Schüler*innen der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te im Lau­fe ihres Schul­le­bens mit­ma­chen kön­nen. Schul­fahr­ten sind von hoher Rele­vanz in der Erzie­hungs- und Bil­dungs­ar­beit der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te und sind ein­ge­bun­den in fach­li­che und the­ma­ti­sche Kon­tex­te des Unter­richts.

Ent­spre­chend der Richt­li­ni­en für Schul­wan­de­run­gen und Schul­fahr­ten (BASS 14 – 12 Nr. 2) sind in den ver­schie­de­nen Jahr­gän­gen Fahr­ten mit unter­schied­li­chen, alters­an­ge­mes­se­nen Schwer­punk­ten vor­ge­se­hen, um die sozia­le, poli­ti­sche und (inter-) kul­tu­rel­le Ent­wick­lung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler durch team­bil­den­de, sport­li­che und kul­tu­rel­le Akti­vi­tä­ten als Ergän­zung zum Unter­richt zu för­dern.

Die gemein­sa­men Erleb­nis­se in der Grup­pe för­dern das gegen­sei­ti­ge Ver­ste­hen, das koope­ra­ti­ve Umge­hen mit­ein­an­der und einen ver­ständ­nis­vol­len Umgang mit Diver­si­tät. Unter Anlei­tung ler­nen sie Schüler*innen ihre Frei­zeit aktiv aus­zu­fül­len und sinn­voll zu gestal­ten. Die im Unter­richt ver­mit­tel­ten Inhal­te wer­den real erfah­ren, es kommt zu bewuss­ten Aus­ein­an­der­set­zun­gen und somit zu einem grö­ße­ren Lern­ef­fekt. Die Fahr­ten wer­den im Unter­richt gemein­schaft­lich vor- und nach­be­rei­tet und gestal­ten sich damit als Unter­richt „vor Ort“.

Jahr­gang Moda­li­tä­ten Bezug zum Unter­richt
5 Jahr­gangs­fahrt in die nähe­re Umge­bung mit zwei Über­nach­tun­gen Fes­ti­gung der Klas­sen­ge­mein­schaft / Sozia­les Ler­nen
6 Jahr­gangs­fahrt nach Xan­ten His­to­ri­scher Schwer­punkt
8 Jahr­gangs­fahrt zur See mit bis zu vier Über­nach­tun­gen Natur­wis­sen­schaft­li­cher Schwer­punkt
9 Sprach­fahr­ten mit aus­ge­wähl­ten Schü­ler­grup­pen Sprach­li­cher und kul­tu­rel­ler Schwer­punkt
10 Ein­wö­chi­ge Abschluss­fahrt im Kon­text der Klas­sen­ge­mein­schaft Inter­kul­tu­rel­ler, sozi­al­po­li­ti­scher oder fach­in­halt­li­cher Schwer­punkt
12/13 Ein­wö­chi­ge Fahrt in einem der bei­den Leis­tungs­kur­se Inter­kul­tu­rel­ler, sozi­al­po­li­ti­scher oder fach­in­halt­li­cher Schwer­punkt

Die beson­de­ren Erfah­run­gen und päd­ago­gi­schen Mög­lich­kei­ten, die durch Schul­fahr­ten ermög­licht wer­den, kön­nen nicht zeit­lich fest­ge­legt wer­den und sind mit der Schul­lei­tung abzu­spre­chen.

Neben den mehr­tä­gi­gen Fahr­ten zu unter­schied­li­chen Lern­or­ten gibt es auch Sport­pro­jek­te, die Teil­nah­me an Sport­wett­kämp­fen, den Vor­le­se­wett­be­werb, regio­nal aus­ge­schrie­be­ne Umwelt­wett­be­wer­be, über­re­gio­na­le kul­tu­rel­le Wett­be­wer­be und vie­les mehr.

Durch die Teil­nah­me an Wett­be­wer­ben, soll den Schüler*innen eine über den Unter­richt hin­aus­ge­hen­de Mög­lich­keit eröff­net wer­den, sich inten­siv mit neu­en Fra­ge­stel­lun­gen und Inhal­ten zu beschäf­ti­gen, Talen­te außer­halb von Schu­le zu ent­wi­ckeln und das eige­ne Selbst­be­wusst­sein zu stär­ken. Rück­wir­kend auf die Schu­le ent­steht dadurch eine stär­ke­re Aus­prä­gung des Wir-Gefühls und die Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Schul­sys­tem.

Da sich die heu­ti­ge Gesell­schaft zuneh­mend mul­ti­kul­tu­rell ent­wi­ckelt, legt die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te viel Wert dar­auf, die inter­kul­tu­rel­len Kom­pe­ten­zen der Schüler*innen dahin­ge­hend aus­zu­bil­den, dass das Fremd­spra­chen­ler­nen und der erzie­he­ri­sche Aspekt des sozia­len Umgangs, aber auch der kom­mu­ni­ka­ti­ve Aspekt der Ver­stän­di­gung über die Fremd­spra­che initi­iert wird. In die­sem Kon­text wer­den daher 5 Kom­pe­tenz­be­rei­che im Fremd­spra­chen­un­ter­richt beson­ders akzen­tu­iert:

  • Hör­ver­ste­hen (Lis­tening),
  • Lesen (Rea­ding),
  • sinn­haf­tes Über­set­zen (Media­ti­on),
  • Schrei­ben (Wri­ting) und
  • Spre­chen (Spea­king).

Der Fremd­spra­chen­un­ter­richt wird dem­entspre­chend mög­lichst abwechs­lungs­reich und mul­ti­me­di­al gestal­tet. Sowohl Tex­te, als auch Bil­der­ge­schich­ten, Hör­ver­ste­hens­dia­lo­ge, Lie­der zum Mit­sin­gen, Vide­os und vie­les mehr kom­men zum Ein­satz. Ziel ist es, den Schü­le­rin­nen und Schü­lern die Freu­de an der Fremd­spra­che zu ver­mit­teln und ihnen das Selbst­be­wusst­sein mit­zu­ge­ben die­se anzu­wen­den.

