Be smart – don’t start!

Fit und gesund ohne Rauch

Wie schon im ver­gan­ge­nen Jahr neh­men die Jahr­gangs­stu­fen 7 und 8 am bun­des­wei­ten Wett­be­werb für rauch­freie Schul­klas­sen „Be smart – don’t start“ teil. Als Klas­sen haben die Schü­le­rin­nen und Schü­ler gemein­sam beschlos­sen, ein wei­te­res hal­bes Jahr kom­plett rauch­frei zu blei­ben. Jede Schü­le­rin / jeder Schü­ler der Klas­se hat mit sei­ner Unter­schrift sei­nen guten Vor­satz bestätigt.

Rauch­frei sein heißt: Die Klas­sen der Jahr­gangs­stu­fen 7 und 8 sagen „Nein“ zu Ziga­ret­ten, E‑Zigaretten, Shishas, E‑Shishas, Tabak und Niko­tin in jeder Form. Damit fol­gen die Schü­le­rin­nen und Schü­ler dem Mot­to der Schu­le in der aktu­ell lau­fen­den Kam­pa­gne Schu­le der Zukunft. Hier heißt es GBMG.esund, B.unt, M.itein­an­der.

Ziel des Wett­be­werbs „Be smart – don’t start“ ist es, das The­ma Nicht­rau­chen in die Schu­le zu brin­gen und attrak­tiv für Schü­ler zu machen. Wäh­rend der Lauf­zeit des Wett­be­werbs von wer­den im natur­wis­sen­schaft­li­chen Unter­richt beglei­ten­de gesund­heits­för­dern­de Maß­nah­men in den Klas­sen durch­ge­führt und zie­len damit auf Nach­hal­tig­keit die­ses Projekts.

Bun­te Bur­ger – das Auge isst mit

„Was gibt’s heu­te in der Mensa?“

„Gemü­se­brat­lin­ge.“

„Iiiih!“

Gesun­de Ernäh­rung ist wich­tig. Das wis­sen alle. Aber wie kann man Schüler*innen auch frei­wil­lig dazu bewe­gen, herz­haft zuzu­grei­fen, wenn Gemü­se auf den Tisch kommt?

„Das muss man anders ver­kau­fen!“, dach­te sich der WP1-NW-Kurs des 8. Jahr­gangs in ihrer Unter­richts­ein­heit zu gesun­der Ernäh­rung. „Wir nen­nen sie Bun­te Bur­ger – das macht neu­gie­rig. Außer­dem pas­sen die dann zu unse­rem Schul­mot­to: GBMG.esund B.unt M.itein­an­der.“

Und dann mach­ten sich die Schüler*innen auf die Suche nach Rezep­ten für Gemü­se­bur­ger in mög­lichst unter­schied­li­chen Far­ben. Das Ergeb­nis der Koch­ak­ti­on in der schul­ei­ge­nen Küche war über­zeu­gend: Bur­ger in weiß, oran­ge, grün und lila aus Blu­men­kohl, Süß­kar­tof­fel, Brok­ko­li bzw. Rote Bete. Durch den Duft im Schul­flur ange­lockt, waren die Bur­ger schnell ent­deckt und noch schnel­ler aufgegessen.

So einen Spaß kann gesun­de Ernäh­rung machen, wenn man es rich­tig angeht!

Deckel gegen Polio

Der bes­te Teil vom Leergut

Das Mot­to GBMG.esund B.unt M.itein­an­der wol­len die Schüler*innen der GBM nicht auf ihre Schu­le beschrän­ken. Sie machen sich auch stark für andere.

Für jeweils 500 gesam­mel­te Kunst­stoff­de­ckel z.B. von PET-Fla­schen oder Milch­tü­ten kann durch Rota­ry über den Ver­kauf an ein Recy­cling­un­ter­neh­men eine Polio-Imp­fung in Afgha­ni­stan, Nige­ria oder Paki­stan finan­ziert werden.

