Unsere BNE-Aktivitäten
- Unsere Vielfalt verleiht uns Flügel
- Pflanzenfarben aus dem Schulgarten
- Radierung mit dem Milchkarton
- Wunscherfüller im Glas
- Ist der Hofsteder Bach sauber
- Vorweihnachtliches Basteln im Sinne der Nachhaltigkeit
- Kreative Annäherung an die SGDs mit "Nature arts"
- Ball der Kulturen
- buddY-Projekt
- Bildungsbande
- Body+Grips
- Bienen im neuen Emschertal
- Be smart - don't start
- Bunte Burger
- Deckel gegen Polio
- Fit for life
- Kinderrechte
- Milchcup
- Milchparkours
- Schmetterlingsfreundlicher Garten
- Bochum blüht und summt
- Schulgarten
- Schulsanitätsdienst
- Universitätsstudie UV-Schutz
Ball der Kulturen
Der Ball der Kulturen – ein buntes Fest an der GBM

Die Gesamtschule Bochum-Mitte verfügt über zwei Schulstandorte, wobei eine optimale, den jahrgangsbezogenen Notwendigkeiten entsprechende Ausstattung mit adäquaten Fach- und Klassenräumen und die verkehrstechnische Anbindung zu den jeweiligen außerschulischen Kooperationspartnern hierdurch gewährleistet ist.
Die Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 sind am Standort Gahlensche Straße 204b untergebracht und die Jahrgangsstufen 8 bis 10 werden in dem Gebäude Feldsieper Straße 94 beschult.
Da alle Schülerinnen und Schüler während ihrer Schulzeit diesen Gebäudewechsel vor sich haben, hat die Schülervertretung in Kooperation mit der SV-Lehrerin das Projekt "Ball der Kulturen" entwickelt und geplant. Es handelt sich hierbei um ein mehrtägiges Schulprojekt für die Jahrgangsstufe 7, das einerseits einen Rückblick auf die bislang an der GBM durchlebte Schulzeit gibt, andererseits aber auch die Verabschiedung und den Neuanfang im neuen Schulgebäude feiert.
Das zentrale Thema des von der Schülervertretung geplanten Projekts ist die Frage "Wer sind wir?" Auf verschiedene Arten sollen alle Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs sich mit dieser Thematik auseinandersetzen und im Rahmen einer dreitägigen Projektarbeit verschiedenartige Untersuchungen, Präsentationen und Ausstellungen hierzu entwickeln, wodurch Barrieren aufgehoben, mögliche Vorurteile abgebaut und das Miteinander gefördert werden sollen.
Den Abschluss bildet der "Ball der Kulturen", der von den Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7, deren Eltern und deren Lehrer*innen miteinander gefeiert wird.
Mit dem "Ball der Kulturen" setzen sich die Schülerinnen und Schüler aktiv dafür ein, ihre Schule als Ort des interkulturellen Austauschs zu nutzen. Durch das Kennenlernen der fremden Kultur soll ein besseres Verständnis für den Anderen entstehen. Auf der Basis gegenseitigen Respekts leistet die GBM somit einen Beitrag zur Antidiskriminierungsarbeit.
Durch die unterschiedlichen kompetenz-, methoden- und sozialorientierten Lernangebote und die Heterogenität der Schülerschaft haben sich die Schüler*innen der GBM im Sinne des Abrahampokals und der "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" engagiert. Von daher ist der "Ball der Kulturen" konsequente Weiterentwicklung des Miteinanders aller Schüler*innen unabhängig von ihrer kulturellen und religiösen Herkunft, Präsentation der sozialen Interaktion und Visualisierung gelebter interkultureller Kompetenz.

Dieses Projekt beinhaltet eine Vielzahl an unterschiedlichen kulturellen Begegnungsmöglichkeiten. Im Mittelpunkt stehen die Schüler*innen, die sich hier individuell mit ihrem spezifischen Migrationshintergrund präsentieren und mehr über die Migrationsgeschichte ihrer Mitschüler*innen erfahren können. Somit regt der "Ball der Kulturen" zum Austausch an und trägt letztlich zu einer noch stärkeren interkulturellen Öffnung des Schulalltags bei.
Im Rahmen von drei Projekttagen, die im Rahmen des Schuljahres stattfinden, setzen sich die Schu¨ler*innen des 7. Jahrgangs begleitet von den verantwortlichen Lehrpersonen in Kleingruppen mit unterschiedlichen Themenstellungen auseinander, wie z.B.:

- Entwicklung und Durchführung einer Befragung aller Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs (Familiäre Herkunft / Sprachenvielfalt / Haut- Haar- und Augenfarbe / Verschiedenartige Schriftzeichen / Nationale und religiöse Besonderheiten / Lieblingstier, -farbe und Hobbies
- Plakaterstellung zu den unterschiedlichen Nationalitäten und über nationale Besonderheiten, wie Z.B. Geographische Lage, Hauptstadt, kulturelle Merkmale, spezifische Rituale und Essgewohnheiten
- Präsentation der schulischen Aktivitäten mit Hilfe einer Powerpointpräsentation (Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage / Gemeinschaftsfördernde Jahrgangsfahrt / Spiele / Sozialgenial / Schule der Zukunft – Bildung fu¨r Nachhaltigkeit / Projektwoche Advent / Sprach- und Leseprojekte / Friedensstifter / Sportliche Aktivitäten / Religionen und Kulturen / Theater)
- Workshops zu Spielen und Liedern aus aller Welt
- Herstellung eines Internationalen Kochbuchs (Rezeptbuch mit besonderen Landesspezialitäten, die z.B. beim "Ball der Kulturen" serviert werden)
- Einüben von Tänzen nach landesüblicher Musik
Bereits in der Vorbereitung des Projekts, den Ausarbeitungen und den dazugehörigen Workshops, lernen die Jugendlichen verschiedene Facetten der ihnen fremden Kulturen kennen. Zugleich wird ihnen die Möglichkeit eröffnet, in ihrer eigenen Familie durch konkretes Nachfragen mehr über ihre eigene Kultur in Erfahrung zu bringen.
In der Vorbereitung auf den Ball sammeln die Schüler*innen, in der durch die Lehrkräfte angeleiteten Recherche, Informationen über ihr Herkunftsland und ihre Migrationsgeschichte. Die Ergebnisse der verschiedenen Arbeitsgruppen werden im Schulgebäude präsentiert und den Schülerinnen und Schülern des nachfolgenden Jahrgangs in Form von Museumsgängen von Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7 erläutert.