Die ers­te Fremd­spra­che der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te Eng­lisch knüpft an den Unter­richt in der Grund­schu­le an. Wie im Kern­cur­ri­cu­lum vor­ge­se­hen steht das Spre­chen im Vor­der­grund. Den Schüler*innen soll auf ver­schie­dens­ten Wegen die Angst davor genom­men wer­den, sich in der Fremd­spra­che aus­zu­drü­cken und sie sol­len sich trau­en, sich auf Eng­lisch ein­fach aus­zu­pro­bie­ren.

Begin­nend mit Klas­se 5 fin­det jähr­lich anstel­le einer Klas­sen­ar­beit eine münd­li­che Prü­fung statt, um die Schüler*innen so best­mög­lich an die obli­ga­to­ri­sche münd­li­che Prü­fung im letz­ten Jahr der Sekun­dar­stu­fe I her­an­zu­füh­ren.

Im Rah­men des Eng­lisch­un­ter­richts wer­den die Schüler*innen auf die­se beson­de­re Form der Leis­tungs­über­prü­fung vor­be­rei­tet, indem sie bei­spiels­wei­se in Klein­grup­pen klei­ne All­tags­si­tua­tio­nen ein­üben und die­se vor der Klas­se vor­stel­len. Dabei soll die Fähig­keit im Bereich der Aus­spra­che gezielt und inten­siv, beson­ders über authen­ti­sches Mate­ri­al zum Hör­ver­ständ­nis, unter­stützt wer­den. Der Auf- und Aus­bau des Schrift­sprach­er­werbs ori­en­tiert sich inhalt­lich, sprach­lich und metho­disch an den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­dürf­nis­sen und den indi­vi­du­el­len Fähig­kei­ten.

Eine zusätz­li­che Moti­va­ti­on ver­su­chen die Lehr­kräf­te der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te durch die Teil­nah­me an dem euro­pa­wei­ten Eng­lisch­wett­be­werb „Big Chal­len­ge“ zu errei­chen. Die Schüler*innen erhal­ten die Gele­gen­heit sich zuhau­se oder auch in der Schu­le mit­tels Inter­net und Smart­pho­ne spie­le­risch auf die­sen Wett­be­werb vor­zu­be­rei­ten (hier­bei konn­ten bereits eini­ge wirk­li­che gute Leis­tun­gen erzielt wer­den, u.a. Platz 6 aller teil­neh­men­den Sechst­kläs­ser aus NRW).

Den Schüler*innen der obe­ren Jahr­gän­ge bie­tet sich die Mög­lich­keit im Rah­men des Wahl­pflicht­an­ge­bots II den Kurs „Eng­lish to go“ zu bele­gen, in wel­chem sie geschrie­be­nes und gespro­che­nes All­tags­eng­lisch anhand ver­schie­dens­ter Schreib- und Sprech­an­läs­se anwen­den und so ihre Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit in der eng­li­schen Spra­che noch wei­ter aus­bau­en kön­nen.

Je nach Inter­es­se kön­nen die Schüler*innen zum Ende der Klas­se 10 das inter­na­tio­nal aner­kann­te Cam­bridge „First Cer­ti­fi­ca­te in Eng­lish“ able­gen, mit wel­chem sie spä­ter bei Bewer­bun­gen nach­wei­sen kön­nen, dass ihre Eng­lisch­kennt­nis­se der Stu­fe B1 des Gemein­sa­men Euro­päi­schen Refe­renz­rah­mens für Spra­chen ent­spre­chen.

Ab Jahr­gang 6 haben die Schüler*innen die Mög­lich­keit Spa­nisch als zwei­te Fremd­spra­che im Kon­text des Wahl­pflicht­un­ter­richts I zu wäh­len. Am Ende des Schul­jah­res steht dann die Ent­schei­dung an, ob die­se Spra­che als zwei­te für das Abitur ver­bind­li­che Fremd­spra­che wei­ter­ge­führt wird oder ob statt­des­sen ein Fach aus dem Wahl­pflicht­be­reich Natur­wis­sen­schaf­ten, Dar­stel­len und Gestal­ten oder Arbeits­leh­re gewählt wird.

Damit die Schüler*innen bezüg­lich die­ser wich­ti­gen Ent­schei­dung die rich­ti­ge Wahl tref­fen, wer­den sie und ihre Eltern durch Lern­ent­wick­lungs­ge­sprä­che auch im Rah­men von SELS, einem the­ma­ti­schen Eltern­abend und indi­vi­du­el­len Bera­tungs­ge­sprä­chen unter­stützt.

Eine wei­te­re Wahl einer Fremd­spra­che ist noch ein­mal in der Jahr­gangs­stu­fe 8 im Rah­men des des Wahl­pflicht­be­reichs II mög­lich. Hier wer­den in der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te die Fächer Fran­zö­sisch oder Latein ange­bo­ten, die ver­bind­lich bis zum Ende der Jahr­gangs-stu­fe 10 belegt wer­den müs­sen.

Das Spra­chen­an­ge­bot der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te ist der­art viel­fäl­tig aus­ge­rich­tet, um den Schü­le­rin­nen und Schü­lern ein mög­lichst chan­cen­rei­ches Ler­nen für das spä­te­re Leben zu ermög­li­chen. In einem gemein­sa­men Euro­pa und einer glo­ba­li­sier­ten Welt sind Fremd­spra­chen­kennt­nis­se zur Kom­mu­ni­ka­ti­on im beruf­li­chen und pri­va­ten Leben wich­ti­ger denn je.

Nicht nur Schüler*innen, die das Abitur anstre­ben, son­dern auch die­je­ni­gen, die nach Klas­se 10 eine Berufs­aus­bil­dung ergrei­fen möch­ten, sol­len daher die Mög­lich­keit haben, neben Eng­lisch in min­des­tens einer wei­te­ren rele­van­ten Fremd­spra­che Kennt­nis­se zu erwer­ben, um ihre Berufs­aus­sich­ten zu ver­bes­sern.