Als im Sep­tem­ber 2018 die Akti­on „Deckel gegen Polio“ vor­ge­stellt wur­de, war sich schnell die gan­ze Schu­le einig: Da machen wir mit!

Alle Jahr­gän­ge bei­der Schul­stand­or­te haben sich an der Akti­on betei­ligt und einen inter­nen Wett­be­werb gestar­tet: Wel­che Klas­se sam­melt bis zu den Weih­nachts­fe­ri­en die meis­ten Deckel? Auch Freun­de, Fami­li­en­mit­glie­der und Bekann­te wur­den ani­miert, mit­zu­sam­meln – um den Wett­be­werb zu gewin­nen, aber vor allem um mög­lichst vie­le Imp­fun­gen finan­zie­ren zu können.

Inner­halb der vier Mona­te bis zu den Feri­en haben alle mit­ein­an­der hun­der­te Kilo der bun­ten Deckel zusam­men­ge­tra­gen, damit in allen Län­dern Kin­der gesund auf­wach­sen und nicht an Polio erkranken.

P.S.: Auch nach dem Wett­be­werb wird wei­ter gesammelt.

Fit for life

Ein WP2-Kurs zum Mot­to der GBMG.esund B.unt M.itein­an­der

Gemü­se? Obst? Bäh… Kann ich nicht lie­ber einen Scho­ko­rie­gel mitnehmen?

Das den­ken wohl vie­le Schüler*innen, wenn sie von ihren Eltern ihr Früh­stück für die Schu­le gemacht bekom­men oder wenn sie im Super­markt sind, um sich etwas gegen den klei­nen Hun­ger zwi­schen durch zu kaufen.

Der WP2-Kurs „Fit for life“ hat­te sich über­legt, wie man Obst und Gemü­se auch für Kin­der bzw. Schüler*innen attrak­tiv machen kann. Sie kamen schnell auf den Spruch „Das Auge isst mit“. Der nächs­te Schritt war die gemein­sa­me Pla­nung: „Wir kau­fen Obst und Gemü­se und rich­ten es so an, dass unse­re Mitschüler*innen neu­gie­rig wer­den und Spaß an Obst und Gemü­se haben, wenn sie unse­re Krea­tio­nen anschauen.“

Gesagt – getan! Die far­ben­fro­hen krea­ti­ven und lus­ti­gen Ergeb­nis­se haben ihre Wir­kung nicht ver­fehlt. Die Mitschüler*innen und Kolleg*innen der GBM kamen zuerst neu­gie­rig schau­en und grif­fen dann auch ger­ne zu.

Um unser Mot­to dau­er­haft im Schul­ge­bäu­de prä­sent zu machen, ist der Kurs noch ein­mal krea­tiv gewor­den: Aus Wer­be­pro­spek­ten schnit­ten die Schüler*innen Obst und Gemü­se­ab­bil­dun­gen aus und leg­ten und kleb­ten dar­aus gro­ße Buch­sta­ben für das Mot­to zusammen:

GBMG.esund B.unt M.itein­an­der.

Das Mot­to hängt inzwi­schen für alle gut sicht­bar und dau­er­haft im Schulflur.

Kin­der­rech­te

Acht­sam­keit, Ver­ant­wor­tung und sozia­le Nachhaltigkeit

Die Schüler*innen arbei­ten an ihren Plakaten

Die Bil­dung für Nach­hal­tig­keit beginnt an der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te bei den Jüngs­ten: Im Rah­men des sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Unter­richts beschäf­tig­ten sich die Schü­ler der Klas­se 5b mit dem The­ma „Kin­der aller Welt“.

Die Klas­se setz­te sich sowohl mit den Lebens­be­din­gun­gen von Kin­dern in Deutsch­land und ande­ren Län­dern aus­ein­an­der, als auch mit den Grün­den für die Unter­schie­de in Bezug auf Wohl­stand, Gesund­heit und Bil­dung. Dabei stell­ten die Schü­ler vie­le Gemein­sam­kei­ten, aber auch Unter­schie­de fest.