Bei dem "Ball der Kulturen", der am Abend des letzten Projekttages stattfindet, werden diese Ergebnisse bei einem Museumsgang auch den Eltern vorgestellt.
Hierbei wird einigen Schüler*innen auch die Möglichkeit eröffnet, ihre individuelle Familien- und Migrationsgeschichte in einem kurzen Vortrag vorzustellen. Selbst erstellte Plakate untermalen diese kurzen Präsentationen, an deren Ende Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer beantwortet werden. Auch die Ergebnisse der Workshops zu Spielen und Liedern aus aller Welt und die vorbereitete Powerpoint werden den Besuchern vorgestellt und erläutert.
Den Abschluss dieses Schülerprojekts bildet der "Ball der Kulturen". Im Rahmen des hier geplanten Programms präsentieren einzelne Schülerinnen und Schüler landesübliche Musik und führen Tänze verschiedener Kulturen vor. Gleichzeitig sind alle Gäste nach dem Motto "Interkulturalität mit allen Sinnen wahrnehmen" eingeladen zu einer kulinarischen Begegnung mit dem selbst hergestellten Buffet aus verschiedenen Ländern. Der Abend findet seinen Ausklang mit Musik, Tanz und vielen Gesprächen.

Die Idee des "Balls der Kulturen" entstand durch die multikulturelle Schülerschaft der GBM. "Wir sind echt ein bunter Haufen!" 2016 stammten die Schüler*innen des 7. Jahrgangs aus 29 unterschiedlichen Herkunftsländern! Auf einer gemeinsam gestalteten Weltkarte wurden alle Herkunftsländer bunt markiert.
Und dann wurde miteinander gefeiert: Für den kulinarischen Genuss brachte jede/r landestypische Speisen oder Getränke mit. Es gab ein riesiges buntes Buffet. Die große Weltkarte und selbstgemalte Flaggen der Herkunftsländer sorgten für die thematische Dekoration des Ballsaales.
Highlight des Abends: eine Modenschau und die anschließende Wahl von Ballkönigin und Ballkönig. Eine durchweg fröhliche Stimmung machte den Ball zu einem unvergesslichen Abend und zauberte allen Beteiligten ein Lächeln ins Gesicht. Was für ein schönes Miteinander dieses "bunten Haufens". Das macht ein gesundes Schulleben aus. Eben GBM – G.esund B.unt M.iteinander!
buddY-Projekt
buddY – Mach die Schule zu deiner Schule!

Die Buddies stellen das Projekt Pausenhelfer vor
An der GBM sind soziale Kompetenzen, individuelle Förderung, das miteinander Lernen und Teamstrukturen wichtige Eckpunkte des alltäglichen Schullebens. Einer der Arbeitsschwerpunkte der letzten Jahre ist die Heterogenität der Schülerschaft. Wie kann es gelingen, dass sich alle miteinander wohlfühlen und man jedem einzelnen gerecht wird?
Oder – aus der Perspektive der Kampagne Schule der Zukunft: Wie gelingt es, das Motto GBM – G.esund B.unt M.iteinander umzusetzen?
Gestützt durch das buddY-Programm sind die Schüler*innen der GBM selbst aktiv geworden und haben die Initiative ergriffen, um die GBM zu „ihrer“ Schule zu machen.
Beim buddY-Programm handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der TalentMetropole Ruhr und EDUCATION Y. Es richtet sich an Schulen mit besonderem Unterstützungsbedarf. Ziel ist es, Kindern unterschiedlichster Herkunft gleiche Chancen zu ermöglichen. Ein wichtiger Faktor des Gelingens ist die Partizipation der Schüler*innen.

Kioskeröffnung an der Gahlenschen Straße ...
In der sogenannten buddY-AG kommen an beiden Schulstandorten der GBM Schüler*innen der Jahrgänge 5-9 mindestens einmal wöchentlich zusammen.
Mit dem Start der AG sammelten die Schüler*innen zunächst Ideen: Was wollen wir für uns selbst, für unsere Mitschüler*innen, aber auch für die Lehrer*innen erreichen, damit es uns allen ein bisschen besser geht und wir uns unserer Schule alle noch wohler fühlen?
Viele Ideen wurden zusammengetragen, Pläne geschmiedet und recht schnell wurden die ersten Ideen in die Tat umgesetzt: eine sinnvolle Pausengestaltung, die Einrichtung eines sogenannten Chillraums, Pausensport, die Einrichtung eines Schulkiosks, Pausenhelfer, die die Aufsichten unterstützen und Schüler*innen-Konflikte von gleich zu gleich lösen.
Die Vorteile des buddY-Programms sind:

... und die Buddies haben alles im Griff!
Die Schüler*innen ...
- erleben Selbstwirksamkeit
- erfahren, dass ihr eigenes Handeln positiv auf sie selbst und auf andere wirkt
- sind in der Lage, selbstständig Aufgaben zu bewältigen und Konflikte zu lösen
- erwerben mentale Stärke und steigern ihr Selbstwertgefühl
Lehrer*innen und andere pädagogische Fachkräfte werden gleichzeitig nachhaltig entlastet, da die Schüler*innen Aufgaben und Probleme untereinander eigenständig bewältigen.
Das soziale Schulklima wird verbessert und nachhaltig in positiver Art und Weise gestärkt. Lehrkräfte und Schülerschaft gestalten ihre Schule gemeinsam – ganz nach dem Motto GBM – G.esund B.unt M.iteinander!
Bildungsbande
BildungsBande – damit's beim Lernen klappt

Helfen und unterstützen ...
Kinder lernen von Jugendlichen – Kinder lernen von Kindern: Das Programm BildungsBande greift systematisch auf Erfahrungen gemeinsamen Lernens (Peer-Learning) zurück.
In der Praxis funktioniert das so: Ältere Kinder und Jugendliche gehen als Schülercoaches in Partnerschulen und lernen, lesen und spielen mit jüngeren Kindern, begleiten sie als Vertraute in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung.
Dabei entfaltet das so wichtige Beziehungslernen seine positiven Wirkungen, so dass initiatives und eigenverantwortliches Handeln ins Schulwesen einzieht.
Die BildungsBande startete 2012 in Berlin als Projekt unter dem Namen Sprachbotschafter und ist heute ein erfolgreiches Programm, an dem sich zahlreiche Schulen auch in anderen Bundesländern beteiligen.
Künftig will die Zukunftsstiftung Bildung die BildungsBande weiter verbreiten, und das nicht nur zum Thema Lernen: Mit den Projekten "BildungsBande – für ein gutes Klima" und "BildungsBande – für was Vernünftiges zu essen" werden künftig auch Energie, Klimaschutz und gesunde Ernährung zum Thema.