Des­halb besteht in der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te die Mög­lich­keit zusätz­lich zu Eng­lisch, Unter­richt in den bei­den wei­te­ren wich­ti­gen Han­dels- und Wirt­schafts­spra­chen Deutsch­lands Spa­nisch in Jahr­gang 6 oder Fran­zö­sisch in Jahr­gang 8 zu wäh­len. Die­se bei­den Fremd­spra­chen wer­den eben­falls aus­ge­rich­tet wie der Eng­lisch­un­ter­richt, näm­lich als moder­ner Fremd­spra­chen­un­ter­richt für jun­ge Lerner*innen.

Durch das Anwen­den der funk­tio­nel­len Ein­spra­chig­keit und die Ver­mitt­lung durch Lehr­kräf­te, die als Mut­ter­sprach­ler „Sprach­vor­bil­der“ und kom­pe­ten­te Lern­be­glei­ter sind, wird der Fremd­spra­chen­un­ter­richt real, authen­tisch und wirk­sam.

Die Fokus­sie­rung auf die Münd­lich­keit, die Ganz­heit­lich­keit, die Schüler*innenmotivation und das selbst­ge­steu­er­te Ler­nen, ermög­licht den Schüler*innen im Vor­der­grund des Fremd­spra­chen­un­ter­rich­tes zu ste­hen, um Schritt für Schritt ihr Ler­nen auto­nom und eigen­stän­dig zu gestal­ten.

Die Sprach­prü­fun­gen DELE (Diplo­mas de Español como Len­gua Extran­je­ra) ‑DELF (Diplôme d’Etu­des en Lan­gue Française), die an der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te zu erwer­ben sind, sind Zer­ti­fi­ka­te auf unter­schied­li­chen Niveau­stu­fen (zum Bei­spiel A1, A2, B1,B2), die welt­weit aner­kannt sind und beschei­ni­gen, dass die Inhaber*innen über eine bestimm­te Niveau­stu­fe in den Berei­chen des Hör- und Lese-ver­ste­hens, des Schrei­bens und der Sprech­fer­tig­keit der jewei­li­gen Spra­che ver­fü­gen.

Die Schüler*innen berei­ten sich in einem OMPA auf die ver­schie­de­nen Prü­fungs­tei­le vor, bevor sie sich am zen­tral fest­ge­leg­ten Ter­min jeweils im Herbst oder Früh­jahr eines Jah­res zur Prü­fung ein­fin­den. Die schrift­li­che Prü­fung umfasst Auf­ga­ben zum Schrei­ben sowie zum Hör- und Lese­ver­ste­hen. In der münd­li­chen Prü­fung füh­ren die Schüler*innen ca. 10 Minu­ten lang ein Gespräch mit einem/ einer ihnen unbe­kann­ten Prüfer*in, meist einem/ einer Muttersprachler*in bzw. mit unserem/ unse­rer schul­in­ter­nen Prüfer*in.

Als Prü­fungs­zen­trum für die Exter­nen Sprach­prü­fun­gen DELE und DELF legen die Schüler*innen die­se Prü­fung ent­we­der in der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te bezie­hungs­wei­se abwech­selnd in Part­ner­schu­len in Bochum ab.

Dem­ge­gen­über besteht an der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te in Jahr­gangs­stu­fe 8 auch die Mög­lich­keit als zwei­te oder drit­te Fremd­spra­che Latein zu wäh­len, die Mut­ter­spra­che Euro­pas. Selbst im Eng­li­schen stam­men ca. 60% aller Wör­ter aus dem Latei­ni­schen. Bei Ita­lie­nisch, Spa­nisch und Fran­zö­sisch ist der Pro­zent­satz noch deut­lich höher.

Latein ist für die Schüler*innen beson­ders inter­es­sant, die viel­leicht spä­ter ein­mal das Abitur machen wol­len und ein Stu­di­um anstre­ben, denn es gibt immer noch vie­le Stu­di­en­fä­cher, für die das „Lati­num“ eine Zugangs­be­rech­ti­gung dar­stellt.

Beginnt man ab Klas­se 8 mit der Fremd­spra­che Latein, so muss man sie min­des­tens bis zum Ende der Klas­se 11 bele­gen, um bei aus­rei­chen­den Leis­tun­gen damit die zwei­te für das Abitur ver­bind­li­che Fremd­spra­che abzu­de­cken, oder um bis zum Ende der Klas­se 12 das Lati­num zu erhal­ten.

Die latei­ni­sche Spra­che ist für all die­je­ni­gen Schüler*innen beson­ders geeig­net, die nicht gern in einer Fremd­spra­che erzäh­len oder Pro­ble­me mit der Aus­spra­che haben.

Der moder­ne Latein­un­ter­richt ist viel­fäl­tig und metho­disch facet­ten­reich. Er hilft, die Gram­ma­tik in der deut­schen Spra­che bes­ser zu ver­ste­hen. Von die­sem Wis­sen kann man auch im Fach Deutsch pro­fi­tie­ren, um so mög­li­cher­wei­se auch die Fach­no­te in Deutsch zu ver­bes­sern.

Im Zen­trum des Unter­richts steht das Über­set­zen latei­ni­scher Tex­te. Dar­über hin­aus för­dert und for­dert der Umgang mit der latei­ni­schen Spra­che das genaue Lesen und ver­bes­sert die all­ge­mei­ne Lese­kom­pe­tenz. Die Schüler*innen ler­nen Fremd­wör­ter und All­tags­be­grif­fe von ihrem Ursprung her bes­ser zu ver­ste­hen. Sie erhal­ten eine „klas­si­sche Bil­dung“, die sie befä­higt, sich dif­fe­ren­ziert und umfas­send mit Kul­tur, Kunst, Lite­ra­tur, Staats­theo­rien, Phi­lo­so­phie und Reli­gi­on aus­ein­an­der­zu­set­zen.

Die Schüler*innen kön­nen damit in der Sekun­dar­stu­fe I in bis zu drei Fremd­spra­chen unter­rich­tet wer­den. Durch die Viel­sei­tig­keit der The­men- und Metho­den­wahl wird Freu­de am Umgang mit der Spra­che eben­so geweckt, wie die Neu­gier auf den All­tag und die Kul­tur ande­rer Län­der.