Das mach­te auch eine Aus­ein­an­der­set­zung mit den Kin­der­rech­ten not­wen­dig, um die Schü­ler früh­zei­tig zu sen­si­bi­li­sie­ren und eine selbst­be­wuss­te, dif­fe­ren­zier­te Sicht­wei­se auf sich selbst in der heu­ti­gen Gesell­schaft zu schaffen.

Das Pro­jekt bestand aus zwei Tei­len und fand fächer­über­grei­fend statt:

Im ers­ten Teil beschäf­tig­ten sich die Schü­ler mit den theo­re­ti­schen Grund­la­gen und erforsch­ten die Lebens­welt ande­rer Kinder.

Der zwei­te Teil stand unter dem Mot­to „Wis­sen – das ein­zi­ge Gut, das sich ver­mehrt, wenn man es teilt“. Dabei arbei­te­ten die Schü­ler pro­jekt­ori­en­tiert und gestal­te­ten eine Aus­stel­lung zum The­ma, um ihre Mit­schü­ler auf die Kin­der­rech­te auf­merk­sam zu machen.

Aus Rot­kohl gewin­nen wir rote Far­be für unse­re Plakate

Hier­für wur­de das Pro­jekt durch den Bio­lo­gie­un­ter­richt unter­stützt. Im Rah­men des The­mas „Nutz­pflan­zen“ haben die Schü­ler aus Rot­kohl die Far­ben für die Aus­stel­lungs­pla­ka­te selbst hergestellt.

Zusam­men­fas­send lässt sich fest­hal­ten, dass das Pro­jekt bei den Schüler*innen gut ange­kom­men ist und die Aus­stel­lung von Erfolg gekrönt war. Sie dien­te als Mul­ti­pli­ka­tor für die übri­ge Schülerschaft.

Im Sin­ne der Kam­pa­gne „Schu­le der Zukunft“ ziel­te das Pro­jekt auf eine nach­hal­ti­ge Über­nah­me sozia­ler Ver­ant­wor­tung für die Umwelt und in der bun­ten und viel­fäl­ti­gen Gesell­schaft sowie auf eine Aus­bil­dung einer ganz­heit­li­chen Sen­si­bi­li­tät für Fair­ness und Acht­sam­keit gegen­über allen Mit­men­schen für ein gesun­des Mit­ein­an­der – getreu dem Mot­to GBMG.esund B.unt M.itein­an­der“.

Glei­che Rech­te für alle Kin­der – weltweit!

Milch­cup

Durch Fit­ness zu sport­li­chem Erfolg

Der Milch­cup: Tur­nier in Gladbeck

Eines der außer­un­ter­richt­li­chen gesund­heits­för­dern­den Pro­jek­te, an dem die Schü­ler der GBM unter dem Schul­mot­to „GBMG.esund B.unt M.itein­an­der“ wäh­rend der lau­fen­den Kam­pa­gne „Schu­le der Zukunft – Bil­dung für Nach­hal­tig­keit“ regel­mä­ßig teil­neh­men, ist der Milchcup.

Auch die­ses Jahr nah­men jeweils ein Mäd­chen- und ein Jun­gen­team des 6. Jahr­gangs am Milch­cup teil.

Der Milch­cup ist ein ein­zig­ar­ti­ges Tisch­ten­nis-Rund­lauf-Tur­nier, das den Schü­lern den wich­ti­gen Zusam­men­hang von Sport und einer gesun­den aus­ge­wo­ge­nen Ernäh­rung für die kör­per­li­che und geis­ti­ge Ent­wick­lung erleb­bar macht.

Der Milch­cup wird getra­gen von der Initia­ti­ve „geni­us – gesun­de ernäh­rung natür­lich in unse­rer schu­le“ und passt damit per­fekt zum o.g. schul­ei­ge­nen Motto.