... miteinander und füreinander ...
An der Gesamtschule Bochum-Mitte startete das Projekt BildungsBande im November 2016. Betreut wird das Projekt durch eine Schulsozialpädagogin, die Ansprechpartnerin für die Schüler*innen und die jeweiligen Institutionen ist und den Kontakt zur Zukunftsstiftung Bildung hält.
Da die Feldsieper Grundschule im selben Gebäude untergebracht ist wie die Gesamtschule Bochum-Mitte, lag die Idee einer Zusammenarbeit nahe.
Nach einem vielversprechenden Coaching durch Herrn Riepe (Geschäftsführer Zukunftsstiftung Bildung), in dem die Schüler*innen in ihrem Verantwortungsbewusstsein und ihrer Vorbildfunktion gestärkt wurden und Werkzeuge für ihre Arbeit mit den Kindern an die Hand bekamen, entsandte die Gesamtschule Bochum-Mitte eine Woche später sechs Schülercoaches aus dem 10. Jahrgang als BildungsBande in die Grundschule.

... Verantwortung und Vertrauen ...
Neben der Aufsichtspflicht in der Pause gehört es zu ihren Aufgaben, jüngere Schüler*innen im Unterricht zu begleiten und im sozialen Miteinander zu unterstützen und so in ihrer Entwicklung zu stärken.
In Absprache mit der Schulleitung der Grundschule wird den Schüler*innen während ihres Aufenthaltes in der Grundschule jeweils ein „fester“ Platz zugewiesen, so dass ein Beziehungsaufbau möglich ist. Dabei wird ebenso Rücksicht auf die einzelnen Stärken der Schülercoaches genommen. Der Besuch der Bildungsbande erfolgt wöchentlich.
Das Projekt Bildungsbande ist als dauerhaftes Projekt gedacht, so dass auch die kommenden Jahrgänge davon profitieren können.
Die BildungsBande ist eines der Projekte, das unser Schulmotto G.esund B.unt M.iteinander verkörpert: Eine bunte Kooperation aus Grundschüler*innen, Sekundarstufenschüler*innen, Sozialarbeiterin und Zukunftsstiftung Bildung macht im Miteinander soziales bzw. Beziehungslernen möglich, so dass aus Kindern "gesunde", also starke und eigenverantwortliche Schüler*innen werden.
Die Bilder auf dieser Seite stammen aus dem Film "BildungsBande fördert Vielfalt", den Schüler*innen unserer Schule mit Profis der BildungsBande konzipiert, gedreht und geschnitten haben. "BildungsBande fördert Vielfalt" gibt einen kleinen Einblick in das Miteiander unserer BildungsBanden-Mitglieder mit Kindern der Grundschule Feldsieper Straße.
Body+Grips
Gesund mit Grips! – Die GBM macht Schüler*innen fit

In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien ist das Body+Grips-Mobil an der Gemeinschaftsschule Bochum-Mitte zu Besuch und baut für die Jahrgänge 5-7 den Gesund-mit-Grips-Parcours auf.
Das oft kopflastige Lernen wird drei Tage lang durch Lernen mit "Körper und Geist" ersetzt:
In dem Parcours aus 15 verschiedenen Stationen zu 5 zentralen und jugendrelevanten Themengebieten geht es für die Schüler*innen darum, Gesundheit spannend zu erleben. Der Parcours ist Teil eines Programmes zur ganzheitlichen Gesundheitsförderung des Jugendrotkreuzes in Zusammenarbeit mit der IKK classic.
Alles dreht sich um Gesundheit, Bewegung, Ernährung, soziales Miteinander, Sexualität und Körper & Geist. Zu jedem Themengebiet wartet jeweils eine Informations-, eine Wahrnehmungs- und eine Experimentierstation auf die Schüler*innen.

In klassenübergreifenden Kleingruppen durchlaufen die drei Jahrgänge jeweils einen ganzen Tag lang den abwechslungsreichen Parcours. An den einzelnen Stationen werden sie dabei angeleitet durch Schulkamerad*innen aus dem 8. oder 9. Jahrgang.
Was bleibt nach den drei actionreichen Tagen bei den Schüler*innen hängen?
Fit sein hat viele Bedeutungen! Fit sein heißt Sport treiben, sich gesund ernähren, auf sich und andere achten und respektvoll mit sich selbst und mit anderen umgehen, eben GBM – G.esund B.unt M.iteinander.
Und ganz nach dem Motto des lateinischen Dichters Juvenal "Mens sana in corpore sano" (gesunder Geist in gesundem Körper), klappt´s dann auch easy mit dem Lernen!
Bienen im neuen Emschertal
Ein Stück Natur vor der (Schul)haustür
Mit dem Umbau der Emscher und ihrer Nebenläufe wandelt sich eine ganze Region. Aus einem durch Stacheldraht und Hecken isolierten Meideraum soll eine attraktive Gewässerlandschaft werden.
Neben dem hohen Naherholungswert stellt die nachhaltige Wiedererlangung einer lange vermissten Umweltqualität ein zentrales Leitbild dieser neuen Stadtlandschaft dar. Entlang der Gewässer sollen sich verschiedenste Arten ihren Lebensraum zurückerobern. So steht das Projekt unter unserem Motto: GBM – G.esund B.unt M.iteinander.