Von daher setz­ten die Schüler*innen sich im Rah­men des Fremd­spra­chen­un­ter­richts auch mit Inhal­ten über die Kul­tur der Ziel­spra­che (zum Bei­spiel zu Fes­ten und Bräu­chen) und kon­tras­tie­ren­den Mate­ria­li­en zur „frem­den“ Kul­tur und der eige­nen Kul­tur aus­ein­an­der. Bei der Wahr­neh­mung des Frem­den spielt die gleich­zei­ti­ge Wahr­neh­mung des Ver­trau­ten eine zen­tra­le Rol­le, denn in das Ver­trau­te neue Infor­ma­tio­nen und Ein­drü­cke ein­zu­ord­nen und in Bezie­hung mit­ein­an­der zu set­zen, dar­in liegt nicht nur der ange­streb­te Lern­zu­wachs, son­dern auch die Mög­lich­keit inter­kul­tu­rel­le Diver­si­tät zu erfah­ren, Empa­thie für Men­schen aus ande­ren Kul­tu­ren zu ent­wi­ckeln und inter­kul­tu­rel­le Wer­te auf- und aus­zu­bau­en.

In der Sekun­dar­stu­fe II bie­tet die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te neu ein­set­zend ab Jahr­gangs­stu­fe 11 das Fach Spa­nisch an. Die Teil­nah­me ist ver­pflich­tend für alle Schüler*innen, die in der Sekun­dar­stu­fe I kei­ne zwei­te Fremd­spra­che erlernt haben und die All­ge­mei­ne Hoch­schul­rei­fe anstre­ben. Der Spa­nisch­un­ter­richt wird in den Jahr­gangs­stu­fen 11–13 jeweils in einem vier­stün­di­gen Grund­kurs unter­rich­tet und die Schüler*innen kön­nen die­ses Fach als schrift­li­ches oder münd­li­ches Abitur­fach wäh­len.

Für weni­ger sprach­be­gab­te Schüler*innen, die die gym­na­sia­le Ober­stu­fe besu­chen möch­ten, bie­tet es sich an, in der Sekun­dar­stu­fe I vor­zugs­wei­se mit der zwei­ten Fremd­spra­che zu begin­nen, da sie ansons­ten in der gym­na­sia­len Ober­stu­fe neben den übri­gen Anfor­de­run­gen der Sekun­dar­stu­fe II sich auch noch auf einen erfolg­rei­chen Abschluss der zwei­ten Fremd­spra­che bis zur Jahr­gangs­stu­fe 13 kon­zen­trie­ren müs­sen.

Auch ent­steht durch die Bele­gung und das Abschlie­ßen der zwei­ten Fremd­spra­che bis zum Ende der Jahr­gangs­stu­fe 11 eine grö­ße­re Wahl­frei­heit für den Kurs­un­ter­richt in den Jahr­gän­gen 12 und 13 der Sekun­dar­stu­fe II (gym­na­sia­le Ober­stu­fe).

Z – Zukunft

Die Fra­ge „Schu­le und was dann?“ ist bei Jugend­li­chen aller Genera­tio­nen ver­hasst. Den­noch geht es dar­um, rela­tiv früh­zei­tig kla­re Vor­stel­lun­gen von der eige­nen schu­li­schen und beruf­li­chen Zukunft zu ent­wi­ckeln.

Die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te, die alle Abschlüs­se der Sekun­dar­stu­fe I und II ver­mit­telt, bemüht sich durch eine ab Klas­se 5 im Rah­men von KAoA ein­set­zen­de Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rung, den Schüler*innen, aber auch den Eltern und Erzie­hungs­be­rech­tig­ten Per­spek­ti­ven und Ori­en­tie­rung im Dschun­gel der Viel­zahl von Aus­bil­dungs­be­ru­fen und Stu­di­en­gän­gen auf­zu­zei­gen.

Vie­les ist mög­lich, aber wie wählt man den zukünf­ti­gen Beruf aus?

Von Rele­vanz ist hier­bei sicher­lich die Erkennt­nis, dass neben dem Eltern­haus der Schu­le eine wich­ti­ge Bedeu­tung zukommt, der sich die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te bewusst ist und sich durch viel­fäl­ti­ge indi­vi­du­el­le Ange­bo­te und Maß­nah­men stellt.

Der Pro­zess der Ent­schei­dung über die eige­ne Zukunft fällt in eine Zeit, in der die Schüler*innen sich natur­ge­mäß von ihren Eltern abna­beln. Des­halb ist der Ein­fluss der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten begrenzt. Bedeu­tend sind mehr die Peer­groups, aber auch schu­li­sche Ver­trau­ens­per­so­nen, außer­schu­li­sche Berater*innen und jun­ge Men­schen, die vor­bild­mä­ßig Ein­bli­cke in Berufs- und Lebens­welt durch das eige­ne Schick­sal geben kön­nen.

Von daher bie­tet die Gesamt­schu­le GBM für die Jugendlichen/ jun­gen Erwach­se­nen vie­le, sehr unter­schied­lich akzen­tu­ier­te Ein­bli­cke in die Berufs­welt an. Den­noch darf man aber auch nicht unter­schät­zen, dass Berufs­ori­en­tie­rung bereits in der vor­pu­ber­tä­ren Zeit, in wel­cher die Ein­fluss­mög­lich­kei­ten noch grö­ßer und zum Teil sub­ti­ler sind, beginnt.

In die­ser Zeit geht es dar­um, Schüler*innen und Schü­lern die Berufs- und Lebens­welt in ande­rer Form näher zu brin­gen. Zahl­rei­che Infor­ma­tio­nen und Pra­xis­ein­bli­cke sind dabei unver­zicht­bar, um ein Gefühl dafür zu bekom­men, wel­che Talen­te und Bega­bun­gen, gepaart mit Inter­es­sen einem gege­ben sind und wo die reel­len Fähig­kei­ten und Mög­lich­kei­ten lie­gen. Ergänzt wird dies durch ent­spre­chen­de ziel­ori­en­tier­te Lebens- und kom­pe­tenz­ori­en­tier­te Unter­richts­in­hal­te:

Jahr­gän­ge Fach­li­che Ori­en­tie­rung Berufs­ori­en­tie­rung

5/6

Haus­auf­ga­ben effek­tiv
  • Mind-Map­ping
  • Ler­nen ler­nen
  • Effek­tiv ler­nen
  • Lese­tech­nik
  • Markieren/Strukturieren
  • münd­li­che /schriftliche Prä­sen­ta­tio­nen
  • dif­fe­ren­zier­te Klas­sen­ar­bei­ten
  • För­der­pla­n­ar­beit in den Kern­fä­chern

Ab Jg. 5: Girls Day

7/8

Zen­tra­le Lern­stands­er­he­bun­gen in der Jahr­gangs­stu­fe 8 zur Fest­stel­lung der indi­vi­du­el­len Lern- und För­der­be­dar­fe der Schüler*innen in den Kern­fä­chern mit dem Zweck der Wei­ter­ent­wick­lung des dif­fe­ren­zier­ten Unter­richts und als Grund­la­ge für eine sys­te­ma­ti­sche Schul- und Unter­richts­ent­wick­lung
  • Poten­ti­al­ana­ly­se (Jg. 7)
  • Ab Jg. 8:
    • 2 x 1 Woche Betriebs­prak­ti­kum in ver­schie­de­nen Arbeits­be­rei­chen
    • an 5 Tagen ver­schie­de­ne Betriebs­be­sich­ti­gun­gen / DASA
    • Berufs­ori­en­tie­rungs­camp mit indi­vi­du­el­len Kom­pe­tenz­fest-stel­lungs­ver­fah­ren
    • Back­stage
    • Berufs­wahl­pass

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Der auf der Basis der Dia­gnos­tik geplan­te För­der­un­ter­richt zielt ins­be­son­de­re auf die Wei­ter­ent­wick­lung und Sicher­stel­lung der Kom­pe­ten­zen in den Kern­fä­chern, die für eine erfolg­rei­che Mit­ar­beit in der Sekun­dar­stu­fe II erfor­der­lich sind.

Er ersetzt nicht Auf­ga­ben des Regel­un­ter­richts, son­dern geht fle­xi­bel und gezielt auf die För­der­be­dar­fe der Schüler*innen ein.

Die jewei­li­gen Fach­kon­fe­ren­zen tref­fen die Ent­schei­dung über die fach­li­chen Schwer­punk­te und die inhalt­li­che Aus­ge­stal­tung
  • 3 Wochen Betriebs­prak­ti­kum
  • an 3 Tagen ver­schie­de­ne Betriebs­be­sich­ti­gun­gen
  • DASA-Besuch
  • Inten­si­ve­re Kon­takt­auf­nah­me mit Agen­tur für Arbeit Bochum / BIZ-Besuch
  • Regel­mä­ßi­ge, indi­vi­du­el­le Bera­tungs­ge­sprä­che durch Berufs­be­ra­ter in der Schu­le
  • Berufs­ori­en­tie­rung durch
    • Qual­li-Dal­li
    • Berufs­bil­dungs­mes­se
    • Back­stage
    • Berufs­wahl­pass

Die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te bie­tet dar­über hin­aus auch Instru­men­te wie die Poten­zi­al­ana­ly­se, den Berufs­na­vi­ga­tor und ande­rer Assess­ments an, die ent­spre­chen­de Hil­fe­stel­lung in Bezug auf eine Selbst­bild-Fremd­bild-Ana­ly­se geben.

Rele­vant ist in die­sem Kon­text sicher­lich auch die kon­ti­nu­ier­li­che und ver­trau­ens­vol­le Beglei­tung der Schüler*innen in der Sekun­dar­stu­fe I durch die bei­den Klas­sen­lei­tun­gen. In einem siche­ren Umfeld mit ent­spre­chen­den Erzie­hungs- und Bil­dungs­an­ge­bo­ten kön­nen Schüler*innen und Schü­ler Lern- und Lebens­kom­pe­ten­zen ent­wi­ckeln, wie Eigen­in­itia­ti­ve und Team­fä­hig­keit, aber auch sozia­les Enga­ge­ment und Umgang mit Hete­ro­ge­ni­tät, um sich in einer glo­ba­li­sier­ten, ver­netz­ten, aber auch kri­sen­ge­schüt­tel­ten Welt zurecht­zu­fin­den, ihre indi­vi­du­el­len Bil­dungs­chan­cen opti­mal aus­zu­nut­zen und ihre eige­ne Zukunft aktiv best­mög­lich zu gestal­ten.

Aktu­ell

Gruß­wort an die Schul­ge­mein­de, Okto­ber 2020

Lie­be Schul­ge­mein­de gemein­sam haben wir die ers­ten acht Wochen Schu­le im Prä­senz­un­ter­richt geschafft. Mit etwas Ban­gen star­te­ten wir am 12. August 2020 in die­ses Schul­jahr. Vie­le Vor­keh­run­gen, Schutz­maß­nah­men und Hygie­never­ord­nun­gen

Pri­va­te Rei­sen in Covid-19-Risi­­ko­­ge­­bie­­te, Okto­ber 2020

Infor­ma­tio­nen des Minis­te­ri­ums für Schu­le und Bil­dung des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len zu Ver­pflich­tun­gen von Schüler*innen und Lehr­kräf­ten bei der Rück­kehr nach Deutsch­land sowie schul­recht­li­chen und dienst­recht­li­chen Kon­se­quen­zen. Die­ses Doku­ment zur Ansicht

Wenn mein Kind zuhau­se erkrankt: Eltern­in­fo in meh­re­ren Spra­chen

Noch vor dem Betre­ten der Schu­le muss bereits im Eltern­haus abge­klärt wer­den, ob Schüler*innen Sym­pto­me einer COVID-19-Erkran­kung auf­wei­sen. Soll­ten ent­spre­chen­de Sym­pto­me fest­ge­stellt wer­den, dann ist eine ärzt­li­che Unter­su­chung abso­lut not­wen­dig.