Unser Mäd­chen­team vor dem gro­ßen Match

Vor dem eigent­li­chen Milch­cup hat­ten sich die bei­den Mann­schaf­ten bei den schul­in­ter­nen Rund­lauf­meis­ter­schaf­ten durch­ge­setzt und sich somit für das schul­über­grei­fen­de Tur­nier in Glad­beck qualifiziert.

Mit einer Men­ge Spaß, gro­ßem Zusam­men­halt und viel Ein­satz erreich­ten bei­de Mann­schaf­ten sehr gute Erfol­ge. Die Mäd­chen stei­ger­ten sich nach zwei knap­pen Nie­der­la­gen zu Beginn des Tur­niers von Spiel zu Spiel, und erreich­ten schließ­lich das Viertelfinale!

Dort ver­lor man zwar deut­lich gegen das Team des spä­te­ren Bezirks­meis­ters, zeig­te sich jedoch als fai­rer und respekt­vol­ler Verlierer.

Die Jun­gen erwisch­ten eine sehr schwie­ri­ge Vor­run­den­grup­pe, in der sie in drei sehr engen Spie­len lei­der knapp verloren.

Ins­ge­samt war das Tur­nier nicht nur aus sport­li­cher Sicht ein tol­ler Erfolg. Durch den guten sozia­len Zusam­men­halt und die aus­führ­li­chen Infor­ma­tio­nen und Tipps für eine gesun­de Ernäh­rung durch den Ver­an­stal­ter, konn­ten die Schü­ler nach­hal­ti­ge Erfah­run­gen gewin­nen, die sie ihren Mit­schü­lern ger­ne weitererzählen.

Milch­park­ours, seit 2016

Fit für den All­tag – fit für die Zukunft

Unter dem Mot­to unse­rer Schu­le „GBMG.esund B.unt M.itein­an­der“ bei der lau­fen­den Kam­pa­gne „Schu­le der Zukunft – Bil­dung für Nach­hal­tig­keit“, an der die GBM teil­nimmt, kön­nen unse­re Schüler*innen neben dem nor­ma­len Schul­all­tag an vie­len unter­schied­li­chen Pro­jek­ten teil­neh­men, die sie auch außer­halb des Klas­sen­rau­mes fit für die Zukunft machen.

Im Sep­tem­ber 2016 nah­men die 6. Klas­sen der GBM am Milch­park­our teil, einer Akti­on der Lan­des­ver­ei­ni­gung der Mich­wirt­schaft NRW e.V.

Nach einer gemein­sa­men theo­re­ti­schen Ein­füh­rung, in der die Schü­ler gelernt haben, dass eine gute Ernäh­rung und viel Bewe­gung die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen sind, um den gan­zen Schul­tag fit und kon­zen­triert zu sein, star­te­te das gemein­sa­me Aufwärmtraining.

Dann ging es in den Parkours!

Im Milch­park­our konn­ten sich die Schü­ler inner­halb einer alters­ge­rech­ten Bewe­gungs- und Akti­ons­are­na, der die Trend­sport­art „Le Park­our“ zugrun­de liegt, aus­to­ben und austesten.

Der Park­ours bestand aus Hin­der­nis­sen unter­schied­lichs­ter Schwie­rig­keits­gra­de und Anfor­de­run­gen – Balan­ce­ak­te, Sprün­ge, Klet­ter­übun­gen, und vie­les mehr.

Am Ende waren sich die Schü­ler einig: Das war super! Fit sein macht Spaß!

Schmet­ter­lings­freund­li­cher Garten

Ein bun­ter Haufen

Wir, die 6e der GBM, sind ein „bun­ter Hau­fen“. Wir kom­men aus unter­schied­lichs­ten Län­dern und haben uns hier in Bochum getrof­fen, weil wir in unse­ren Hei­mat­län­dern nicht mehr sicher waren. Wir sind alle erst seit kur­zem in Deutschland.