Was früher – typisch Ruhrpott – grauschwarz und schmutzig war, soll nun ein gesundes und buntes Miteinander von Mensch, Tier und Natur werden.
Ein Biotop (nicht nur) für Bienen
Kaum ein Lebewesen hat in Puncto Artenvielfalt und Nachhaltigkeit einen derartigen Anschauungswert und Symbolcharakter wie die Biene. Nicht ohne Grund! Die Bestäubungsleistung des Fluginsekts garantiert den überwiegenden Teil unseres Artenreichtums an Kultur- und Weidepflanzen, auf welchem wiederum eine hochkomplexe Fauna aufbaut.
Im Gegensatz zu den sogenannten Wildbienen ermöglicht die Zuchtform der Honigbiene verständliche Einblicke in die Thematik. Seit jeher komplettiert das summende Insekt das idealisierte Landschaftsbild. Biene und Imkerhandwerk haben nicht nur in unserer mitteleuropäischen Kulturhistorie ihren festen Platz, sondern sind in fast jedem von Menschen bewohnten Stück Land unseres Planeten verbreitet.
Im Hinblick auf das multikulturelle Gesellschaftsmosaik im Emschertal bzw. in unserer und um unsere Schule stellen die Honigbiene und deren Haltung einen kulturübergreifenden Anknüpfungspunkt zwischen Mensch bzw. Schüler*in und Stadtnatur dar.
Die Kinder unserer Schule sollen lernen, durch gemeinsame Anstrengung Biotope zu schützen, deren Nutzen erkennen und als Multiplikatoren dienen, damit auch die anderen Bewohner der Gegend in diesem Sinne handeln und die wieder neu entstehenden Biotope schätzen und schützen lernen.

Als einer der zentralen Akteure bei der Renaturierung einer ganzen Region hat die Emschergenossenschaft die hohe Bedeutung der Entwicklung des Gewässer begleitenden Raumes erkannt. Denn nur durch die Integration in die urbane Umgebungskulisse, in der auch unsere Schule steht, kann sich das Potential in Gänze entfalten.
Für unsere Schule in Bochum Hamme steht das Gelände rund um den Hofsteder Bach in im Fokus. Es ist vom Schulstandort Gahlensche Straße aus für die Schüler*innen fußläufig in 10 Minuten zu erreichen. Eingerahmt durch einen – zur Zeit noch eingezäunten, für uns als Schule aber zugänglichen – Grünkorridor bietet das Umfeld den Ausgangspunkt für ein neues Naherholungsgebiet und wiedergewonnene ökologische Qualität. Auf genau diesem Gelände steht seit Anfang des Jahres 2017 "unser" Bienenstock.
Engagierte Partner für unsere Schule
Überdies rückte das urbane Umfeld in der Vergangenheit aufgrund sozioökonomischer Problematiken vermehrt in das Blickfeld der Stadtentwicklung. Die Stadt Bochum fördert seit über zwei Jahren gezielt durch Einsatz von Personal- und Sachmitteln für "HaRiHo – die Stadtteilpartner" in Trägerschaft des Kinder- und Jugendverbandes "Die Falken" den Aufbau einer sozialen und nachhaltigen Bildungsreform in den Bochumer Ortsteilen Hamme, Riemke und Hofstede.
Mit unserem Profilkurs "Lernen mit und von den Bienen" soll nun in Zusammenarbeit mit der Emschergenossenschaft, den örtlichen Imkervereinen sowie dem progressiven Eltern- und Erzieherverband NRW e.V. die begonnene Stadtteilarbeit um einen weiteren ökologischen Schwerpunkt ergänzt werden.

Im Sinne der Bildung nachhaltiger Entwicklung eignet sich die Bienenhaltung hervorragend, um ökologische Zusammenhänge aufzuzeigen, ohne erweiterte Themenfelder und das menschliche Handeln aus den Augen zu verlieren. Gerade Kinder – bei uns sind es Schüler*innen des 6. Jahrgangs – kann man mit Hilfe der Bienenhaltung für komplexere Umweltthematiken interessieren und sensibilisieren.
Im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unterrichts lernen die Kinder das Fluginsekt näher kennen: Körperbau, Entwicklung, Leben im Staat mit Kastensystem, Aufgabenverteilung ...
Der örtliche Lehrimker Günther Schulz vermittelt zusätzlich die Grundlagen der Bienenhaltung und die Rolle der Biene in der Natur. Auch wenn die Begeisterung der Kinder für das Imkern in der Pubertät möglicherweise erst einmal wieder nachlässt, bleibt doch in den meisten Fällen das ökologische Bewusstsein nachhaltig geschärft und einige der teilnehmenden Kinder erinnern sich im Erwachsenenalter an ihre Tätigkeit am Bienenstock und kehren möglicherweise sogar zur Imkerei zurück.
Eine Studentin der Ruhr-Universität, die sich im Rahmen ihres Biologiestudiums innerhalb der AG Verhaltensbiologie schon näher mit Bienen auseinandergesetzt hat, betreut das Bienenvolk während der Schulferien.
Mit den Bienen durch das Jahr
Unsere Schule hat einen Profilkurs eingerichtet, der – schuljahresüberlappend – ein Bienenvolk ein "Bienenjahr" lang begleitet, so dass die Schüler*innen das Wachstum des Volkes im Frühjahr erleben, selber den Bienenstock erweitern lernen, Honig ernten und schleudern können, den Wachs weiterverarbeiten und auch beobachten können, wie sich "ihr" Volk für den Winter rüstet.
Das Projekt ist dabei multisensual ausgerichtet: die Kinder können die Thematik mit allen Sinnen erleben – sehen, schmecken, riechen, hören und fühlen. Dies kommt gerade auch unseren Inklusionsschüler*innen mit Lernbehinderung oder emotional-sozialer Entwicklungsstörung zugute.

Das schlechte und noch kalte Wetter zu Halbjahresbeginn im Februar haben wir genutzt, um im Schulgebäude theoretische Grundlagen und Zusammenhänge zu vermitteln, um die Beuten (die Bienenkästen) persönlich zu gestalten und um Wachs-Mittelwände in die Rahmen zu schweißen, auf denen die Bienen später ihre Waben bauen.
Seitdem es warm genug für die Bienen ist (April/Mai), gehen wir wöchentlich einmal zu "unserem Volk", das mittlerweise auf zigtausend Bienen angewachsen ist. Gemeinsam mit dem Lehrimker und unter Aufsicht einer Lehrkraft arbeiten die Schüler*innen an "ihrem" Volk.
An den ersten Praxistagen waren alle noch recht scheu den vielen fliegenden und mit Stachel bewehrten Tierchen gegenüber. Alle waren dankbar für den Schleier, der zumindest Kopf und Hals vor den Bienen schützt – sowohl die Schüler*innen als auch Studentin und Lehrkraft.
Nach wenigen Praxistagen legten die meisten Teilnehmer*innen den Schleier aber schon gar nicht mehr an. Seit dem Frühsommer arbeiten alle ohne Schleier und nehmen ohne weiteres auch voll besetzte Waben mit bloßen Händen aus der Beute, um nach der Königin zu sehen, die Waben auf Schwarmzellen hin zu kontrollieren, die das Volk dezimieren würden, oder um heimlich schon einmal den Finger in eine mit Honig gefüllte Wabe zu stecken und zu probieren, was da Köstliches entsteht.
Alle haben gelernt, dass Bienen nur stechen, wenn sie gequetscht oder bedrängt werden. Einen Stich hat es daher auch – toi toi toi – noch keinen einzigen gegeben!
Kurz vor den Sommerferien wird die Arbeit des ersten halben Jahres mit dem Schleudern des Honigs belohnt, den die Schüler*innen natürlich zunächst selbst essen dürfen, der aber auch auf einem der nächsten Schulaktionstage verkauft werden soll, damit auch das Schulumfeld von der Arbeit mit den Bienen und der Wiedergewinnung des Emschertals erfährt.
Langfristig ist angedacht, auch Eltern und Großeltern der Schüler*innen im Sinne der Familienbildung mit einzubeziehen.
Be smart - don't start!
Fit und gesund ohne Rauch

