5. ABI-DUO, unser Oberstufenmodellangebot

Das Modell ABI-DUO der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te ist eine Kom­bi­na­ti­on aus Theo­rie und Pra­xis, bie­tet durch die dua­le Aus­rich­tung eine höhe­re Qua­li­fi­zie­rung und eröff­net damit vie­le Chan­cen auf dem Berufs­markt. Die Schüler*innen erhal­ten hier­durch schon wäh­rend ihrer schu­li­schen Aus­bil­dung Ein­bli­cke in das ange­streb­te Berufsfeld/ in den ange­streb­ten Beruf, set­zen sich mit außer­schu­li­schen Zusam­men­hän­gen aus­ein­an­der und wer­den fle­xi­bler und belast­ba­rer. Auch bei der Ent­schei­dungs­fin­dung – z. B. Stu­di­um ja oder nein – ist es das Modell ABI-DUO sicher­lich hilf­reich. Sie/ er kann sich dadurch nach dem Abitur geziel­ter für eine Aus­bil­dung, ein Stu­di­um oder eine dua­le Aus­bil­dung (Stu­di­um und Beruf) ent­schei­den und ziel­ge­rich­te­ter agieren.

ABI-DUO ist eine fakul­ta­ti­ve Aus­bil­dung in der Sekun­dar­stu­fe II der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te. Sie rich­tet sich an beson­ders enga­gier­te Schüler*innen, die sich neben der Schu­le ger­ne noch aktiv für ihre wei­te­re Lebens­pla­nung enga­gie­ren möch­ten, aber auch an Jugend­li­che, die neben der theo­re­ti­schen Arbeit gleich­zei­tig auch eine prak­ti­sche Ein­bin­dung des Erlern­ten im Sin­ne von Lear­ning by Doing zur Erhö­hung der indi­vi­du­el­len Moti­va­ti­on benö­ti­gen. Das Kom­bi­pro­gramm ABI-DUO eröff­net fol­gen­de Berufs- / Schwerpunktbereiche:

  • Gesund­heit / Soziales
  • Kauf­män­ni­sche Beru­fe / Handel
  • Tech­nik / Naturwissenschaften

Die Schüler*innen, die sich für das Modell ABI-DUO inter­es­sie­ren, müs­sen sich vor dem Ein­tritt in die Sekun­dar­stu­fe II für einen beruf­li­chen Schwer­punkt ent­schei­den. In Koope­ra­ti­on mit außer­schu­li­schen Part­nern (Kran­ken­häu­ser, Stadt-ver­wal­tung und Betrie­ben) erhal­ten die Schüler*innen an ein oder zwei unter­richts­frei­en Nach­mit­ta­gen (diens­tags / frei­tags) oder in Kom­bi­na­ti­on mit Feri­en­zei­ten die Mög­lich­keit, Erfah­run­gen und Kennt­nis­se in der Berufs­welt zu sam­meln und Lern­in­hal­te prak­tisch anzuwenden.

Anders als bei den übli­chen Schüler*innenpraktika in der Sekun­dar­stu­fe I geht es des­halb hier auch dar­um, die Kurs­wah­len im Hin­blick auf den aus­ge­such­ten Schwer­punkt­be­reich abzu­stim­men. Die in dem betrieb­li­chen Kon­text gemach­ten Erfah­run­gen und die erwor­be­nen Kennt­nis­se flie­ßen wie­der­um in die schu­li­sche Aus­bil­dung mit ein. Sowohl die Füh­rung eines Berichts­hef­tes, als auch die Erstel­lung eines Refe­ra­tes zu einem bestimm­ten Berufs­feld und die Ent­wick­lung eines Berufs­port­fo­li­os sind obli­ga­to­risch, wer­den beno­tet und in den Zeug­nis­sen abgebildet.

Dar­über hin­aus wird von der Ein­rich­tung / dem Betrieb ein Zeug­nis erstellt, das fes­ter Bestand­teil des Schul­zeug­nis­ses ist. Die im Ver­lauf der Sekun­dar­stu­fe II durch das Modell ABI-DUO gesam­mel­ten betriebs­prak­ti­schen Kennt­nis­se kön­nen nicht nur als Ori­en­tie­rungs­hil­fe bei der Berufs­wahl die­nen, son­dern auch bei der Suche nach einem Aus­bil­dungs- oder Arbeits­platz nach dem Abitur wei­ter­hel­fen. Dar­über hin­aus wer­den sie als Orientierungs‑, Fach- oder Pflicht­prak­ti­ka für ent­spre­chen­de Aus­bil­dun­gen und Stu­di­en­gän­ge anerkannt.