Des­we­gen packen wir im Natur­wis­sen­schafts­un­ter­richt lie­ber prak­tisch an, als Lehr­buch­tex­te zu lesen oder Arbeits­blät­ter zu lösen. Und des­we­gen haben wir unse­re Leh­re­rin, Frau Wal­ra­fen-Stein­bach, gebe­ten, die­sen Text für uns zu schreiben.

Wir haben in der GBM einen Ort gefun­den, an dem wir Freun­de gefun­den haben und uns sicher und gebor­gen füh­len, obwohl hier alles neu für uns war. Aller­dings gibt unser Schul­hof nicht viel her und sieht lang­wei­lig aus. Der Schul­gar­ten war bis zu die­sem Halb­jahr völ­lig über­wu­chert mit sta­che­li­gen Brom­beer­ran­ken. Aber das haben wir geändert!

So bunt wie in unse­rem Klas­sen­raum soll­te es auch in unse­rem Schul­gar­ten zuge­hen. Und den Insek­ten, die so wich­tig für uns Men­schen sind – das haben wir im Unter­richt gelernt – woll­ten wir einen Ort bie­ten, der für sie zwar neu, aber genau­so ein­la­dend sein soll­te, wie es unser neu­es schu­li­sches Zuhau­se an der GBM für uns war.

Das war gar nicht so leicht. Erst waren die piek­sen­den Ran­ken im Weg, dann spiel­te das Wet­ter nicht mit. Die Schu­le besitzt nicht vie­le Gar­ten­ge­rä­te. Aber mit ver­ein­ten Kräf­ten haben wir auch die har­te Erde so gelo­ckert, dass wir Samen von Blu­men säen konn­ten, die nicht nur in allen Far­ben blü­hen, son­dern auch Wild­bie­nen und Schmet­ter­lin­ge anlo­cken sollten.

Die War­te­zeit des Kei­mens und Wach­sens hat unse­re Leh­re­rin über­brückt mit „nor­ma­lem“ Unter­richt. Sie hat uns viel erzählt dar­über, was Pflan­zen zum Wach­sen brau­chen und wie sie sich mit Hil­fe der Insek­ten fort­pflan­zen. Wir haben im Klas­sen­raum eine Boh­ne wach­sen und eine Kar­tof­fel kei­men las­sen. Bei­de haben wir inzwi­schen drau­ßen im Gar­ten ein­ge­pflanzt. Außer­dem haben wir Phan­ta­sie­schmet­ter­lin­ge gemalt und gebastelt.

In den letz­ten Tagen war es dann end­lich so weit: Seit die Tem­pe­ra­tu­ren höher sind und die Son­ne regel­mä­ßig scheint, blüht es im Gar­ten in allen Far­ben von weiß über rosa bis rot, oran­ge und gelb. Wenn man näher kommt, summt und brummt es über­all. Und ganz lei­se, aber umso bun­ter, zei­gen sich auch die ersehn­ten Schmetterlinge.

Mit den Fotos möch­ten wir zei­gen, was wir in den letz­ten Mona­ten auch ohne vie­le deut­sche Wor­te alle zusam­men gemein­sam geschafft haben.

Auch als „bun­ter Hau­fen“ – mit­ein­an­der schaf­fen wir alles!

GBMG.esund B.unt M.itein­an­der!

Bochum blüht und summt

Zim­mer frei für sechs­bei­ni­ge Reisende

Der Boden des künf­ti­gen Gar­tens wird vorbereitet

Bereits im letz­ten Jahr hat­te die Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te im Rah­men der gro­ßen Kam­pa­gne „Schu­le der Zukunft – Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung unter dem Mot­to GBMG.esund B.unt M.itein­an­der einen schmet­ter­lings­freund­li­chen Gar­ten auf dem Schul­ge­län­de ange­legt und damit das The­ma Insek­ten­schutz in den Blick genommen.