Wie schon im vergangenen Jahr nehmen die Jahrgangsstufen 7 und 8 am bundesweiten Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen "Be smart – don't start" teil. Als Klassen haben die Schülerinnen und Schüler gemeinsam beschlossen, ein weiteres halbes Jahr komplett rauchfrei zu bleiben. Jede Schülerin / jeder Schüler der Klasse hat mit seiner Unterschrift seinen guten Vorsatz bestätigt.
Rauchfrei sein heißt: Die Klassen der Jahrgangsstufen 7 und 8 sagen "Nein" zu Zigaretten, E-Zigaretten, Shishas, E-Shishas, Tabak und Nikotin in jeder Form. Damit folgen die Schülerinnen und Schüler dem Motto der Schule in der aktuell laufenden Kampagne Schule der Zukunft. Hier heißt es GBM – G.esund, B.unt, M.iteinander.
Ziel des Wettbewerbs "Be smart – don't start" ist es, das Thema Nichtrauchen in die Schule zu bringen und attraktiv für Schüler zu machen. Während der Laufzeit des Wettbewerbs von werden im naturwissenschaftlichen Unterricht begleitende gesundheitsfördernde Maßnahmen in den Klassen durchgeführt und zielen damit auf Nachhaltigkeit dieses Projekts.

Bunte Burger - das Auge isst mit
"Was gibt’s heute in der Mensa?"

"Gemüsebratlinge."
"Iiiih!"
Gesunde Ernährung ist wichtig. Das wissen alle. Aber wie kann man Schüler*innen auch freiwillig dazu bewegen, herzhaft zuzugreifen, wenn Gemüse auf den Tisch kommt?
"Das muss man anders verkaufen!", dachte sich der WP1-NW-Kurs des 8. Jahrgangs in ihrer Unterrichtseinheit zu gesunder Ernährung. "Wir nennen sie Bunte Burger – das macht neugierig. Außerdem passen die dann zu unserem Schulmotto: GBM – G.esund B.unt M.iteinander."
Und dann machten sich die Schüler*innen auf die Suche nach Rezepten für Gemüseburger in möglichst unterschiedlichen Farben. Das Ergebnis der Kochaktion in der schuleigenen Küche war überzeugend: Burger in weiß, orange, grün und lila aus Blumenkohl, Süßkartoffel, Brokkoli bzw. Rote Bete. Durch den Duft im Schulflur angelockt, waren die Burger schnell entdeckt und noch schneller aufgegessen.
So einen Spaß kann gesunde Ernährung machen, wenn man es richtig angeht!

Deckel gegen Polio
Der beste Teil vom Leergut

Das Motto GBM – G.esund B.unt M.iteinander wollen die Schüler*innen der GBM nicht auf ihre Schule beschränken. Sie machen sich auch stark für andere.
Für jeweils 500 gesammelte Kunststoffdeckel z.B. von PET-Flaschen oder Milchtüten kann durch Rotary über den Verkauf an ein Recyclingunternehmen eine Polio-Impfung in Afghanistan, Nigeria oder Pakistan finanziert werden.
Als im September 2018 die Aktion "Deckel gegen Polio" vorgestellt wurde, war sich schnell die ganze Schule einig: Da machen wir mit!
Alle Jahrgänge beider Schulstandorte haben sich an der Aktion beteiligt und einen internen Wettbewerb gestartet: Welche Klasse sammelt bis zu den Weihnachtsferien die meisten Deckel? Auch Freunde, Familienmitglieder und Bekannte wurden animiert, mitzusammeln – um den Wettbewerb zu gewinnen, aber vor allem um möglichst viele Impfungen finanzieren zu können.
Innerhalb der vier Monate bis zu den Ferien haben alle miteinander hunderte Kilo der bunten Deckel zusammengetragen, damit in allen Ländern Kinder gesund aufwachsen und nicht an Polio erkranken.
P.S.: Auch nach dem Wettbewerb wird weiter gesammelt.
Fit for life
Ein WP2-Kurs zum Motto der GBM – G.esund B.unt M.iteinander

Gemüse? Obst? Bäh… Kann ich nicht lieber einen Schokoriegel mitnehmen?
Das denken wohl viele Schüler*innen, wenn sie von ihren Eltern ihr Frühstück für die Schule gemacht bekommen oder wenn sie im Supermarkt sind, um sich etwas gegen den kleinen Hunger zwischen durch zu kaufen.
Der WP2-Kurs "Fit for life" hatte sich überlegt, wie man Obst und Gemüse auch für Kinder bzw. Schüler*innen attraktiv machen kann. Sie kamen schnell auf den Spruch "Das Auge isst mit". Der nächste Schritt war die gemeinsame Planung: "Wir kaufen Obst und Gemüse und richten es so an, dass unsere Mitschüler*innen neugierig werden und Spaß an Obst und Gemüse haben, wenn sie unsere Kreationen anschauen."
Gesagt – getan! Die farbenfrohen kreativen und lustigen Ergebnisse haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Die Mitschüler*innen und Kolleg*innen der GBM kamen zuerst neugierig schauen und griffen dann auch gerne zu.
Um unser Motto dauerhaft im Schulgebäude präsent zu machen, ist der Kurs noch einmal kreativ geworden: Aus Werbeprospekten schnitten die Schüler*innen Obst und Gemüseabbildungen aus und legten und klebten daraus große Buchstaben für das Motto zusammen:
GBM – G.esund B.unt M.iteinander.
Das Motto hängt inzwischen für alle gut sichtbar und dauerhaft im Schulflur.
Kinderrechte
Achtsamkeit, Verantwortung und soziale Nachhaltigkeit

