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Uni­ver­si­täts­stu­die UV-Schutz

Die mensch­li­che Haut und ihre Schutz­funk­tio­nen, Okto­ber 2017 

Ein Expe­ri­men­tier­tag unter dem Mot­to GBMG.esund B.unt M.itein­an­der:

Mit­ein­an­der ler­nen, bun­te Haut ver­mei­den (roten Son­nen­brand) und gesund bleiben!

Die WP1-NW-Kur­se des 8. Jahr­gangs hat­ten im Okto­ber 2017 Gele­gen­heit, an einer wis­sen­schaft­li­chen Stu­die der Uni­ver­si­tät Duis­burg-Essen teilzunehmen.

Im Rah­men des aktu­el­len Unter­richts­the­mas „Die mensch­li­che Haut und ihre Schutz­funk­tio­nen“ führ­ten sie einen gan­zen Schul­tag lang selbst­stän­dig Expe­ri­men­te zum Teil­the­ma „UV-Schutz“ durch: Sie ermit­tel­ten hier z.B. mit Hil­fe von sich im kurz­wel­li­gen Licht ver­fär­ben­den UV-Per­len die Wirk­sam­keit von unter­schied­li­chen Haut­pfle­ge­pro­duk­ten mit und ohne Licht­schutz­fak­tor im Bezug auf deren UV-Schutz.

Dabei lern­ten die Schü­ler zwei Lern­tech­ni­ken ken­nen, die sie nun auch in Zukunft für sich nut­zen kön­nen: Wäh­rend des Expe­ri­men­tie­rens lasen sie sich selbst die Ver­suchs­an­lei­tung laut vor und sie spra­chen auch die eige­nen Denk­schrit­te jeweils laut aus. So erklär­ten sie sich eigen­stän­dig selbst die Vor­be­rei­tun­gen, die Durch­füh­rung und die Beob­ach­tun­gen wäh­rend des Experiments.

Die Tech­nik des Selbst­er­klä­rens soll­te es den Schü­lern erleich­tern, sich von Beginn an inten­si­ver mit den zu erfül­len­den Arbeits­schrit­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen und damit eine bes­se­re Behal­tens­leis­tung zu erzie­len. Dass dies gut funk­tio­nier­te, konn­ten die beglei­ten­den NW-Leh­re­rin­nen beob­ach­ten, als die Schü­ler, die sich zu Beginn selbst den Ver­such erklärt hat­ten, in einem nächs­ten Schritt jeweils einem Mit­schü­ler, der in der Zwi­schen­zeit einen völ­lig ande­ren Ver­such gemacht hat­te, ihren Ver­such noch ein­mal erklä­ren soll­ten. Das gelang problemlos.

In der letz­ten Pha­se durf­ten die Schü­ler in Part­ner­ar­beit ein ganz eige­nes Expe­ri­ment zum UV-Schutz ent­wi­ckeln und eine Ver­suchs­an­lei­tung für ande­re for­mu­lie­ren, die die­sen Ver­such dann ken­nen­ler­nen und durch­füh­ren können.

Die Schü­ler waren nach dem Expe­ri­men­tier­tag, an dem ihre Leh­re­rin­nen (fast) nur Zuschaue­rin­nen waren, durch die hohen Kon­zen­tra­ti­ons­leis­tun­gen ganz schön geschafft, aber auch min­des­tens genau­so begeis­tert. Sie trau­en sich nun zu, in Zukunft viel selbst­stän­di­ger an natur­wis­sen­schaft­li­che Expe­ri­men­te her­an­zu­ge­hen und freu­en sich darauf.