Unse­re Schü­ler­schaft ist ein „bun­ter Hau­fen“ aus über 30 Her­kunfts­län­dern und ‑kul­tu­ren. Vie­le sind nicht frei­wil­lig aus ihrer Hei­mat weg­ge­gan­gen, aber alle haben in der GBM ein Zuhau­se gefunden.

Und hier haben alle beson­ders viel Freu­de, wenn sie abseits von Arbeits­blät­tern und Lehr­buch­tex­ten in der teils noch frem­den deut­schen Schrift und Spra­che statt­des­sen mit Herz und Hand anpa­cken und etwas bewir­ken können.

So bunt und viel­fäl­tig unse­re Schü­ler­schaft ist – so bunt soll­ten es auch in die­sem Jahr wie­der die Insek­ten in ihrem neu­en Zuhau­se, dem Schul­gar­ten der GBM antreffen!

Nun kann aus­ge­sät werden

Die jahr­gangs­stu­fen­über­grei­fen­de AG „Schul­gar­ten und Kochen“ mit Schüler*innen aus den Jahr­gän­gen 5 – 7 hat ger­ne einen Teil des Schul­gar­tens, der sonst für das wöchent­li­che gemein­sa­me Kochen zum Anbau von Kräu­tern und Gemü­se genutzt wird, geräumt, damit hier alles bunt und wild blü­hen konnte.

Zunächst haben alle mit ange­packt, um den Gar­ten von Brom­beer­ran­ken zu befrei­en und den Boden für die Aus­saat vorzubereiten.

Der Moment, in dem end­lich die Samen­tüt­chen geöff­net und aus­ge­streut wur­den, war dann ein ech­tes Happening!

An der Wand des Schul­ge­bäu­des hin­ter dem Gar­ten wur­de das lami­nier­te Akti­ons­pla­kat auf­ge­hängt und von allen mit­wir­ken­den Schüler*innen der AG unterschrieben.

Jetzt hieß es war­ten, gie­ßen und ban­gen – ob nach den hei­ßen, tro­cke­nen Oster­fe­ri­en und den fol­gen­den fros­ti­gen Tagen mit wenig Son­ne über­haupt etwas wach­sen würde.

Und da sind die Bienen!

Um die Chan­cen auf einen üppig blü­hen­den Schul­gar­ten zu erhö­hen, haben die Schüler*innen wei­te­re Samen­tüt­chen aus ande­ren Aktio­nen beigesteuert.

Und sie­he da – die Blu­men wuch­sen und die 6‑beinigen Gäs­te kamen! Und nicht nur die! Auch die übri­ge Schü­ler­schaft der GBM und ihre Lehrer*innen gin­gen regel­mä­ßig schau­en und stau­nen, was da im Schul­gar­ten blüht und summt.

Das The­ma Insek­ten­schutz ist durch die Teil­nah­me an der Akti­on „Bochum blüht und summt“ in allen Köp­fen der GBM angekommen.

Auch jetzt noch, kurz vor Ende des Schul­jah­res und nach eini­gen sehr hei­ßen Som­mer­ta­gen, die die Wie­se vor dem Gar­ten schon haben ver­gil­ben las­sen, blüht es noch im Schul­gar­ten und es kom­men noch Bie­nen zu Besuch.

Was für eine Freu­de über Wochen hin­weg! So machen wir es im nächs­ten Jahr wieder!

Ein „Hotelgast„in sei­ner / ihrer Suite

Schul­gar­ten

Gesun­des und Phan­ta­sie­vol­les aus dem eige­nen Garten

Neben dem nor­ma­len natur­wis­sen­schaft­li­chen Unter­richt hat­ten die Schüler*innen im Som­mer­halb­jahr die Gele­gen­heit am offe­nen Mit­tags­pau­sen­an­ge­bot (OMPA) „Schul­gar­ten“ teil­zu­neh­men und das Schul­mot­to „GBMG.esund B.unt M.itein­an­der“ der lau­fen­den Kam­pa­gne „Schu­le der Zukunft – Bil­dung für Nach­hal­tig­keit“ gleich in mehr­fa­cher Hin­sicht zu erfahren.