Die Schüler*innen arbeiten an ihren Plakaten
Die Bildung für Nachhaltigkeit beginnt an der Gesamtschule Bochum-Mitte bei den Jüngsten: Im Rahmen des sozialwissenschaftlichen Unterrichts beschäftigten sich die Schüler der Klasse 5b mit dem Thema "Kinder aller Welt".
Die Klasse setzte sich sowohl mit den Lebensbedingungen von Kindern in Deutschland und anderen Ländern auseinander, als auch mit den Gründen für die Unterschiede in Bezug auf Wohlstand, Gesundheit und Bildung. Dabei stellten die Schüler viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede fest.
Das machte auch eine Auseinandersetzung mit den Kinderrechten notwendig, um die Schüler frühzeitig zu sensibilisieren und eine selbstbewusste, differenzierte Sichtweise auf sich selbst in der heutigen Gesellschaft zu schaffen.
Das Projekt bestand aus zwei Teilen und fand fächerübergreifend statt:
Im ersten Teil beschäftigten sich die Schüler mit den theoretischen Grundlagen und erforschten die Lebenswelt anderer Kinder.
Der zweite Teil stand unter dem Motto "Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt". Dabei arbeiteten die Schüler projektorientiert und gestalteten eine Ausstellung zum Thema, um ihre Mitschüler auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen.

Aus Rotkohl gewinnen wir rote Farbe für unsere Plakate
Hierfür wurde das Projekt durch den Biologieunterricht unterstützt. Im Rahmen des Themas "Nutzpflanzen" haben die Schüler aus Rotkohl die Farben für die Ausstellungsplakate selbst hergestellt.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das Projekt bei den Schüler*innen gut angekommen ist und die Ausstellung von Erfolg gekrönt war. Sie diente als Multiplikator für die übrige Schülerschaft.
Im Sinne der Kampagne "Schule der Zukunft" zielte das Projekt auf eine nachhaltige Übernahme sozialer Verantwortung für die Umwelt und in der bunten und vielfältigen Gesellschaft sowie auf eine Ausbildung einer ganzheitlichen Sensibilität für Fairness und Achtsamkeit gegenüber allen Mitmenschen für ein gesundes Miteinander – getreu dem Motto GBM – G.esund B.unt M.iteinander".

Gleiche Rechte für alle Kinder - weltweit!
Milchcup
Durch Fitness zu sportlichem Erfolg
Der Milchcup: Turnier in Gladbeck
Eines der außerunterrichtlichen gesundheitsfördernden Projekte, an dem die Schüler der GBM unter dem Schulmotto "GBM – G.esund B.unt M.iteinander" während der laufenden Kampagne "Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit" regelmäßig teilnehmen, ist der Milchcup.
Auch dieses Jahr nahmen jeweils ein Mädchen- und ein Jungenteam des 6. Jahrgangs am Milchcup teil.
Der Milchcup ist ein einzigartiges Tischtennis-Rundlauf-Turnier, das den Schülern den wichtigen Zusammenhang von Sport und einer gesunden ausgewogenen Ernährung für die körperliche und geistige Entwicklung erlebbar macht.
Der Milchcup wird getragen von der Initiative "genius – gesunde ernährung natürlich in unserer schule" und passt damit perfekt zum o.g. schuleigenen Motto.

Unser Mädchenteam vor dem großen Match
Vor dem eigentlichen Milchcup hatten sich die beiden Mannschaften bei den schulinternen Rundlaufmeisterschaften durchgesetzt und sich somit für das schulübergreifende Turnier in Gladbeck qualifiziert.
Mit einer Menge Spaß, großem Zusammenhalt und viel Einsatz erreichten beide Mannschaften sehr gute Erfolge. Die Mädchen steigerten sich nach zwei knappen Niederlagen zu Beginn des Turniers von Spiel zu Spiel, und erreichten schließlich das Viertelfinale!
Dort verlor man zwar deutlich gegen das Team des späteren Bezirksmeisters, zeigte sich jedoch als fairer und respektvoller Verlierer.
Die Jungen erwischten eine sehr schwierige Vorrundengruppe, in der sie in drei sehr engen Spielen leider knapp verloren.
Insgesamt war das Turnier nicht nur aus sportlicher Sicht ein toller Erfolg. Durch den guten sozialen Zusammenhalt und die ausführlichen Informationen und Tipps für eine gesunde Ernährung durch den Veranstalter, konnten die Schüler nachhaltige Erfahrungen gewinnen, die sie ihren Mitschülern gerne weitererzählen.
Milchparkours, seit 2016
Fit für den Alltag - fit für die Zukunft

Unter dem Motto unserer Schule "GBM – G.esund B.unt M.iteinander" bei der laufenden Kampagne "Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit", an der die GBM teilnimmt, können unsere Schüler*innen neben dem normalen Schulalltag an vielen unterschiedlichen Projekten teilnehmen, die sie auch außerhalb des Klassenraumes fit für die Zukunft machen.
Im September 2016 nahmen die 6. Klassen der GBM am Milchparkour teil, einer Aktion der Landesvereinigung der Michwirtschaft NRW e.V.
Nach einer gemeinsamen theoretischen Einführung, in der die Schüler gelernt haben, dass eine gute Ernährung und viel Bewegung die besten Voraussetzungen sind, um den ganzen Schultag fit und konzentriert zu sein, startete das gemeinsame Aufwärmtraining.

Dann ging es in den Parkours!
Im Milchparkour konnten sich die Schüler innerhalb einer altersgerechten Bewegungs- und Aktionsarena, der die Trendsportart "Le Parkour" zugrunde liegt, austoben und austesten.
Der Parkours bestand aus Hindernissen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade und Anforderungen – Balanceakte, Sprünge, Kletterübungen, und vieles mehr.
Am Ende waren sich die Schüler einig: Das war super! Fit sein macht Spaß!
Schmetterlingsfreundlicher Garten
Ein bunter Haufen
Wir, die 6e der GBM, sind ein "bunter Haufen". Wir kommen aus unterschiedlichsten Ländern und haben uns hier in Bochum getroffen, weil wir in unseren Heimatländern nicht mehr sicher waren. Wir sind alle erst seit kurzem in Deutschland.