Aus­wir­kun­gen des Warn­streiks (06.10.2020) auf Bochu­mer Schu­len

Sehr geehr­te Damen und Her­ren, am gest­ri­gen Don­ners­tag habe ich von den Gewerk­schaf­ten ver.di und Kom­ba die Infor­ma­ti­on erhal­ten, dass am kom­men­den Diens­tag (06.10.2020) die Tarif­be­schäf­tig­ten der Stadt Bochum zu

Warn­streiks bei der BOGESTRA am Diens­tag, dem 29. Sep­tem­ber 2020

Lie­be Schü­le­rin­nen und Schüler,sehr geehr­te Eltern und Erzie­hungs­be­rech­tig­te, auf­grund der Warn­streiks im Öffent­li­chen Dienst am 29.09.20 fin­det an die­sem Tag kein Bus- und Bahn­ver­kehr der BOGESTRA statt. Bit­te beach­ten Sie

Micro­soft Office 365 für die Schüler*innen der GBM, Sep­tem­ber 2020

Die Her­aus­for­de­run­gen des Distanz­un­ter­richts in den Wochen vor den Som­mer­fe­ri­en auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie hat­ten deut­lich gemacht, dass der Ein­satz digi­ta­ler Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­di­en künf­tig ein unver­zicht­ba­res Ele­ment zeit­ge­mä­ßen Unter­richts sein

Mas­ken­ge­bot an Bochu­mer Schu­len, August / Sep­tem­ber 2020

Bochum, 3. Sep­tem­ber 2020 Lie­be Schul­ge­mein­de, in den ver­gan­ge­nen Tagen haben wir zahl­rei­che Gesprä­che mit Schü­le­rin­nen und Schü­lern, Eltern und Erzie­hungs­be­rech­tig­ten, sowie Leh­re­rin­nen und Leh­rern und ande­ren an der Schu­le

Ein­schu­lung der Klas­sen 5, August 2020

Herz­lich will­kom­men! So hieß es an einem schö­nen Som­mer­tag zu Beginn des Schul­jah­res 2020/21 für die Schüler*innen unse­res neu­en Fün­fer­jahr­gangs, die dar­auf­hin Ein­zug in ihre Klas­sen­räu­me an unse­rem Schul­stand­ort Gah­len­sche

Das Schul­jahr 2020/21 beginnt, August 2020

Lie­be Schul­ge­mein­de, die Feri­en nei­gen sich dem Ende und wir berei­ten der­zeit das neue Schul­jahr vor. Wir hof­fen, Sie sind gesund und haben die Anstren­gun­gen und Unsi­cher­hei­ten der ver­gan­ge­nen Mona­te

Gruß­wort an die Schul­ge­mein­de, Juni 2020

Lie­be Schul­ge­mein­de, nur noch ein paar Tage und das Schul­jahr ist schon wie­der zu Ende. Eigent­lich begin­nen nun die „schöns­ten Wochen des Jah­res“: Die Som­mer­fe­ri­en! Das ist auch in die­sem

Neu­es im Schul­jahr 2020/21, Juni 2020

Seit Mona­ten hält die Coro­na-Pan­de­mie die Welt und auch das Schul­sys­tem in Atem. Schüler*innen, Eltern und Erzie­hungs­be­rech­tig­te sowie Lehr­kräf­te haben sich zunächst der Her­aus­for­de­rung des Distanz­un­ter­richts, dann eines Prä­senz­un­ter­richts mit

Abschluss­fei­er der Klas­sen 10, 19. Juni 2020

Die Bil­der der Abschluss­fei­ern sind online! Hier kli­cken und die Ein­ga­be des bekann­ten Pass­worts führt in den Down­load-Bereich des Jahr­gangs 10. An einem son­ni­gen Som­mer­tag im Juni ent­lie­ßen wir einen

Unter­richt ab Mon­tag, 18. Mai 2020

Die fol­gen­den Infor­ma­tio­nen wer­den lau­fend ergänzt … Inhalt Ent­las­sung der Klas­sen 10 Zeug­nis­aus­ga­be Unter­richt der Jahr­gän­ge 8, 9 und 10 Unter­richt der Jahr­gän­ge 5, 6 und 7 Unter­richts­ma­te­ri­al Hygie­ne­maß­nah­men Bera­tungs­stel­len

Öff­nung der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­­­te für alle Jahr­gän­ge ab dem 11. Mai 2020

Lie­be Schüler*innen,sehr geehr­te Eltern und Erzie­hungs­be­rech­tig­te, auf­grund des am 07. Mai 2020 gefass­ten Beschlus­ses des Lan­des NRW und des Minis­te­ri­ums für Schu­le und Bil­dung kön­nen wir ab Mon­tag, 11. Mai

Wie­der­auf­nah­me des Schul­be­triebs an der GBM, April 2020

Lie­be Eltern und Erzie­hungs­be­rech­tig­te, wir haben mit der Bezirks­re­gie­rung Arns­berg, der Stadt Bochum und durch schul­in­ter­ne Rege­lun­gen die Wie­der­auf­nah­me des Unter­richts für den Jahr­gang 10 ver­ant­wor­tungs­voll im Rah­men sozia­ler Distanz,

Infor­ma­tio­nen zum Schul­be­trieb bis zum 30. April

Lie­be Schul­ge­mein­de, ab dem 20.04.2020 kön­nen wir gemäß der gest­ri­gen 15. Mail des Minis­te­ri­ums für Schu­le und Bil­dung des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len die kon­kre­te Pla­nung und Umset­zung der schritt­wei­sen Wie­der­auf­nah­me des

Wie­der­auf­nah­me des Schul­be­triebs, April 2020

Lie­be Schü­le­rin­nen und Schüler,sehr geehr­te Eltern und Erzie­hungs­be­rech­tig­te, wie Sie/Ihr sicher­lich den Medi­en bereits ent­nom­men haben/habt, hat das Minis­te­ri­um für Schu­le und Bil­dung NRW ange­ord­net, dass ab dem 4. Mai

Ange­bo­te zur Feri­en­ge­stal­tung und Kri­sen­be­wäl­ti­gung, April 2020

Lie­be Schüler*innen, wir alle erle­ben die Oster­fe­ri­en in die­sem Jahr anders als wir es uns noch weni­gen Wochen vor­ge­stellt haben. Aus die­sem Grund haben wir eini­ge Links zu Online-Ange­bo­ten zusam­men­ge­stellt,