Schon wäh­rend des NW-Unter­richts hat­ten die Schüler*innen beim The­ma „Blü­ten­pflan­zen und Nutz­pflan­zen“ im Schul­gar­ten Kar­tof­feln gesetzt und sich regel­mä­ßig um die Pflan­zen geküm­mert. Es muss­te Erde umge­gra­ben und Unkraut gejä­tet wer­den. Die Schüler*innen konn­ten das Wachs­tum der Pflan­zen beob­ach­ten und ver­mut­lich zum ers­ten Mal mit eige­nen Augen sehen, dass die Kar­tof­fel die Knol­le einer Blü­ten­pflan­ze ist.

Im OMPA-„Schulgarten“ wur­de nun der Lohn der eige­nen Arbeit ein­ge­fah­ren: Die selbst gezüch­te­ten Kar­tof­feln konn­ten aus­ge­gra­ben und nach dem Waschen natür­lich auch zu einem lecke­ren Essen ver­ar­bei­tet werden.

Wäh­rend des OMPAs haben die Schüler*innen auch Radies­chen gesät und geern­tet. Um das Gemü­se für ihre Mitschüler*innen attrak­tiv zu machen, haben die Teil­neh­mer des OMPAs eini­ge Schnitz­tech­ni­ken ken­nen­ge­lernt. Als aus Radies­chen plötz­lich Mäu­se, Mari­en­kä­fer oder Flie­gen­pil­ze wur­den, wur­den auch die Mitschüler*innen neugierig.

Die OMPA-Teil­neh­mer haben außer­dem gelernt, dass man Gemü­se nicht nur essen kann. Aus Rot­kohl haben sie mit ein­fa­chen Zuta­ten alle Regen­bo­gen­far­ben her­ge­stellt und konn­ten damit Gruß­kar­ten und im Unter­richt erar­bei­te­te Info­pla­ka­te bunt gestalten.

Auf ein­mal macht Gemü­se Spaß!

Schul­sa­ni­täts­dienst

Schnell ist es passiert …

Ein Ver­band wird angelegt

… ein Schü­ler stol­pert und schlägt sich das Knie auf … eine Schü­le­rin hebt eine Scher­be auf und schnei­det sich daran …

Vor allem in Hof­pau­sen kommt es immer wie­der zu klei­ne­ren und lei­der manch­mal auch zu grö­ße­ren Ver­let­zun­gen, die schnell und fach­ge­recht ver­sorgt wer­den müssen.

An der Gesamt­schu­le Bochum-Mit­te gibt es an bei­den Stand­or­ten eine immer grö­ßer wer­den­de Grup­pe von Schüler*innen, die sich aus eige­nem Antrieb zu Erst­hel­fern haben aus­bil­den lassen.

Sie möch­ten einen Bei­trag für das gesun­de Mit­ein­an­der der bun­ten Schul­ge­mein­schaft tun – ganz nach dem Mot­to unse­rer Schule:

GBMG.esund B.unt M.itein­an­der“.

Die sta­bi­le Seitenlage

In der Erst­hel­fer­aus­bil­dung ler­nen die Schüler*innen die fach­ge­rech­te Erst­ver­sor­gung bei Unfäl­len, aber vor allem auch die Ent­wick­lung und För­de­rung von sozia­len Kom­pe­ten­zen, um empa­thisch auf die Betrof­fe­nen ein­ge­hen zu kön­nen und um in Streit­si­tua­tio­nen schlich­tend ein­wir­ken zu können.

Der Schul­sa­ni­täts­dienst wird am Stand­ort Gah­len­sche Stra­ße (Jahr­gän­ge 5–7) durch Schüler*innen des 7. Jahr­gangs aus­ge­übt. Am Stand­ort Feld­sie­per Stra­ße (Jahr­gän­ge 8–10) sind Schüler*innen aller Jahr­gän­ge aktiv und die­nen auch als eigen­stän­di­ge Multiplikatoren.