Deswegen packen wir im Naturwissenschaftsunterricht lieber praktisch an, als Lehrbuchtexte zu lesen oder Arbeitsblätter zu lösen. Und deswegen haben wir unsere Lehrerin, Frau Walrafen-Steinbach, gebeten, diesen Text für uns zu schreiben.
Wir haben in der GBM einen Ort gefunden, an dem wir Freunde gefunden haben und uns sicher und geborgen fühlen, obwohl hier alles neu für uns war. Allerdings gibt unser Schulhof nicht viel her und sieht langweilig aus. Der Schulgarten war bis zu diesem Halbjahr völlig überwuchert mit stacheligen Brombeerranken. Aber das haben wir geändert!
So bunt wie in unserem Klassenraum sollte es auch in unserem Schulgarten zugehen. Und den Insekten, die so wichtig für uns Menschen sind – das haben wir im Unterricht gelernt – wollten wir einen Ort bieten, der für sie zwar neu, aber genauso einladend sein sollte, wie es unser neues schulisches Zuhause an der GBM für uns war.
Das war gar nicht so leicht. Erst waren die pieksenden Ranken im Weg, dann spielte das Wetter nicht mit. Die Schule besitzt nicht viele Gartengeräte. Aber mit vereinten Kräften haben wir auch die harte Erde so gelockert, dass wir Samen von Blumen säen konnten, die nicht nur in allen Farben blühen, sondern auch Wildbienen und Schmetterlinge anlocken sollten.
Die Wartezeit des Keimens und Wachsens hat unsere Lehrerin überbrückt mit „normalem“ Unterricht. Sie hat uns viel erzählt darüber, was Pflanzen zum Wachsen brauchen und wie sie sich mit Hilfe der Insekten fortpflanzen. Wir haben im Klassenraum eine Bohne wachsen und eine Kartoffel keimen lassen. Beide haben wir inzwischen draußen im Garten eingepflanzt. Außerdem haben wir Phantasieschmetterlinge gemalt und gebastelt.
In den letzten Tagen war es dann endlich so weit: Seit die Temperaturen höher sind und die Sonne regelmäßig scheint, blüht es im Garten in allen Farben von weiß über rosa bis rot, orange und gelb. Wenn man näher kommt, summt und brummt es überall. Und ganz leise, aber umso bunter, zeigen sich auch die ersehnten Schmetterlinge.
Mit den Fotos möchten wir zeigen, was wir in den letzten Monaten auch ohne viele deutsche Worte alle zusammen gemeinsam geschafft haben.
Auch als "bunter Haufen" – miteinander schaffen wir alles!
GBM – G.esund B.unt M.iteinander!
Bochum blüht und summt
Zimmer frei für sechsbeinige Reisende
Der Boden des künftigen Gartens wird vorbereitet
Bereits im letzten Jahr hatte die Gesamtschule Bochum-Mitte im Rahmen der großen Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für nachhaltige Entwicklung unter dem Motto GBM – G.esund B.unt M.iteinander einen schmetterlingsfreundlichen Garten auf dem Schulgelände angelegt und damit das Thema Insektenschutz in den Blick genommen.
Unsere Schülerschaft ist ein "bunter Haufen" aus über 30 Herkunftsländern und -kulturen. Viele sind nicht freiwillig aus ihrer Heimat weggegangen, aber alle haben in der GBM ein Zuhause gefunden.
Und hier haben alle besonders viel Freude, wenn sie abseits von Arbeitsblättern und Lehrbuchtexten in der teils noch fremden deutschen Schrift und Sprache stattdessen mit Herz und Hand anpacken und etwas bewirken können.
So bunt und vielfältig unsere Schülerschaft ist – so bunt sollten es auch in diesem Jahr wieder die Insekten in ihrem neuen Zuhause, dem Schulgarten der GBM antreffen!
Nun kann ausgesät werden
Die jahrgangsstufenübergreifende AG "Schulgarten und Kochen" mit Schüler*innen aus den Jahrgängen 5 – 7 hat gerne einen Teil des Schulgartens, der sonst für das wöchentliche gemeinsame Kochen zum Anbau von Kräutern und Gemüse genutzt wird, geräumt, damit hier alles bunt und wild blühen konnte.
Zunächst haben alle mit angepackt, um den Garten von Brombeerranken zu befreien und den Boden für die Aussaat vorzubereiten.
Der Moment, in dem endlich die Samentütchen geöffnet und ausgestreut wurden, war dann ein echtes Happening!
An der Wand des Schulgebäudes hinter dem Garten wurde das laminierte Aktionsplakat aufgehängt und von allen mitwirkenden Schüler*innen der AG unterschrieben.
Jetzt hieß es warten, gießen und bangen – ob nach den heißen, trockenen Osterferien und den folgenden frostigen Tagen mit wenig Sonne überhaupt etwas wachsen würde.
Und da sind die Bienen!
Um die Chancen auf einen üppig blühenden Schulgarten zu erhöhen, haben die Schüler*innen weitere Samentütchen aus anderen Aktionen beigesteuert.
Und siehe da – die Blumen wuchsen und die 6-beinigen Gäste kamen! Und nicht nur die! Auch die übrige Schülerschaft der GBM und ihre Lehrer*innen gingen regelmäßig schauen und staunen, was da im Schulgarten blüht und summt.
Das Thema Insektenschutz ist durch die Teilnahme an der Aktion "Bochum blüht und summt" in allen Köpfen der GBM angekommen.
Auch jetzt noch, kurz vor Ende des Schuljahres und nach einigen sehr heißen Sommertagen, die die Wiese vor dem Garten schon haben vergilben lassen, blüht es noch im Schulgarten und es kommen noch Bienen zu Besuch.
Was für eine Freude über Wochen hinweg! So machen wir es im nächsten Jahr wieder!
Ein "Hotelgast"in seiner / ihrer Suite
Schulgarten
Gesundes und Phantasievolles aus dem eigenen Garten
Neben dem normalen naturwissenschaftlichen Unterricht hatten die Schüler*innen im Sommerhalbjahr die Gelegenheit am offenen Mittagspausenangebot (OMPA) "Schulgarten" teilzunehmen und das Schulmotto "GBM – G.esund B.unt M.iteinander" der laufenden Kampagne "Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit" gleich in mehrfacher Hinsicht zu erfahren.