Brief an die Schul­ge­mein­de, April 2020

Lie­be Schul­ge­mein­de, der Schul­be­trieb ruht nun nahe­zu drei Wochen und wir konn­ten fest­stel­len, dass trotz aller Unsi­cher­hei­ten, Belas­tun­gen und Besorg­nis­se die Zusam­men­ar­beit in die­ser schwe­ren Zeit im Sin­ne der schu­li­schen

Öffent­li­cher Brief der Schul­lei­te­rin, März 2020

Lie­be Schulgemeinde,Liebe Schü­le­rin­nen und Schüler,liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,liebe Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, ich hof­fe sehr, dass es Euch und Ihnen gut geht. Die ers­te Woche ohne Unter­richt liegt hin­ter uns und

Wich­ti­ge Mit­tei­lun­gen im Zusam­men­hang „Coro­­na-Virus“, März 2020

Lie­be Schüler*innen,sehr geehr­te Eltern und Erzie­hungs­be­rech­tig­te, das Lan­des­ka­bi­nett hat am Frei­tag die Ent­schei­dung getrof­fen, den Unter­richts­be­trieb an den Schu­len in Nord­rhein-West­fa­len ab ein­schließ­lich Mon­tag, dem 16. März 2020, vor­erst bis

Coro­­na-Virus: Gefähr­dungs­la­ge und Maß­nah­men, März 2020

Vor­sicht und Hygie­ne – aber kei­ne Panik! … so lau­tet eine gol­de­ne Regel zum Umgang mit dem Coro­na-Virus, die wir in die­sen Tagen alle befol­gen soll­ten. Wich­tig ist es, in

Masern­schutz­ge­setz in Kraft getre­ten, März 2020

Es folgt der Inhalt des Eltern­brie­fes zur Umset­zung des Masern­schutz­ge­set­zes vom 03.03.2020 an Gemein­schaft­seein­rich­tun­gen im Wort­laut. Lie­be Eltern,liebe Erzie­hungs­be­rech­tig­te, zum 01.03.2020 ist das Gesetz für den Schutz vor Masern und

GBM erneut als Schu­le der Zukunft aus­ge­zeich­net

2016 star­te­te die GBM unter dem Mot­to „G.esund B.unt M.iteinander“ in eine neue Kam­pa­gnen­run­de von „Schu­le der Zukunft – Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung“. 2020 – vier Jah­re spä­ter – haben

Stadt­wer­ke för­dern Schul­sa­ni­tä­ter, Janu­ar 2020

Am Diens­tag, dem 21. Janu­ar 2020, fand in der Aula am Stand­ort Feld­sie­per Stra­ße der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te die fei­er­li­che Über­ga­be der För­der­mit­tel in Höhe von 8000,- Euro durch die Stadt­wer­ke

Ein Jahr geht zu Ende, Dezem­ber 2019

Lie­be Schul­ge­mein­de, die letz­te Woche vor den Weih­nachts­fe­ri­en hat begon­nen und wir bli­cken zurück auf stres­si­ge und hek­ti­sche Wochen mit zahl­rei­chen Ter­mi­nen, Klas­sen­ar­bei­ten, Aktio­nen und Ver­an­stal­tun­gen. Beson­ders her­vor­he­ben möch­te ich

Digi­ta­les Schwar­zes Brett und DSB­mo­bi­le, Dezem­ber 2019

Seit dem 2. Dezem­ber 2019 ist am Stand­ort Feld­sie­per Stra­ße das Digi­ta­le Schwar­ze Brett in Betrieb! Damit kommt Leben auf den Moni­tor im Trep­pen­auf­gang der Schu­le. Künf­tig wird dort der

Guter Start ins (Berufs)leben, Novem­ber 2019

„Ja, ja, die Jugend von heu­te – kei­ne Lust zu gar nix!“ So hört man vie­le Zeit­ge­nos­sen in die­sen Tagen stöh­nen … Stimmt aber nicht – jeden­falls nicht im Fal­le

Info­brief Num­mer 5/2019

Lie­be Schul­ge­mein­de, die Wochen nach den Som­mer­fe­ri­en sind wie im Flug ver­gan­gen und schon ste­hen die Herbst­fe­ri­en vor der Tür. Grund genug auf die Ereig­nis­se der letz­ten Zeit noch ein­mal

Halb­zeit­fest und Über­ga­be Abra­ham-Pokal, 9. Juli 2019

Kurz vor den Som­mer­fe­ri­en fei­er­ten wir am Stand­ort Gah­len­sche Stra­ße nicht nur das trad­tio­nel­le Halb­zeit­fest für die Klas­sen 5 bis 7, son­dern auch die Über­ga­be des Abra­ham-Pokals an die XYZ-Schu­le.

Abschluss­fei­er der Klas­sen 10, 28. Juni 2019

Abschied von unse­rer Schu­le nah­men unse­re Schüler*innen der Jahr­gangs­stu­fe 10 des Schul­jahrs 2018/19 an einem son­ni­gen und war­men Juni­tag. Für die Lehrer*innen unse­res Kol­le­gi­ums war es der letz­te gemein­sa­me Tag

Info­brief Num­mer 4/2019

Lie­be Schul­ge­mein­de, ein ereig­nis­rei­ches Schul­jahr geht zu Ende. Neben einer sehr erfolg­rei­chen Qua­li­täts­ana­ly­se bli­cken wir zurück auf vie­le schö­ne Akti­vi­tä­ten und Aktio­nen, wie Tri­xitt, Pro­jek­te rund um den Abra­ham-Pokal, Work­shops

Ein­schu­lungs­fei­er der neu­en Klas­sen 5, 18. Juni 2019

Jedes Jahr im Juni, die Som­mer­fe­ri­en sind nicht mehr all­zu fern, ist es soweit: wir begrü­ßen die Mäd­chen und Jun­gen des künf­ti­gen Jahr­gangs 5 mit einer Ein­schu­lungs­fei­er in der Men­sa

Ball der Kul­tu­ren, 14. Juni 2019

Der frü­he Som­mer mein­te es gut mit uns! So fand der dies­jäh­ri­ge Ball der Kul­tu­ren der Klas­sen 7 bei bes­tem Wet­ter statt. Kein Regen­guss konn­te also das einem Ball ange­mes­se­nen

TRI­­XITT-Tag am 6. Juni 2019: Erst­auf­la­ge des neu­en Schu­l­­s­port-Events

Am 06.06.2019 ler­nen wir erst­mals TRIXITT in unse­rem Schul­all­tag ken­nen. Ab 8.00 Uhr kommt es beim Schul­sport-Event auf dem Sport­platz im Ham­mer-Park zu den gro­ßen Klas­sen­du­el­len mit vie­len Wett­kämp­fen und

Unse­re Erst­hel­fer brau­chen Ihre/eure Unter­stüt­zung!