Der Schul­sa­ni­täts­dienst wird in sei­ner Arbeit durch die Initia­ti­ve des Jugend­rot­kreu­zes im Kreis­ver­band Wat­ten­scheid unter­stützt und gefördert.

Herz-Lun­gen-Wie­der­be­le­bung an der Puppe

Uni­ver­si­täts­stu­die UV-Schutz

Die mensch­li­che Haut und ihre Schutz­funk­tio­nen, Okto­ber 2017 

Ein Expe­ri­men­tier­tag unter dem Mot­to GBMG.esund B.unt M.itein­an­der:

Mit­ein­an­der ler­nen, bun­te Haut ver­mei­den (roten Son­nen­brand) und gesund bleiben!

Die WP1-NW-Kur­se des 8. Jahr­gangs hat­ten im Okto­ber 2017 Gele­gen­heit, an einer wis­sen­schaft­li­chen Stu­die der Uni­ver­si­tät Duis­burg-Essen teilzunehmen.

Im Rah­men des aktu­el­len Unter­richts­the­mas „Die mensch­li­che Haut und ihre Schutz­funk­tio­nen“ führ­ten sie einen gan­zen Schul­tag lang selbst­stän­dig Expe­ri­men­te zum Teil­the­ma „UV-Schutz“ durch: Sie ermit­tel­ten hier z.B. mit Hil­fe von sich im kurz­wel­li­gen Licht ver­fär­ben­den UV-Per­len die Wirk­sam­keit von unter­schied­li­chen Haut­pfle­ge­pro­duk­ten mit und ohne Licht­schutz­fak­tor im Bezug auf deren UV-Schutz.

Dabei lern­ten die Schü­ler zwei Lern­tech­ni­ken ken­nen, die sie nun auch in Zukunft für sich nut­zen kön­nen: Wäh­rend des Expe­ri­men­tie­rens lasen sie sich selbst die Ver­suchs­an­lei­tung laut vor und sie spra­chen auch die eige­nen Denk­schrit­te jeweils laut aus. So erklär­ten sie sich eigen­stän­dig selbst die Vor­be­rei­tun­gen, die Durch­füh­rung und die Beob­ach­tun­gen wäh­rend des Experiments.

Die Tech­nik des Selbst­er­klä­rens soll­te es den Schü­lern erleich­tern, sich von Beginn an inten­si­ver mit den zu erfül­len­den Arbeits­schrit­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen und damit eine bes­se­re Behal­tens­leis­tung zu erzie­len. Dass dies gut funk­tio­nier­te, konn­ten die beglei­ten­den NW-Leh­re­rin­nen beob­ach­ten, als die Schü­ler, die sich zu Beginn selbst den Ver­such erklärt hat­ten, in einem nächs­ten Schritt jeweils einem Mit­schü­ler, der in der Zwi­schen­zeit einen völ­lig ande­ren Ver­such gemacht hat­te, ihren Ver­such noch ein­mal erklä­ren soll­ten. Das gelang problemlos.

In der letz­ten Pha­se durf­ten die Schü­ler in Part­ner­ar­beit ein ganz eige­nes Expe­ri­ment zum UV-Schutz ent­wi­ckeln und eine Ver­suchs­an­lei­tung für ande­re for­mu­lie­ren, die die­sen Ver­such dann ken­nen­ler­nen und durch­füh­ren können.

Die Schü­ler waren nach dem Expe­ri­men­tier­tag, an dem ihre Leh­re­rin­nen (fast) nur Zuschaue­rin­nen waren, durch die hohen Kon­zen­tra­ti­ons­leis­tun­gen ganz schön geschafft, aber auch min­des­tens genau­so begeis­tert. Sie trau­en sich nun zu, in Zukunft viel selbst­stän­di­ger an natur­wis­sen­schaft­li­che Expe­ri­men­te her­an­zu­ge­hen und freu­en sich darauf.