Schon während des NW-Unterrichts hatten die Schüler*innen beim Thema "Blütenpflanzen und Nutzpflanzen" im Schulgarten Kartoffeln gesetzt und sich regelmäßig um die Pflanzen gekümmert. Es musste Erde umgegraben und Unkraut gejätet werden. Die Schüler*innen konnten das Wachstum der Pflanzen beobachten und vermutlich zum ersten Mal mit eigenen Augen sehen, dass die Kartoffel die Knolle einer Blütenpflanze ist.
Im OMPA-"Schulgarten" wurde nun der Lohn der eigenen Arbeit eingefahren: Die selbst gezüchteten Kartoffeln konnten ausgegraben und nach dem Waschen natürlich auch zu einem leckeren Essen verarbeitet werden.
Während des OMPAs haben die Schüler*innen auch Radieschen gesät und geerntet. Um das Gemüse für ihre Mitschüler*innen attraktiv zu machen, haben die Teilnehmer des OMPAs einige Schnitztechniken kennengelernt. Als aus Radieschen plötzlich Mäuse, Marienkäfer oder Fliegenpilze wurden, wurden auch die Mitschüler*innen neugierig.
Die OMPA-Teilnehmer haben außerdem gelernt, dass man Gemüse nicht nur essen kann. Aus Rotkohl haben sie mit einfachen Zutaten alle Regenbogenfarben hergestellt und konnten damit Grußkarten und im Unterricht erarbeitete Infoplakate bunt gestalten.
Auf einmal macht Gemüse Spaß!
Schulsanitätsdienst
Schnell ist es passiert ...
Ein Verband wird angelegt
... ein Schüler stolpert und schlägt sich das Knie auf ... eine Schülerin hebt eine Scherbe auf und schneidet sich daran ...
Vor allem in Hofpausen kommt es immer wieder zu kleineren und leider manchmal auch zu größeren Verletzungen, die schnell und fachgerecht versorgt werden müssen.
An der Gesamtschule Bochum-Mitte gibt es an beiden Standorten eine immer größer werdende Gruppe von Schüler*innen, die sich aus eigenem Antrieb zu Ersthelfern haben ausbilden lassen.
Sie möchten einen Beitrag für das gesunde Miteinander der bunten Schulgemeinschaft tun – ganz nach dem Motto unserer Schule:
"GBM – G.esund B.unt M.iteinander".
Die stabile Seitenlage
In der Ersthelferausbildung lernen die Schüler*innen die fachgerechte Erstversorgung bei Unfällen, aber vor allem auch die Entwicklung und Förderung von sozialen Kompetenzen, um empathisch auf die Betroffenen eingehen zu können und um in Streitsituationen schlichtend einwirken zu können.
Der Schulsanitätsdienst wird am Standort Gahlensche Straße (Jahrgänge 5-7) durch Schüler*innen des 7. Jahrgangs ausgeübt. Am Standort Feldsieper Straße (Jahrgänge 8-10) sind Schüler*innen aller Jahrgänge aktiv und dienen auch als eigenständige Multiplikatoren.
Der Schulsanitätsdienst wird in seiner Arbeit durch die Initiative des Jugendrotkreuzes im Kreisverband Wattenscheid unterstützt und gefördert.

Herz-Lungen-Wiederbelebung an der Puppe
Universitätsstudie UV-Schutz
Ein Experimentiertag unter dem Motto GBM – G.esund B.unt M.iteinander:
Miteinander lernen, bunte Haut vermeiden (roten Sonnenbrand) und gesund bleiben!

Die WP1-NW-Kurse des 8. Jahrgangs hatten im Oktober 2017 Gelegenheit, an einer wissenschaftlichen Studie der Universität Duisburg-Essen teilzunehmen.
Im Rahmen des aktuellen Unterrichtsthemas "Die menschliche Haut und ihre Schutzfunktionen" führten sie einen ganzen Schultag lang selbstständig Experimente zum Teilthema "UV-Schutz" durch: Sie ermittelten hier z.B. mit Hilfe von sich im kurzwelligen Licht verfärbenden UV-Perlen die Wirksamkeit von unterschiedlichen Hautpflegeprodukten mit und ohne Lichtschutzfaktor im Bezug auf deren UV-Schutz.
Dabei lernten die Schüler zwei Lerntechniken kennen, die sie nun auch in Zukunft für sich nutzen können: Während des Experimentierens lasen sie sich selbst die Versuchsanleitung laut vor und sie sprachen auch die eigenen Denkschritte jeweils laut aus. So erklärten sie sich eigenständig selbst die Vorbereitungen, die Durchführung und die Beobachtungen während des Experiments.

Die Technik des Selbsterklärens sollte es den Schülern erleichtern, sich von Beginn an intensiver mit den zu erfüllenden Arbeitsschritten auseinanderzusetzen und damit eine bessere Behaltensleistung zu erzielen. Dass dies gut funktionierte, konnten die begleitenden NW-Lehrerinnen beobachten, als die Schüler, die sich zu Beginn selbst den Versuch erklärt hatten, in einem nächsten Schritt jeweils einem Mitschüler, der in der Zwischenzeit einen völlig anderen Versuch gemacht hatte, ihren Versuch noch einmal erklären sollten. Das gelang problemlos.
In der letzten Phase durften die Schüler in Partnerarbeit ein ganz eigenes Experiment zum UV-Schutz entwickeln und eine Versuchsanleitung für andere formulieren, die diesen Versuch dann kennenlernen und durchführen können.
Die Schüler waren nach dem Experimentiertag, an dem ihre Lehrerinnen (fast) nur Zuschauerinnen waren, durch die hohen Konzentrationsleistungen ganz schön geschafft, aber auch mindestens genauso begeistert. Sie trauen sich nun zu, in Zukunft viel selbstständiger an naturwissenschaftliche Experimente heranzugehen und freuen sich darauf.
Mehr zur Schule der Zukunft
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Links zum Projekt Schule der Zukunft
- Homepage "Schule der Zukunft"
https://www.sdz.nrw.de/ - Unsere Schule bei "Schule der Zukunft"
https://www.sdz.nrw.de/index.php?id=1817&p=profil&user_id=1313




