Sehr geehr­te Eltern und Erziehungsberechtigte,liebe Schüler*innen der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te, unse­re Schüler*innen des Sani­täts­diens­tes haben sich auf eine För­de­rung durch das Bür­ger­pro­jekt der Stadt­wer­ke Bochum bewor­ben. Mit­hil­fe die­ser För­de­rung möch­ten wir

Infos zum Schü­ler­prak­ti­kum der Klas­sen 9 im Schul­jahr 2019/20

Den Schüler*innen der jet­zi­gen Klas­sen 8 steht im neu­en Schul­jahr 2019/20 als Jahr­gang 9 zwei Wochen vor den Herbst­fe­ri­en ein zwei­wö­chi­ges sowie drei Wochen vor den Som­mer­fe­ri­en ein drei­wö­chi­ges Schü­ler­be­triebs­prak­ti­kum

Info­brief Num­mer 3/2019

Lie­be Schul­ge­mein­de, in die­sem Jahr kommt der Früh­ling mit gro­ßen Schrit­ten. Es grünt und blüht schon über­all und wir hat­ten bereits sehr schö­ne son­ni­ge und war­me Tage. Am letz­ten Schul­tag

Pau­sen­spaß mit dem Sport- und Spiel­mo­bil, April 2019

Eine Über­ra­schung erwar­te­te unse­re Schüler*innen am Stand­ort Gah­len­sche Stra­ße der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te am 11. April 2019. Frau Emde, eine unse­rer bei­den Schul­so­zi­al­ar­bei­te­rin­nen, woll­te den Mäd­chen und Jun­gen kurz vor den

Grün­dung unse­res För­der­ver­eins, April 2019

Am Frei­tag, dem 5. April 2019 grün­de­ten enga­gier­te Mit­glie­der des Kol­le­gi­ums und der Schul­lei­tung den För­der­ver­ein der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te. Alle wei­te­ren offi­zi­el­len Schrit­te wer­den nun vor­ge­nom­men. Das Grün­dungs­team blickt opti­mis­tisch

Info­ver­an­stal­tung zur Qua­li­täts­ana­ly­se 2019

Das zwei­te Schul­halb­jahr 2018/19 hat begon­nen und damit steht auch die Haupt­pha­se der Qua­li­täts­ana­ly­se für die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te vom Mon­tag, dem 3. Juni bis Mitt­woch, dem 5. Juni 2019 mit

Land­schaf­ten und Traum­räu­me, Febru­ar 2019

Kunst und Kul­tur – kurz KuKu – heißt das Unter­richts­feld, dass schwer­punkt­mä­ßig die Fächer Deutsch, Kunst und Musik, Gesell­schafts­leh­re, Dar­stel­len und Gestal­ten sowie die Beschäf­ti­gung mit den neu­en Medi­en an

Ein Jahr geht zu Ende, Dezem­ber 2018

Lie­be Schul­ge­mein­de, mit gro­ßen Schrit­ten nähern wir uns dem Jah­res­en­de. Stress, Hek­tik und die zahl­rei­chen Erkran­kun­gen der letz­ten Wochen sind Indi­zi­en, dass es nun Zeit für ein wenig Ruhe und

Unse­re Bud­­dy-AG in der WAZ, Dezem­ber 2018

Sei­te eini­gen Mona­ten läuft an der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te das Bud­dy-Pro­gramm, das Schüler*innen dabei unter­stützt, für ein respekt­vol­les und fried­li­ches Mit­ein­an­der ein­zu­tre­ten und eigen­ver­ant­wort­li­ches Han­deln zu erler­nen. Mäd­chen und Jun­gen wer­den

Berufs­wahl­mes­se, Novem­ber 2018

Per­spek­ti­ven fin­den und Kon­tak­te knüp­fen mit künf­ti­gen Aus­bil­dungs­be­trie­ben und Arbeit­ge­bern! So lau­te­te das Mot­to für die Schüler*innen der Jahr­gän­ge 9 und 10 der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te anläss­lich der drit­ten schul­in­ter­nen Berufs­wahl­mes­se

Tag der offe­nen Tür, Novem­ber 2018

Zum Tag der offe­nen Tür öff­ne­te unser Stand­ort an der Gah­len­schen Stra­ße am Sams­tag, dem 17. Novem­ber 2018 wie­der ein­mal sei­ne Pfor­te allen inter­es­sier­ten Besucher*innen. Wer sind wir? Was tun

Aus­flug zur DASA, Novem­ber 2018

Wenn „unse­re Gro­ßen“ all­jähr­lich an der Feld­sie­per Stra­ße die Berufs­wahl­mes­se als Anre­gung für ihre beruf­li­che Zukunft sowie zur Kon­takt­auf­nah­me mit Aus­bil­dungs­be­trie­ben nut­zen, wenn die Klas­sen 5 und 6 am Tag

Info­brief Num­mer 2/2018

Lie­be Schul­ge­mein­schaft, die ver­gan­ge­nen Wochen, die mit ganz unter­schied­li­chen Akti­vi­tä­ten und den ers­ten Klas­sen­ar­bei­ten ein­her­ge­gan­gen sind, aber auch die Herbst­fe­ri­en sind rasend schnell ver­gan­gen. Unse­re Schüler*innen der Jahr­gangs­stu­fe 5 sind

Info­brief Num­mer 1/2018

Lie­be Schul­ge­mein­schaft, die Som­mer­fe­ri­en sind nun vor­bei und das neue Schul­jahr star­tet am Mitt­woch, 29. August, um 7:45 Uhr. Wir freu­en uns auf das neue Schul­jahr mit sei­nen vie­len neu­en